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Leoni AG knackt 1 Milliarde Umsatz im 2. Quartal
Mit etwa 60.000 Arbeitnehmern gehört die Leoni AG mit Sitz in Nürnberg zu den führenden Herstellern im Bereich Drähte, Kabel und Bordnetz-Systeme. Rund drei Viertel des Geschäfts macht das Traditionsunternehmen als Zulieferer der Autoindustrie. Das Geschäft scheint gut zu laufen, denn im zweiten Quartal 2013 wurde erstmals ein Umsatz von mehr als EUR 1 Mrd. erzielt. Nun wurde von dem Konzern sogar die Prognose für den Jahresumsatz nach oben angepasst. Doch woher kommt die plötzliche Euphorie? Der Halbjahresbericht 2013 der Leoni AG könnte eine Antwort darauf geben. So wird erwähnt, dass das Segment Wiring Systems mit seinen Verkaufszahlen die eigenen Erwartungen übertroffen habe. Insbesondere der Markt in Nordamerika und Asien habe dazu beigetragen. Das Segment konzentriert sich auf die Herstellung von Bordnetz-Systemen, die in Autos zum Einsatz kommen. Daher könnte Leoni von der guten Konjunkturlage der Autoindustrie profitiert haben. Dennoch lag das erzielte EBIT im ersten Halbjahr 2013 ca. 23,4% tiefer als im Vergleichszeitraum 2012. In einem Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) erklärte Konzernchef Probst, dass dies aus drei Gründen geschehen sei: Der erste sei in den gesunkenen Verkaufzahlen des Bereichs Wire & Cable Solutions zu finden. Hinzu käme eine einmalige Bestandsabwertung aufgrund des gesunkenen Kupferpreises und der dritte Einfluss käme von Restrukturierungskosten in Höhe von etwa EUR 8 Millionen. Zwei Ziele könnten die Franken mit den Restrukturierungen verfolgen: Kostensenkung und Effizienzsteigerung. So werde intensiv an der Harmonisierung der Geschäftsprozesse und IT-Systeme gearbeitet, was laut Halbjahresbericht mit weiteren Aufwendungen verbunden sei. Daher werde 2013 auch als Übergangsjahr gesehen. Der Umsatz und Gewinn könnte in den nächsten zwei Jahren dann explodieren, so "Der Aktionär". Als Grund nennt das Börsenmagazin die gute Planbarkeit in der Automobilbranche. Das Stichwort hierbei könnte Lebensdauervertrag sein. Wie Probst dem DAF gegenüber erklärte, werden bei neuen Automodellen Verträge mit den Zulieferern gemacht, die die Lieferung der benötigten Komponenten während der gesamten Produktionszeit garantieren. Da eine Produktion bis zu 7 Jahre betragen kann, könnte Leoni von weiteren langjährigen Aufträgen profitieren. Auch in der Sparte Elektromobilität könnte der Konzern wachsen. Bernd Buhmann, Unternehmenssprecher bei Leoni, äußerte sich diesbezüglich "Der Aktionär" gegenüber und erwähnte die Lieferung für 10 von 14 Elektrofahrzeugen, die momentan von deutschen Herstellern entwickelt werden würden. Bei einem aktuellen Kurs von 43,27 EUR bewerten derzeit 11 Analysten bei Bloomberg die Leoni Aktie mit "KAUFEN" und 10 Analysten mit "HALTEN". 3 der Analysten auf Bloomberg setzen Leoni auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 43,47 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses der Leoni AG von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden Zertifkate auswirken können. Aktienanleihe auf Leoni AG
Discount-Zertifikat auf Leoni AG
Bonus Cap-Zertifikat auf Leoni AG
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