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24.08.12, 16:01

Aktienmarktkommentar vom 24.08.2012

LBBW-Zertifikate.de
  Landesbank Baden-Württemberg  
Marktkommentar

Die Kapitalmärkte in dieser Woche

Während die Aktienmärkte zur Wochenmitte noch von der Aussicht auf eine dritte geldpolitische Lockerung in den USA profitierten, wirkte sich die Angst vor einer Abschwächung der Weltkonjunktur zum Ende der Woche belastend auf die Kursentwicklung aus. Für Ernüchterung auf dem Parkett sorgte zum einen die jüngste Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. So stiegen die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf 372 000 und damit auf das höchste Niveau seit fünf Wochen. Experten hatten im Schnitt mit lediglich 365 000 Anträgen gerechnet. Zum anderen dämpfte die Entwicklung des europäischen Einkaufsmanagerindex, der im August nur 0,1 Punkte auf 46,6 Zähler zulegte und damit den siebten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten blieb, die Stimmung der Investoren. Für die größte Enttäuschung sorgten jedoch die jüngsten Daten aus dem Reich der Mitte – gilt China doch als der Wachstumsmotor der Weltkonjunktur. Laut ersten Erhebungen ist der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC im August nach einer zu beobachtenden Aufhellung im Juli erneut zurückgefallen und befindet sich damit mittlerweile seit zehn Monaten im „negativen Territiorium“.  

  Werner Bader, LBBW

Aber auch die brisante Lage Griechenlands beziehungsweise das Risiko eines Euro-Austritts der Hellenen lastet auf der Entwicklung der Aktienmärkte. Frühestens Mitte September – nach dem Abschlussbericht der Troika über die Fortschritte Griechenlands – wird sich zeigen, ob weitere Hilfsgelder in das Land fließen und so ein Staatsbankrott verhindert wird. Neuen Zündstoff könnte zudem der am 12. September anstehende ESM-Verfassungsgerichtsentscheid mit sich bringen. Solange die Unsicherheitsfaktoren, was die konjunkturelle Entwicklung und die EWU-Staatsschuldenkrise angeht, hoch bleiben, rechnen wir mit einer weiterhin volatilen Situation an den Börsen. Da nun zudem der September bevorsteht, der als Monat mit der schlechtesten DAX-Performance gilt, besteht für Neuengagements keine Eile.

 

Quelle: Werner Bader, Leiter LBBW Retail Research
Stand: 24.08.2012

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