Das war eine durchaus durchwachsene Börsenwoche. Zwar schafften es etwas mehr als die Hälfte der von HypoVereinsbank onemarkets ausgewerteten Indizes im Beobachtungszeitraum vom 20. bis 27. September ins Plus. Der griechische FTSE/ATHEX® 20 Index erreichte dabei den höchsten Stand seit Mai 2013 und der österreichische ATX® Total Return bestätigte inzwischen den Ausbruch über das Doppeltop des ersten Halbjahres 2013. Aber einige Indizes mussten kräftig Federn lassen. Zu den größten Verlierern zählten der STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR), der türkische Istanbul Stock Exchange National 30 Index und der russische RDX® Index in EUR.
Deutschland: TecDAX® peilt Hoch vom Jahr 2002 an
Nach dem neuen Rekord in der Vorwoche legte der DAX® im Beobachtungszeitraum eine Atempause ein und gab den Nebenwerteindizes Zeit wieder relative Stärke zu demonstrieren. Der TecDAX® (Total Return) Index EUR überwand dabei das Hoch aus dem Jahr 2007. Die nächste Hürde liegt erst beim Hoch von Anfang 2002 bei 1.300 Punkten. Aktienbarometer wie der DivMSDAX® (Total Return) Index EUR setzt den seit November 2012 gebildeten Aufwärtstrend ebenfalls ohne große Schwankungen fort.
Europa: ATX® überwindet wichtige Hürde
Der österreichische ATX® Total Return zeigte sich im Vorfeld der Nationalratswahl vom Wochenende sehr freundlich. Dabei konnte das Hoch vom ersten Halbjahr bei 4.055 Punkten überschritten werden. Damit ist der Weg aus technischer Sicht bis zum Hoch aus dem Jahr 2011 bei 4.324 Punkten frei. Rücksetzer sind dennoch nicht ausgeschlossen. Die Unterstützung bei 3.904 Punkten scheint recht solide. Wird sie dennoch unterschritten, droht eine Korrektur bis zum Tief des zweiten Quartals 2013 bei 3.600 Punkten.
Der spanische IBEX 35® Index versucht weiterhin die Hürde bei 9.300 Punkten zu überwinden. Ein entsprechender Ausbruch wäre ein Kaufsignal. Mittelfristig wäre dann gar ein Aufstieg bis 11.000 Punkte möglich. Solange der Ausbruch jedoch noch nicht erfolgt ist, droht eine Korrektur bis 8.840 Punkte. Ein ähnliches Bild zeichnet der italienische FTSE MIB 30® Index. Bisher ist er stets an der Widerstandsmarke von 18.000 Punkten gescheitert. Ein Sprung über diese Marke scheint allerdings nötig, um neue Kaufimpulse zu generieren.
Schwellenländer: USA bringen Schwellenländer zum Schwanken
Die Unsicherheit rund um die US-Schuldenobergrenze drückte vor allem Indizes der Schwellenländer (wieder) nach unten. Der Hang Seng China Enterprises Index korrigierte bis zur unteren Begrenzung des seit Ende Juni 2013 gebildeten Aufwärtstrends. Im Bereich von 10.260 Punkten befindet sich eine starke Kreuzunterstützung. Eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends ist somit durchaus möglich. Sollte sie jedoch unterschritten werden, könnte ein Rückgang bis 9.600 Punkte folgen.
Der russische RDX® Index gab die Gewinne der Vorwoche wieder ab und nähert sich erneut der Unterstützung bei 1.400 Punkten. Hält die Marke, besteht die Chance auf eine Fortsetzung des seit Anfang September 2013 gebildeten Aufwärtstrends. Andernfalls könnte es erneut zu größeren Kursverlusten kommen. Die Sprunghaftigkeit des Index ist derzeit schon besonders hoch. Anleger sollten eine Beruhigung abwarten. Das scheint auch für Indonesien und die Türkei ein gutes Rezept zu sein. Sowohl der STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR) als auch der Istanbul Stock Exchange National 30 Index vollziehen derzeit kräftige Schwankungen. Der Istanbul Stock Exchange National 30 Index schloss zwar inzwischen das Mitte September 2013 geöffnete Gap. Im Bereich von 90.000 Punkten treffen sich zudem einige Unterstützungsmarken. Weitere Rücksetzer sind dennoch nicht ausgeschlossen.
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 27. September 2013, 17:30 Uhr Weitere Infos unter: www.onemarkets.de Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
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