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Nike - Läuft der Branchenführer der Konkurrenz davon?
Bill Bowerman hatte als Sporttrainer an der Universität in Oregon eine Vision: Er wollte durch innovative Sportschuhe seinen Läufern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. So begann er mit seinem ehemaligen Schüler, Phil Knight, Sportschuhe aus Japan zu importieren. Im Jahre 1972 wagten sie dann schließlich den Sprung zur eigenen Herstellung. Neue, leichtere Sportschuhe und die enge Zusammenarbeit mit Spitzensportlern wie der Basketball-Legende Michael Jordan führten Nike Inc. an die Spitze. Heute steht mit ca. 48.000 Mitarbeitern ein Konzern da, der als weltweit führender Sportartikelanbieter gilt. Für Nike endete im August das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014 mit einem beachtlichen Zahlenkranz. Laut Quartalsbericht stieg nämlich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8%. Ein Wachstum konnte in allen Segmenten verzeichnet werden. Das Konzernergebnis in Höhe von USD 780 Mio. übertraf sogar die Prognosen der Analysten. Im Vergleich zu dem ersten Geschäftsquartal 2013 betrug der Anstieg sogar etwa 38%. Nach Unternehmensangaben sei dies vor allem auf sinkende Baumwollpreise zurückzuführen. Auch eine deutliche Zunahme des "Direct-to-Consumer" Geschäfts, welches höhere Margen verspreche, habe zu dem Gewinnanstieg beigetragen. Nike laufe mit diesem beeindruckenden Wachstum seiner Konkurrenz davon, so der Nachrichtendienst "Reuters". Nicht nur auf dem Heimatmarkt USA, sondern auch in Europa gewinne Nike zunehmend an Marktanteilen. Die deutschen Wettbewerber Adidas und Puma hätten hingegen zuletzt auf dem europäischen Markt Geschäft eingebüßt. Besonders in Russland, einer der wichtigsten Märkte für Sportartikelanbieter, habe sich Nike von der Konkurrenz klar absetzen können. Geschäftsführer Mark Parker mache das breite Sortiment und neue Schuhe sowie Trikots für den Erfolg verantwortlich, so das "Handelsblatt". Lediglich in China und Japan habe das US-Unternehmen zu kämpfen. Im Reich der Mitte hatte Nike nämlich mit hohen Lagerbeständen Schwierigkeiten und wegen der Abwertung des Yen seien die Einnahmen in Japan auf Gegenwind gestoßen. Parker, der vor 30 Jahren bei Nike als Schuhdesigner anfing, überraschte die Märkte in der Vergangenheit des Öfteren mit revolutionären Ideen. Dazu gehört auch das neue Konzept "Free", das laut "Euro am Sonntag" Schuhe so bequem wie Stricksocken mache. Erwähnenswert ist außerdem, dass diese Kreation nicht mehr genäht, sondern durch Maschinen gestrickt wird. Mit dieser neuartigen Technologie könnte der Konzern nicht nur bei Läufern punkten, sondern auch von sinkenden Produktionskosten profitieren. Bei einem aktuellen Kurs von 71,89 USD bewerten derzeit 16 Analysten bei Bloomberg die Nike-Aktie mit "KAUFEN" und 14 Analysten mit "HALTEN". Kein Analyst auf Bloomberg setzt Nike auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 77,72 USD. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Nike von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Bonus Cap-Zertifikat auf Nike Inc.
Long Mini Future auf Nike Inc.
Short Mini Future auf Nike Inc.
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