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01.10.12, 16:33

onemarkets Wochenkommentar: Europa dümpelt, Asien steigt

Europa dümpelt, Asien steigt


 

BMW verspricht Freude am Fahren. Die Aktionäre des bayerischen Autobauers können diese Freude derzeit nicht teilen. Über 4 Prozent verlor der Anteilsschein in der zurückliegenden Woche. Mit den Aktien der Konkurrenten aus Stuttgart und Wolfsburg ging es gar noch stärker abwärts. Dies blieb nicht ohne Wirkung auf den DAX® Index. So gab das Aktienbarometer im Beobachtungszeitraum vom 24. bis 28. September über 3 Prozent nach und unterschritt die Unterstützung bei 7.307,61 Punkten. In der laufenden Woche wird sich der Blick in erster Linie auf den Griechenland-Bericht der Troika aus EZB, IWF und der Europäischen Kommission sowie auf die US-Arbeitsmarktzahlen richten. Die Wirtschaftswoche will erfahren haben, dass Griechenland, trotz nicht komplett erfüllter Auflagen, die nächste Tranche von 31 Milliarden Euro erhält. Das könnte den Markt beruhigen. Derweil warten die Marktteilnehmer gespannt auf die ersten Quartalszahlen beziehungsweise weitere Warnungen.

Die Aktien von Unternehmen aus der zweiten Reihe konnten sich in der vergangenen Woche knapp behaupten. Der TecDAX® Index pendelt weiter in einer Bandbreite zwischen 798,49 und 822,43 Punkten. Impulse für eine Korrektur beziehungsweise eine Fortsetzung des Aufwärtstrends gibt es frühestens bei Ausbruch aus dem Seitwärtstrend. Der MDAX® Index bewegt sich seit Anfang August im Bereich von 11.000 Punkten. Aktuell gibt es noch keine Indizien für eine Korrektur. Ein erstes Zeichen gibt es frühestens bei Unterschreiten der Unterstützung von 10.842,96 Punkten. Bis dahin bleibt das Allzeithoch von 11.493,68 Punkten noch im Visier.

Eine bewegte Woche haben auch zahlreiche andere europäische Indizes hinter sich. Über 2 Prozent ging es für den EURO STOXX® 50 Index nach unten. Hält das Abwärtsmomentum an, dürfte in der laufenden Woche die Unterstützung bei 2.400 Punkten erneut getestet werden. Der französische CAC 40® Index unterschritt bereits die Unterstützung bei 3.371,43 Punkten. Der IBEX 35® Index verletzte den Aufwärtstrend. Nun droht aus technischer Sicht eine Korrektur bis 7.416,61 Punkte.

 

China und Indien legen zu

 

Der DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR konnte hingegen den Aufwärtstrend fortsetzen und visiert den Jahreshöchtstand bei 309,68 Punkten an. Nach einer kurzen Verschnaufpause Anfang September zeigt der DAXglobal® China (TR) wieder starkes Aufwärtsmomentum. Nach dem Ausbruch über den Widerstand bei 378,96 Punkten hat das Barometer aus technischer Sicht Luft bis 402,03 Punkte. Unter den Branchenindizes zeigen vor allem Goldminenindizes wie der DAXglobal® Gold Miners (TR) EUR und der NYSE Arca Junior Gold BUGS (Price-) Index weiterhin starkes Aufwärtsmomentum. 

 

Wachstumsmärkte und Dividenden kombinieren

 

Qualitätstitel kennen scheinbar keine Krise. Das gilt nicht nur für deutsche Werte, sondern auch für Titel aus Asien und dem Pazifik wie Astellas Pharma, Insurance Australia, PCCW und Thai Beverage. So legte der STOXX® Asia/Pacific Select Dividend 30 Return im laufenden Jahr ähnlich stark zu wie der DAX® – allerdings bei deutlich geringerer Schwankung. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Aktuell zeigt der Index jedoch starkes Aufwärtsmomentum und notiert nur knapp 1 Prozent unterhalb des Allzeithochs. Dow Jones entwickelte Anfang des Jahres den Dow Jones® Asia/Pacific Select Dividend 30 Distributing Index (EUR). Bei Investments auf diesen Index partizipieren Anleger ebenfalls von dividendenstarken Titeln in der Region. Zudem erhalten Anleger zweimal im Jahr eine Ausschüttung. Die Höhe wird vom Indexbetreiber Dow Jones ermittelt und orientiert sich an der Nettodividende der im Index enthaltenen Unternehmen.

 

Stand: Schlusskurse vom Freitag, 28. September 2012, 17:30 Uhr

 

Weitere Infos unter: www. onemarkets.de

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

 

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