Der Touristikkonzern verfügt über eine Fluggesellschaft, Reisebüros, Kreuzfahrtschiffe und Hotels. Darüber hinaus ist der MDAX®-Konzern unter anderem an Hapag Lloyd beteiligt. Das Hamburger Unternehmen betreibt weltweit Frachtschiffe.
Im 1. Geschäftshalbjahr konnte der Hannoveraner Konzern die Erwartungen leicht übertreffen. Demnach stieg der Umsatz um 2 Prozent. Bedeutender war jedoch, dass das saisontypisch schwache 2. Geschäftsquartal einen geringeren Verlust auswies wie erwartet. Die größte TUI-Beteiligung, TUI Travel, erhöhte gar den Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2012/13.
Friedrich Jousson übernahm im Februar 2013 das Ruder beim Touristikkonzern und verfolgt bereits einen harten Sparkurs. Sein Plan: Im kommenden Geschäftsjahr soll wieder eine Dividende gezahlt werden können. Vor allem in der Holding stehen Stellenstreichungen an. Unrentable Bereiche werden geschlossen. Gleichzeitig will Jousson einen stärkeren Einfluss auf TUI Travel und Sparten wie das Kreuzfahrtgeschäft ausbauen. Noch keinen klaren Kurs gibt es zur Beteiligung an Hapag Lloyd. In den nächsten 1 ½ Jahren soll entschieden werden, ob die Beteiligung verkauft oder an die Börse gebracht werden soll.
Aktuell deckt die Beteiligung an TUI Travel etwa die Marktkapitalisierung von TUI ab. Das heißt: Der Rest wird mit weniger als einem Euro pro Aktie bewertet. Das KGV für 2013/14 liegt nach Schätzungen von Kepler Cheuvreux bei 42,1. Laut Bloomberg wird die Aktie von 17 Analysten mit "kaufen" und von 4 mit "halten" eingestuft. "Verkaufen"-Einschätzungen gibt es 2. Die Experten von Kepler Cheuvreux trauen der Aktie mittelfristig einen Anstieg auf EUR 10,70 zu.
TUI hält zwar mehr als 50 Prozent an TUI Travel. Ein Machtkampf zwischen den beiden Konzernchefs könnte das Wachstum beider Unternehmen belasten. Zudem belasten noch hohe Schulden das Unternehmen.
Technische Analyse: Perfekte W-Formation


Produkt für spekulative Anleger
Produkt für offensive Anleger
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 19.6.2013; 14:57 Uhr
Turbo Open End Bull
Funktionsweise: Turbo Open End Bull Zertifikate zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählen der Basispreis und die Knock Out Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt aber regelmäßig angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock Out Barriere des Turbo Open End Bull berührt oder unterschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt und verfällt wertlos. Mit Turbo Open End Bull Zertifikaten können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswerts spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Turbo Open End Bull Zertifikats steigt, wenn die Aktie oder der Index steigt.
Chance: Hebelprodukte wie Turbo Open End Bull Zertifikate notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beide Richtungen. Fällt der Basiswert drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock Out Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kommt es zum Totalverlust. Turbo Open End Bull Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.
Aktienanleihe
Funktionsweise: Aktienanleihen haben einige wichtige Merkmale. Sie beziehen sich stets auf eine Aktie. Sie bieten einen festgelegten Zinsertrag. Zudem werden bei Emission dieser Wertpapiere ein Basispreis und das Laufzeitende festgelegt. Die Laufzeit ist beschränkt. Die Zinszahlung wird an den festgelegten Stichtag unabhängig vom Kurs der Aktie an den Anleger ausbezahlt. Die Rückzahlung des Nominalbetrags am Laufzeitende richtet sich allerdings schon am Aktienkurs. Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag auf Höhe des Basispreises oder darüber, wird der Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Liegt der Aktienkurs hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine festgelegte Anzahl von Aktien.
Chance: Anleger können mit einer Aktienanleihe auch im Fall eines Seitwärtstrends der Aktie einen Gewinn erzielen.
Risiko: Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger statt des Nominalbetrags eine festgelegte Zahl von Aktien. Dies kann einen deutlichen Verlust bedeuten. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.
"onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
onemarkets steht für die europaweite Kompetenz der UniCredit bei Anlage- und Hebelprodukten. Anleger finden ein breites Angebot an linearen Zertifikaten, strukturierten Anlage- und Hebelprodukten sowie strukturierten Fonds für unterschiedliche Chance- und Risikoerwartungen, Marktmeinungen und Anlagehorizonte. Die Basiswerte umfassen alle Anlageklassen: Aktien, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Zahlreiche Awards unterstreichen die kundenorientierte Produktstrategie. Vertriebsaktivitäten erfolgen in Deutschland unter "HypoVereinsbank onemarkets" sowie in Österreich unter "UniCredit onemarkets". Als Teil der UniCredit gehört die HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG) zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von über 10 Prozent (DDV Statistik vom 31.03.2013). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio) beträgt 18,0 Prozent (Erstes Quartal bis 31.3.2013).
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Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de
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