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16.04.13, 15:54

HypoVereinsbank onemarkets: Wie wir morgen Auto fahren

Wie wir morgen Auto fahren

 

Ferien bedeutet Reisezeit mit oft kilometerlangen Staus. Der Stop-and-go-Verkehr ermüdet zahlreiche Fahrer. Die Folge: Die Unfallgefahr steigt. Der Automobilzulieferer Continental könnte allerdings dazu beitragen, dass solche Gefahren im Straßenverkehr weiter sinken. Das Unternehmen ist einer der führenden Hersteller von Fahrerassistenzsystemen und will diesen Bereich weiter ausbauen. Bereits 2016 will das Unternehmen teilautomatisierte Systeme zur Verfügung stellen. Sie sollen es ermöglichen, dass Autos bei Geschwindigkeiten bis zu 30 Stundenkilometern selbst beschleunigen, lenken und bremsen. Bei zähfließendem Verkehr könnte sich der Fahrer entspannt zurücklehnen. Bis 2025 will Continental die Vollautomatisierung Wirklichkeit werden lassen. Das Auto könnte dann auf der Autobahn komplett selbstständig fahren. Eine sinnvoller Plan: Zwar gehen die Unfälle auf Deutschlands Straßen kontinuierlich zurück, doch die Zahl ist immer noch hoch. Allein im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 2,4 Millionen Unfälle, bei denen insgesamt 3.648 Menschen ums Leben kamen. Automatisierte Fahrsysteme können dabei helfen, die Gefahr von Zusammenstößen weiter zu senken, weil menschliches Versagen als Unfallursache stark reduziert wird. Fahren wird sicherer, da das Fahrzeug die Umgebung wahrnimmt und den Fahrer vor konkreten Gefahrensituationen warnen kann – etwa wenn er in die falsche Richtung auf eine Autobahn auffährt. Ein weiterer positiver Effekt: Autos werden in der Lage sein, durch eine Echtzeitdatenanalyse die Fahrweise zu optimieren, damit das Auto so wenig Energie wie möglich verbraucht. „Für uns ist klar, dass automatisiertes Fahren ein Kernelement der Mobilität der Zukunft sein wird“, sagt Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender von Continental. Dass der Konzern dieses Ziel ehrgeizig verfolgt, wird mit einem Blick auf die Ressourcen deutlich, die Continental darauf verwendet. Über 1.250 Spezialisten arbeiten bereits heute an der Realisierung der Ideen. Degenhart will in den kommenden Jahren „Milliardensummen“ investieren.

 

Für die Zukunft gerüstet

Die Automotive Group, die hauptsächlich an der Entwicklung von selbstfahrenden Autos arbeitet, ist ein relativ neuer Bereich von Continental. Seit Ende der 1990er-Jahre hat sich das Unternehmen durch Übernahmen nach und nach neue Bereiche und Expertise hinzugekauft. Die letzte interessante Übernahme war im Januar dieses Jahres das britische Unternehmen ASL Visions, das 360-Grad-Kameras herstellt. Der Ausbau der Automotiveabteilung sorgt dafür, dass Continental neue Geschäftsbereiche erschließt und folglich seinen Absatz steigern kann. Der Hintergrund: Das Unternehmen wollte sich nicht nur auf sein traditionelles Reifengeschäft, das der Rubber Group zugeordnet ist, verlassen. Es sorgt zwar für einen stetigen Cashflow, kann aber sehr zyklisch sein.

 

Ausgezeichnete Reifen

Schon vor 140 Jahren produzierte der heutige Weltkonzern Kautschukreifen: damals noch in erster Linie für Pferdekutschen. An diese alte Tradition ist das springende Pferd im Logo des Unternehmens angelehnt. Dass Continentalreifen noch heute auf der ganzen Welt beliebt sind, liegt unter anderem an ihrer hohen Qualität. So kürten mehr als 29.500 Leser der Fachzeitschrift „Auto Zeitung“ im Februar dieses Jahres Continental zur Top-Reifenmarke. Der Konzern konnte sich schon zum fünften Mal in Folge über die Ehrung freuen. Die Verkaufszahlen zeigen ebenfalls deutlich, dass die Kunden zufrieden sind. Im vergangenen Jahr konnten die Hannoveraner rund 21,4 Millionen Winterreifen absetzen. „Mit diesem Absatzrekord besonders im europäischen Pkw-Reifenersatzgeschäft konnten wir im nennenswerten Umfang Marktanteile hinzugewinnen“, berichtet Nikolei Setzer, Reifenvorstand bei Continental. Auch für das kommende Jahr sieht er Potenzial. „Wird es in den etablierten Märkten rauer, können wir als weltweite Nummer vier zeitgleich in zahlreichen anderen Märkten, in denen wir noch unterrepräsentiert sind, neue Absatzchancen nutzen.“

Auch beim Thema Reifen setzt Continental auf innovative Technik, um die Sicherheit zu erhöhen. Das Unternehmen bietet Reifendrucküberwachungssysteme an, die eine unmittelbare Druckmessung ermöglichen. Funksensoren am Ventil können sowohl den Luftdruck als auch die Temperatur direkt am Reifen messen. Bei einem Druckverlust wird der Fahrer sofort mittels Warnlämpchen informiert. Wie sehr solche Innovationen nötig sind, belegen Zahlen. Laut einer Pressemitteilung von Continental fahren 64 Prozent aller Pkw sowie 75 Prozent aller Lkw mit einem zu niedrigen Reifendruck. Dies führt zu einem unnötig hohen Kraftstoffverbrauch. Hinzu kommt, dass die Reifen schneller verschleißen. Wie wichtig das Thema ist, zeigt sich auch an einem neuen Gesetz der Europäischen Union. Es legt fest, dass ab November 2014 alle neu zugelassenen Fahrzeuge mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein müssen. Davon könnte Continental profitieren.

Analysten bewerten es positiv, dass das Unternehmen viel Geld und auch Ressourcen in die Entwicklung zukünftiger Produkte steckt und sich bewusst ist, dass Sicherheit und auch Umweltbewusstsein sowohl bei Verbrauchern als auch Regierungen mehr in den Fokus rücken. Branchenkenner sind überzeugt, dass Continental aufgrund dieser Entwicklung Marktanteile hinzugewinnen wird. Unter anderem stuft Kepler Research die Continental-Aktie mit „Kaufen“ ein.

Quelle: onemarkets Magazin HypoVereinsbank, April 2013

 

Wiedereinstieg in den DAX®

Continental ist auf dem richtigen Weg – das zeigen auch die Eckdaten des 170.000 Mitarbeiter starken Unternehmens. Das größte Highlight des vergangenen Jahres war der Wiedereinstieg in den DAX®. Damit endete für das Unternehmen ein schwieriges Jahr. Im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009, von der das Unternehmen stark getroffen war, rutschte es in den MDAX® ab. Denn das Volumen der damals frei handelbaren Aktien war zu gering geworden.

Der DAX®-Aufstieg war nicht die einzige positive Nachricht in 2012. Auch die Zahlen sind vielversprechend. Laut einer Pressemitteilung hat Continental trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes seine Ziele übertroffen. So ist der Umsatz um 7,30 Prozent auf 32,7 Milliarden Euro angestiegen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 18,30 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge liegt bei 9,40 Prozent und übertrifft damit das erfolgreiche Geschäftsjahr 2011, als die Marge 8,50 Prozent betrug. Der Konzern ist optimistisch, dass dieses Jahr ebenfalls gut laufen wird. „Obwohl die Vorzeichen der Automobilmärkte aktuell noch verhaltener sind, als sie es vor einem Jahr waren, streben wir 2013 ein Umsatzwachstum von rund 5 Prozent auf dann mehr als 34 Milliarden Euro an“, so Continental-Chef Degenhart. Aufgrund der positiven Prognosen erweitert der Konzern seine Werke, etwa das im russischen Kaluga, sowie das neu gebaute Logistikzentrum in Ingolstadt. Continental reagiert damit auf das gestiegene Auftragsvolumen.

Für Anleger, die davon ausgehen, dass sich die Continental-Aktie in den kommenden Monaten positiv entwickeln wird, könnte ein Call Optionsschein auf die Aktie der Continental AG interessant sein. Mit diesem Wertpapier haben Anleger die Chance,überproportional von Kursanstiegen zu profitieren. Im Vergleich zu einem Direktinvestment ist der Kapitaleinsatz deutlich geringer. Notiert der Basiswert allerdings am finalen Bewertungstag auf oder unterhalb des Basispreises, verfällt der Optionsschein wertlos und es droht ein Totalverlust.

Anleger, die davon ausgehen, dass der Aktienkurs moderat steigen oder seitwärts tendieren wird, und sich etwas absichern möchten, können sich eine Aktienanleihe Protect auf die Aktie der Continental AG genauer anschauen. Unabhängig von der Entwicklung der Aktie bekommen Anleger eine fixe jährliche Zinszahlung. Außerdem erhalten Investoren am Laufzeitende 100 Prozent des Nominalbetrages, wenn die Aktie am Bewertungstag auf oder oberhalb der Sicherheitsschwelle notiert. Sollte der Kurs dann unter dieser Schwelle liegen, erfolgt die Rückzahlung in Form von Aktien. Für Anleger bedeutet das in der Regel einen Verlust. Anleger sollten bedenken, dass Call-Optionsscheine und Aktienanleihen Protect Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei Insolvenz der Emittentin droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

 

Weitere Infos unter: www.onemarkets.de

 

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