In der vorletzten Woche hinkte der DAX® vielen anderen europäischen Leitindizes noch hinterher. In der zurückliegenden Woche zählten Deutschlands Indizes einer Auswertung der HypoVereinsbank onemarkets von über 150 Länderindizes zufolge wieder zu den Besten. Der DAX® konnte dabei die 8.200 Punkte-Marke zurückerobern und der TecDAX® steht kurz vor der 1.000 Punkte-Marke.
Außerhalb Deutschlands Grenzen entwickelten sich vor allem die Indizes auf russische Aktien überdurchschnittlich stark. Die US-Indizes Dow Jones Industrial Average® Index und S&P 500® Index stiegen wieder auf Rekordniveau und der NASDAQ-100® Index über 3.000 Punkte. Und Chinas Börsen scheinen einen Boden zu bilden.
Europa: TecDAX steht kurz vor der 1.000 Punkte-Marke. Griechenland schwach
Nach dem Schulterschluss der führenden Notenbanken, bis aus weiteres die Zinsen niedrig zu halten, legten zahlreiche europäische Indizes in der Beobachtungswoche deutlich zu. Der französische CAC 40® Index notiert nun im Bereich der Widerstandsmarke von 3.870 Punkten. Gelingt es diesen Level zu überwinden, besteht aus technischer Sicht die Chance auf eine Erholung bis zum Mai-Hoch bei 4.050 Punkten. Scheitert er, droht allerdings eine kräftige Korrektur bis 3.600 Punkte.
Im Höhenrausch befindet sich derzeit auch der technologielastige TecDAX®. Er profitiert nicht zuletzt auch von der guten Stimmung unter den Technologiewerten in den USA. So entwickelte sich der TecDAX® inzwischen auf knapp 1.000 Punkte-Marke. Damit fehlen nur noch rund 60 Punkte bis zum Allzeithoch vom November 2007.
Der griechische FTSE/ATHEX® 20 Index ließ sich von der mehrheitlich guten Stimmung an den internationalen Märkten nicht anstecken. Im Gegenteil. Der Index erlitt deutliche Verluste. Aktuell notiert er auf Höhe einer starken Unterstützung. Sollte der Level von 272 Punkten unterschritten werden, droht eine Fortsetzung der Korrektur auf 250 Punkte. Die Bullen dürften frühestens oberhalb von 300 Punkten wieder das Ruder übernehmen.
Schwellenländer: Russland und HSCEI legen zu
In der vergangenen Woche gab es unerwartet viele Aussagen zum erwarteten Wirtschaftswachstum in China. Dass die Raten schwächer ausfallen, als in den zurückliegenden Jahren, ist inzwischen den meisten Marktteilnehmern klar. Am Montagmorgen kamen die Zahlen zum 2. Quartal. Ein Wachstum von 7,5 Prozent gab zwar keinen Anlass zur Euphorie, aber auch keinen Grund enttäuscht zu sein. So bestehen durchaus Chancen, dass sich der Aufwärtstrend der vergangenen Woche mittelfristig fortsetzt. Ein signifikanter Sprung über die 9.500 Punkte-Marke sollte beim Hang Seng China Enterprises Index allerdings abgewartet werden, ehe über den Einstieg nachgedacht wird. Die Börsen in den Schwellenländern zeigen sich seit einigen Monaten außerordentlich schwankungsfreudig.
Das zeigt auch der Blick auf den RDX® Total Return in EUR. Der Index verlor in diesem Jahr zeitweise 19 Prozent. Aktuell befindet er sich in einer Aufwärtsbewegung. Im Bereich von 1.615 Punkten liegen nun die obere Begrenzung des seit Januar 2013 gebildeten Abwärtstrends und die 200-Tage-Durchschnittslinie. Gelingt es diesen Level zu überwinden, hat der Index aus technischer Sicht weiteres Potenzial bis 1.730 Punkte. Solange dies nicht gelingt, besteht Rückfallrisiko bis 1.500 oder gar 1.446 Punkte.
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 12. Juli 2013, 17:30 Uhr
Weitere Infos unter: www.onemarkets.de
Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
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