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04.03.13, 14:07

onemarkets Wochenkommentar: SMIT und Shipping stark

SMIT und Shipping stark


Der Wahlausgang in Italien und die Diskussionen um den US-Haushalt sorgten an den internationalen Börsen in der vergangenen Woche für recht unterschiedliche Reaktionen. Die deutschen Indizes DAX®, MDAX®, SDAX® und TecDAX® entwickelten sich in einer relativ engen Bandbreite seitwärts. Der MDAX® und SDAX® notierten damit weiter im Bereich ihrer Allzeithochs. Der TecDAX® verteidigte erfolgreich die Unterstützung bei 900 Punkten und der DAX® hat weiterhin alle Chancen die 8.000 Punkte-Marke zu erreichen. Im übrigen Europa hatten die meisten europäischen Aktienbarometer (zeitweise) starke Verluste zu verkraften. Unbeeindruckt von der Unsicherheit zeigten sich hingegen viele asiatische Börsen. Indizes wie der STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR), der S&P SMIT 40 (Price Return) Index (EUR) und Nikkei 225 Index. Sie zählten im Beobachtungszeitraum von 22.2. bis 1.3.2013 zu den besten Indizes der Woche. Zu den größten Verlierern gehörten hingegen der russische RDX® Total Return in EUR und der Kazakh Traded Index (EUR). Ein Grund war sicherlich der jüngste Rückgang des Ölpreises. Bei den Branchenindizes zeigten vor allem der DAXglobal® Shipping (Total Return) Index EUR und der DAXplus® Export Strategy (Total Return) Index starkes Aufwärtsmomentum.

 

Europa schwankt, aber fällt nicht

Mit der Kurserholung kurz vor Börsenschluss am Freitag musste nur einer der führenden europäischen Aktienindizes Verluste hinnehmen – der italienische FTSE/MIB® Index. Als der Index am Dienstag die Unterstützung bei 16.000 Punkten unterschritt, gab der Index im Wochenverlauf auf 15.500 Punkte nach. Zum Wochenschluss zeichnet sich in diesem Bereich ein Boden ab. Solide ist er allerdings noch nicht. Ein weiterer Kursrutsch auf 15.000 Punkte erscheint genauso wahrscheinlich wie eine technische Gegenbewegung bis 16.800 Punkte.
Die Verluste aus Italien sorgten allerdings auch dafür, dass der EURO STOXX 50® (Price-) Index im Wochenvergleich leichte Verluste hinnehmen musste. Damit verharrt der Index weiterhin in einem Keil mit Unterstützung bei 2.563 Punkten und Widerständen bei 2.655 und 2.667 Punkten. Die Bullen werden frühestens oberhalb von 2.667 Punkten das Ruder übernehmen.

 

USA von Haushaltsdiskussion unbeeindruckt

Weder die US-Haushaltsdebatte, noch schwache Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal konnte die US-Indizes nachhaltig unter Druck setzen. Dow Jones Industrial Average Index und S&P 500® Index notieren im Bereich ihrer Allzeithochs. Einzig der NASDAQ-100® Index zeigt seit 10 Tagen Schwächen. Solange die Unterstützung bei 2.705 Punkten jedoch nicht signifikant unterschritten wird, dürfte es nicht lange dauern, bis der Index den nächsten Versuch unternimmt, die Widerstandsmarke bei 2.784 Punkten zu überwinden.

 

Asien immun gegen Unsicherheit im Westen

Die meisten asiatischen Märkte zeigten sich resistent gegen die Unsicherheit in Europa und den USA. Der STOXX® Optimised Indonesia (Net Return) Index (EUR) und der S&P SMIT 40 (Price Return) Index (EUR) markierten jeweils einen neuen Allzeithöchststand. Der Nikkei 225 Index hat sich inzwischen oberhalb der Widerstandsmarke von 11.320 Punkten festgesetzt. Ein Anlauf auf die nächste Hürde bei 12.000 Punkten erscheint nun nur eine Frage der Zeit. Trotz der Euphorie in Japan sollten Anleger den Bereich rund um 13.320 Punkten im Auge behalten. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich die Stimmung in Japan innerhalb kürzester Zeit dreht und die Kurse kräftig unter Druck kommen. Wird die 11.320 Punkte-Marke unterschritten, droht ein Kursrückgang bis 10.267 Punkte.

Der russische RDX® Total Return in EUR ist Anfang Februar am Jahresstand 2012 gescheitert und gibt seither deutlich nach. Im Bereich von 1.870 Punkten liegt die Unterstützung des seit Juni 2012 gebildeten Aufwärtstrends. Wird diese Marke ebenfalls unterschritten, droht ein größerer Rückschlag bis 1.740 Punkte. Optimismus ist frühestens oberhalb von 2.100 Punkten angebracht.

 

Wenn der Export in Fahrt kommt

Der DAXglobal® Shipping (Total Return) Index EUR zeigt sich bereits seit dem Jahreswechsel relativ stark. Nun fehlen nur noch wenige Punkte, um das Jahreshoch aus dem vergangenen Jahr bei 171 Punkten einzustellen. Dieser Sektor zählte zu den größten Verlierern der vergangenen Jahre und müht sich nun, sich vom Rekordtief weiter zu distanzieren. Der DAXplus® Export Strategy (Total Return) Index EUR mit den exportstärksten deutschen Unternehmen ist bereits seit Jahren in Rallyelaune. Mit dem Ausbruch über die Widerstandsmarke von 250 Punkten Mitte Februar gibt es nun keine technische Hürde mehr.

Stand: Schlusskurse vom Freitag, 01. März 2013, 17:30 Uhr

Weitere Infos unter: www.onemarkets.de

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte der HypoVereinsbank onemarkets

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