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06.05.13, 16:12

onemarkets Wochenkommentar: Rebound bei BRIC und Banken

So manche Experten werden in diesen Tagen sicherlich wieder die Börsenweisheit "Sell in may and go away" (Deutsch: Im Mai verkaufen und gehen) zitieren. Wer allerdings die ersten Maitage beobachtet hat, will an diesen Spruch in diesem Jahr nicht glauben. Auf Wochensicht legte der DAX® über vier Prozent zu und kratzte am Allzeithoch. Der MDAX® und die US-Indizes Dow Jones Industrial Average und S&P 500® Index markierten neue Rekordstände. Der Schub kam zwar nicht von der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag, sondern von guten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Anlegern dürfte es allerdings im Moment fast egal zu sein, wer Anlass zur Börsenfeier gibt. Die Stimmung scheint ausgelassen wie lange nicht. Das spiegelt sich inzwischen fast rund um den Globus wider.
 
Europa: Türkei im Rallyemodus – Spanien in spannender Phase

In der vergangenen Woche zeigte sich der FTSE/ATHEX® 20 Index erneut überdurchschnittlich stark. Nachdem die Hürde bei 318,38 Punkte überwunden ist, nimmt er nun Kurs auf das Hoch vom Februar 2013 bei 354,65 Punkten. Beim IBEX 35® INDEX war zuletzt ebenfalls ein starkes Aufwärtsmomentum zu beobachten. Inzwischen läuft der Index jedoch in eine starke Widerstandszone. So notiert er an der oberen Begrenzung des seit Ende Januar 2013 gebildeten Abwärtstrends und einige Punkte darüber liegen starke Widerstandslinien. Anleger sollten daher mit einem (kurzfristigen) Rücksetzer rechnen. Die Unterstützung bei 8.388 Punkten sollte jedoch nicht unterschritten werden. Andernfalls droht eine Korrektur bis 8.250 Punkte. Kaufsignale gibt es frühestens oberhalb von 8.751 Punkten.
Solche Schwächen zeigt der Istanbul Stock Exchange National 30 Index derzeit nicht. Nach einer beeindruckenden Rallye stellte der Index vergangene Woche das Allzeithoch ein. Aus technischer Sicht ist damit der Weg frei bis zur oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrendkanals bei 120.000 Punkten. 

BRIC-Länder bringen's wieder

Russlands Aktien setzten in der zurückliegenden Woche ihren Aufwärtstrend fort. So nähert sich der RDX® Net Total Return in EUR weiter der 200 Tage-Durchschnittslinie. Gelingt es, diese Marke bei aktuellen 1.634 Punkten zu überwinden, kann das Aktienbarometer das Januarhoch bei 1.766 Punkten wieder ins Visier nehmen.
Indien senkte vergangene Woche erneut die Zinsen. Dies stimulierte bereits im Vorfeld die Aktien. Solange die Unterstützung bei 289 Punkten hält, stehen die Chancen auf einen Anstieg auf das Jahreshoch von 307 Punkten gut.
Brasiliens Blue-Chips erweisen sich derzeit noch als Bremsklotz für den S&P® BRIC 40 (Price Return) Index (EUR). Allerdings gibt es dank einer Erholung der Standardwerte aus Russland, Indien und ausgewählten chinesischen Werten erste Signale für eine Erholung des BRIC-Index. So findet der S&P® BRIC 40 (Price Return) Index (EUR) im Bereich von 2.200 Punkten eine solide Unterstützung und der Ausbruch aus dem seit Mitte März 2013 gebildeten Abwärtstrend ist ebenfalls gelungen. Neue Kaufimpulse dürften jedoch frühestens bei Überschreiten der 200 Tage-Durchschnittslinie bei 2.249 Punkten erfolgen.
 
Bank-Indizes mit Rebound

Zu den stärksten Branchen zählten in der vergangenen Woche die Banken. So bestätigte der EURO STOXX® Banks (Net Return) Index (EUR) den Mitte April 2013 eingeleiteten Trendwechsel und den Ausbruch aus dem jüngsten Abwärtstrend. Die nächste große Hürde ist nun rund 10 Prozent entfernt. Ähnlich stark präsentieren sich auch Europas Autobauer. Der EURO STOXX® Automobiles & Parts (Net Return) Index (EUR) nimmt nun Gas, das Allzeithoch bei 545 Punkten zu erreichen.

Europas Small-Caps vor dem Ausbruch

Von den meisten Anlegern ungeachtet, zeigt der EURO STOXX® Small (Net Return) Index (EUR) aktuell gutes Aufwärtsmomentum. Das Jahreshoch ist inzwischen eingestellt. Nun können Notierungen jenseits der 300 Punkte-Marke angepeilt werden. Aus fundamentaler Sicht haben die Aktien aus der zweiten und dritten Reihe allemal das Potenzial. Mit einem KGV von 12,9 und einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent sind sie moderat bewertet. Trotz der aktuell guten Stimmung sollten Anleger den Index, wie auch alle anderen wichtigen Aktienbarometer, genau im Visier behalten. Die Stimmung kann schnell kippen und die Kurse unter Druck setzen.
 
 
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 3. Mai 2013, 17:30 Uhr

Weitere Infos unter: www.onemarkets. de

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

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