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Gold noch lange nicht am Ende der Fahnenstange?
Obwohl die Konjunktur weltweit wieder Tritt zu fassen scheint - und sogar Japan dank solider BIP-Zuwächse aus der Versenkung kommt - ist Gold zu Ende August und zu Beginn des Monats September über die Marke von 1.400 Punkten gestiegen. Der Syrien-Konflikt sorgt für Unsicherheiten: Erfolgt der von den USA geführte Angriff oder nicht? Auch das Hin und Her bei der zukünftigen US-Geldpolitik irritiert die Anleger: Werden die Wertpapierkäufe nun kurzfristig gedrosselt oder nicht? Nachdem die Juli-Zahlen am US-Arbeitsmarkt kürzlich auf nur noch rund 100.000 neu geschaffene Stellen kräftig nach unten revidiert und im August die Schätzungen der Analysten knapp verfehlt wurden, hat der Aufwärtstrend am US-Arbeitsmarkt zuletzt etwas von seinem Glanz verloren. Rückblickend hat der Goldpreis, ausgehend von der wichtigen charttechnischen Unterstützung bei 1.265,07 USD, im August seine Aufwärtsbewegung dynamisch fortgesetzt. Infolgedessen brach Gold über eine mittelfristige Abwärtstrendlinie aus. Von diesem Kaufsignal gelockt, kauften die Anleger den Wert in der Spitze bis an die Hürde bei 1.423,00 USD. Auch charttechnischer Sicht könnte diese Kaufwelle seit Ende August in Form einer bullischen Flagge korrigieren. Zwar hat der Goldpreis in der vergangenen Woche etwas nachgegeben. Charttechniker sehen das Edelmetall aber weiterhin auf Kurs: Wenn es dem Goldpreis zeitnah gelingt, über den Kreuzwiderstand bei 1.400,00 USD auszubrechen, wäre die bullische Flagge nach oben hin verlassen. Ein weiterer Anstieg bis 1.423,00 und 1.433,85 USD könnte dann folgen. Legt der Goldpreis sogar weiter zu, könnte der Goldkurs direkt bis 1.450,00 USD und 1.475,00 vorrücken, bis schließlich mit einer Korrektur zu rechnen wäre. Sollte hier wiederum ein Ausbruch über diese Marke erfolgen, könnte sich die Rally bis auf 1.522,40 USD ausweiten. Würde sich die Käuferlaune hingegen kurzfristig eintrüben und ein Kurseinbruch unter 1.345,00 USD erfolgen, ergäbe sich ein bärisches Bild. In diesem Fall wäre die Aufwärtsbewegung seit August neutralisiert und es wären Abgaben bis 1.300,00 und 1.265,07 USD möglich. Stabilisierend für den Goldpreis wirkt derzeit nicht zuletzt auch die rege physische Nachfrage aus Asien. Analysten zufolge ist China auf gutem Weg zum weltweit größten Goldimporteur. Die Verbraucher dort legen weiterhin Geld zurück, anstatt zu konsumieren. Dieser Trend könnte durch die aktuellen Wachstumsschwierigkeiten noch verstärken. Offenbar wird jedoch nicht alles Geld bei den Banken in Sichteinlagen deponiert, sondern verstärkt Gold erworben. Der wachsende Wohlstand im Reich der Mitte dürfte dieses Verhalten weiter stützen. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass, wie aus den oben stehenden Ausführungen deutlich wird, die Entwicklung der Edelmetallpreise von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Es ist jederzeit möglich, dass sich der Markt anders entwickelt als es ein Anleger erwartet und deshalb Verluste eintreten. Auch sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Index-Zertifikat auf JPMCCI COMEX Gold Total Return Index
Mini Future Long auf Gold (Troy Ounce)
Mini Future Short auf Gold (Troy Ounce)
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