Am Freitag ging ein insgesamt schwacher Börsenmonat zu Ende. DAX® und Dow Jones Industrial Average® Index konnten ihre jeweiligen Rekordniveaus nicht halten und der Nikkei 225® Index fiel unter 14.000 Punkte. Zunächst waren es die Spekulationen um ein baldiges Ende der Anleihenkäufe durch die US-FED. Dann verunsicherte das baldige Erreichen der Schuldenobergrenze in den USA die Anleger. Am Ende sorgte die Unsicherheit in Syrien für Angst unter den Marktteilnehmern. So ist es derzeit schwierig, Indizes mit einem positiven Momentum zu finden. Einer Analyse von HypoVereinsbank onemarkets zufolge legten in der vergangenen Woche gerade einmal acht von 170 ausgewerteten Länderindizes zu. Unter ihnen war der Südkoreanische KOSPI 200 Index. Zu den größten Verlierern zählten der spanische IBEX 35® INDEX, der DAX® und der EURO STOXX 50® Index.
Europa: Verlierer mit Chance auf Gegenbewegung
Der DAX® durchbrach am vergangenen Dienstag die Unterstützung bei 8.340 Punkten und die 50 Tage EMA-Durchschnittslinie bei 8.251 Punkten. Im Bereich zwischen 8.100 und 8.130 Punkten zeigt sich aktuell eine Unterstützungszone. Wird sie nach unten durchbrochen, droht eine Fortsetzung der Korrektur bis 7.800 Punkte. Kaufsignale kommen frühestens oberhalb der 50 Tage EMA-Durchschnittslinie bei 8.251 Punkten.
Der EURO STOXX 50® Index kämpft aktuell um die 2.750 Punkte-Marke. Unterstützung bietet dabei die 61,8%-Retracementlinie bei 2.726 Punkten. Solange diese Marke hält, besteht die Chance auf eine technische Gegenbewegung bis 2.800 Punkte. Fällt der Index unter die kritische Marke, droht der Index bis 2.685 Punkte abzutauchen. Sowohl beim DAX® als auch beim EURO STOXX 50® Index erscheint also Zurückhaltung ratsam.
Nach dem schwachen Auftakt konnte sich der spanische IBEX 35® Index in der zweiten Wochenhälfte bei rund 8.380 Punkten einpendeln. Dennoch ist die Lage aus technischer Sicht noch sehr unsicher. Gelingt eine Erholung auf über 8.460 Punkte könnte auf eine kleine Aufwärtsbewegung bis 8.650 Punkte spekuliert werden. Der mittelfristige Abwärtstrend bleibt selbst in diesem Fall noch intakt. Angesichts der international recht labilen Lage sollten Anleger jedoch mit einem neuerlichen Test des Mittwochtiefs bei 8.277 Punkte rechnen.
USA: Gelingt dem Dow erneut der Rebound?
Der Dow Jones Industrial Average® Index war seit Anfang August stetig unter Druck. Zum Monatsschluss zeigt sich nun eine Stabilisierung bei 14.830 Punkten – dem Bereich der Junitiefs. Gelingt erneut der Rebound? Der seit November 2012 gebildete Aufwärtstrend wurde inzwischen verletzt. Das ist aus charttechnischer Sicht zunächst negativ zu werten. Sollte die Unterstützung bei 14.800 Punkten jedoch unterschritten werden, wartet im Bereich von 14.600 Punkten eine breite Unterstützungszone. Wird die Widerstandsmarke bei 15.100 Punkten hingegen überwunden, könnten die Bullen wieder das Ruder in die Hand nehmen und der Bereich um 15.400 Punkten wieder anvisiert werden.
Schwellenländer: Südkorea mit Drang nach oben
Der südkoreanische KOSPI 200 Index zählte in der vergangenen Woche zu den besten Indizes. Derweil hatte das Indexbarometer in den vergangenen Wochen eine kräftige Achterbahnfahrt hinter sich. So verlor er im zweiten Quartal binnen weniger Wochen über zehn Prozent und durchbrach dabei den seit Herbst 2011 gebildeten Aufwärtstrend. Im Bereich von 1.800 Punkten konnte der Index einen Boden bilden Aktuell startet der KOSPI 200 Index erneut den Widerstand bei 1.925 Punkten zu überwinden. Gelingt es, ist eine schnelle Erholung bis 2.000 Punkte möglich. Andernfalls droht ein erneuter Rücksetzer bis 1.800 Punkte.
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 30. August 2013, 17:30 Uhr
Weitere Infos unter: www.onemarkets.de
Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
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