Wenn am kommenden Samstag die Automesse Mondial de l'Automobile Paris eröffnet wird, werden die Konzernlenker der Autobauer und -zulieferer besonders im Fokus stehen. Angesichts einer Gewinnwarnung von Daimler vergangene Woche legten einige Autoaktien bereits den Rückwärtsgang ein. Ob weiteren Herstellern eine Wachstumsdelle droht, ist noch offen. "Das Jahr 2013 wird nach unserer Prognose die schlechtesten Autoverkäufe seit 1993 bringen", heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Studie des von Ferdinand Dudenhöffer geleiteten Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen. Autowerte steuern aktuell 13,6 Prozent zum DAX® bei. Kommen Autoaktien unter Druck, dürfte der DAX® ebenfalls an Boden verlieren.
In der zurückliegenden Woche konnte der DAX® negative Meldungen erfolgreich ignorieren. So pendelte er in einer engen Spanne zwischen 7.307,61 und 7.475,82 Punkten. Positive Signale gibt es frühestens bei Überschreiten der Marke von 7.500 Punkten. Unterstützung findet der Index bei 7.307,61 Punkten. Vergleichbar entwickelte sich der EURO STOXX 50® Index in der vergangenen Woche. Nach dem missglückten Ausbruch über 2.600 Punkte Mitte des Monats, bewegt sich das Aktienbarometer ebenfalls in einer engen Bandbreite. Ein nachhaltiger Drang nach oben dürfte frühestens bei Überschreiten der Hürde bei 2.600 Punkten entfacht werden. Eine gute Unterstützung hat der Index bei 2.531,85 Punkten.
Gute Stimmung in Indien und Travel Indizes
Dem DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR gelang in der vergangenen Woche der Ausbruch über die Widerstandsmarke bei 275,49 Punkte. Aus technischer Sicht ist der Weg nun frei bis 300 Punkte. Der EURO STOXX Travel & Leisure (Net Return) Index (EUR) testet den Ausbruch über 161,32 Punkte. Hält das Aufwärtsmomentum der vergangenen Tage an, könnte es gelingen und der Index in noch luftigere Höhen vorstoßen.
Das M&A-Karussel dreht sich wieder
Vor einigen Wochen erklärte Fresenius eine Übernahme des Klinikbetreibers Rhön Klinikum für gescheitert. In der vergangenen Woche meldete unter anderem das Manager Magazin, dass Sana eine Übernahme von Rhön Klinikum planen würde. Ob der Zukauf kommt, ist noch offen. Die Beispiele Rhön Klinikum als auch Douglas zeigen jedoch, dass deutsche Konzerne wieder auf dem Kaufzettel einiger Konkurrenten steht. Der Solactive German Mergers & Acquisitions Performance-Index enthält 20 deutsche Übernahmekandidaten. Dazu zählen neben Rhön Klinikum, Stada, Deutz, ADVA Optical und Kuka.
Stand: Schlusskurse vom Freitag, 21. September 2012, 17:30 Uhr
Weitere Infos unter: www. onemarkets.de
Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets
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