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DAX-Check: Am liebsten von der Seitenlinie Die Börsianer sind offensichtlich unter den ersten gewesen, die nach dem überzeugenden Wahlergebnis für Angela Merkel einer gewissen Katerstimmung erlagen. Zumindest gab es trotz eines Sieges der Konservativen kein Kursfeuerwerk wie sich dies der ein oder andere erhofft haben mag. Stattdessen machte sich eher Zurückhaltung unter den Daxianern breit. Der Begriff des Pyrrhussieges machte die Runde. Während man sich also in Berlin damit beschäftigt, die richtige Koalition zum Regieren auszuloten, blicken die Anleger angesichts möglicher Steuererhöhungen als Preis der CDU/CSU für ein schwarz-rotes Bündnis lieber vom deutschen Aktienmarkt weg, finden aber andererseits auch nicht den Mut, sich wegen des bislang unerwartet starken Septembermonats gegen den Trend des DAX zu positionieren. Vielmehr versucht sich fast ein Drittel der institutionellen Akteure in einer neutralen Haltung. Der tatsächliche Grund für diese Zurückhaltung dürfte jedoch nicht hierzulande begründet, sondern vielmehr die schwelende Haushaltskrise in den USA sein. Dabei geht es um zwei kritische Termine. Einmal den 1. Oktober: Sollte der Kongress bis dahin keine neuen Mittel bewilligen, ginge der US-Regierung das Geld aus, es käme zur Schließung öffentlicher Einrichtungen, einem so genannten Government Shutdown. Zum zweiten droht spätestens am 17. Oktober ein weiterer kritischer Termin, weil die USA dann ihre Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen US-Dollar erreichen dürfte. Es rechnet zwar niemand ernsthaft mit einem derartigen Szenario, doch speist sich diese Zuversicht der Akteure vor allen Dingen aus dem Umstand, dass bisher in der ganzen USHistorie immer ein Kompromiss - wenn auch manchmal in letzter Minute - zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit gefunden wurde. Allerdings ist dem ein oder anderen Anleger noch der 2. August 2011 in Erinnerung, als eben dieser Kompromiss gefunden war, die Aktienmärkte jedoch dies- und jenseits des Atlantik eine massive Abwärtsbewegung begannen. Damals verlor der DAX innerhalb von sechs Wochen mehr als 30 Prozent seines Wertes! Dieses Mal sieht dessen Position allerdings stabiler aus, weswegen wir uns nach wie vor einen knappen Test der 9.000er Linie vorstellen können. Allerdings dürfen dabei Korrekturen die Unterseite bei 8.510/25 nicht mehr verletzen. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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