Die Kapitalmärkte in dieser Woche
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Europas Aktienmärkte befinden sich seit Ende November mitten in einer ausgeprägten Jahresendrallye. Ein wichtiger Katalysator sind dabei Anleger aus dem institutionellen Lager, die zu viel Liquidität in ihren Portfolios haben. Sie sehen sich nun veranlasst oder gar gezwungen, auf den fahrenden Zug aufzuspringen und ihre Aktienquote zu erhöhen. Die fundamentale Begründung liefert dabei die etwas aufgehellte Nachrichtenlage. So stehen hinsichtlich der Euro-Schuldenkrise zuletzt Entspannungssignale im Vordergrund. |
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Werner Bader, LBBW |
Dazu wird die konjunkturelle Entwicklung - zumindest außerhalb Europas - wieder etwas optimistischer eingestuft. Sowohl aus den USA als auch aus China waren die letzten Indikatoren besser als erwartet. Unterstützung erhält der Markt auch von der charttechnischen Seite. Das Bild des DAX sieht angesichts intakter Aufwärtstrends vielversprechend aus. Dazu hat der deutsche Leitindex nach einer längeren Konsolidierung in den Herbstmonaten, die angesichts des im Spätsommer überkauften Marktes als durchaus gesund bezeichnet werden kann, ein neues Kaufsignal geliefert. Der Widerstandsbereich um 7 500 Index-Punkte, der bereits im Frühjahr 2011 nicht überschritten werden konnte und auch im August
und September eine unüberwindbare Barriere darstellte, wurde Anfang Dezember geknackt. Damit ist unter technischen Gesichtspunkten der Weg frei bis zum Allzeithoch oberhalb von 8 000 Punkten. Insgesamt spricht vieles dafür, dass sich der DAX auch in der letzten Adventswoche von seiner freundlichen Seite zeigen wird.
Quelle: Werner Bader, Leiter LBBW Retail Research
Stand: 14.12.2012
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