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Marktupdate - Konjunkturspritze in China und Erholung des US Immobilienmarktes In Zeiten geringen volkswirtschaftlichen Wachstums in Europa und der dort andauernden Schuldenkrise gilt u.a. China mit jährlichen Wachstumsraten im oberen einstelligen Bereich als der weltweite Wachstumsmotor. Doch seit dem ersten Quartal 2010 kann man eine sukzessive Abschwächung des jährlichen Wachstums feststellen. Laut aktueller Analysen von Nomura Research könnten allerdings einige Faktoren dafür sprechen, dass die Talsohle der chinesischen Wirtschaft vorerst erreicht sein könnte. Zum einen gebe der offizielle Einkaufsmanagerindex (EMI) ein positives Wachstumssignal für die nächsten Monate an. Zum anderen seien die Lagerbestände fertiger Erzeugnisse deutlich gefallen, was ebenfalls ein positives Signal für die industrielle Produktion sende. Das chinesische Eisenbahnministerium habe zudem zuletzt verkündet, das geplante Gesamtinvestitionsvolumen für das Jahr 2012 von 516 Mrd. CNY um mehr als 12% auf 580 Mrd. CNY zu erhöhen. Des Weiteren erwarte man, laut Meinung der Analysten von Nomura, dass das Kreditangebot der chinesischen Banken im dritten Quartal dieses Jahres erhöht werde. Darüber hinaus wäre im Verlauf der letzten Wochen bekannt geworden, chinesische Geschäftsbanken hätten ihre regionalen Zweigstellen beauftragt, das Volumen der Kredite an Gesellschaften, welche regionale staatliche Infrastrukturprojekte finanzieren, zu erweitern. Der US-Häusermarkt zeigt seit Frühjahr dieses Jahres wieder Anzeichen einer positiven Entwicklung. Berichte des Branchendienstes Local Market Monitor zeigten die Nachfrage nach Wohnungen nach 64 Monaten negativer Entwicklung wieder im positiven Bereich mit einem aufsteigenden Trend. Die Zahl der Zwangsvollstreckungen habe ab- und die Zuversicht der Bauunternehmen laut eines Index der Bank Wells Fargo zur Messung der Branchenstimmung markant zugenommen. Steigende Tendenzen in der Mietpreisentwicklung und ein Rekordtief der Zinsaufwendungen für Hypotheken i.H.v. 3,62% laut einer aktuellen Umfrage der Hypothekenbank Freddie Mac machten den Eigenheimerwerb als Alternative zur Miete besonders attraktiv. Die Zahl der Hypotheken zum Häuserkauf sei zudem stark gestiegen. Laut eines Berichtes des Wall Street Journal berichteten im zweiten Quartal dieses Jahres 57% der befragten Banken von einem Anstieg der Hypotheken. Im ersten Quartal lag diese Ziffer noch bei rund 38%. Das Transaktionsvolumen neuer Einfamilienhäuser sei zudem gestiegen, die Baubeginne haben im April 2012 um über 29% gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Gemäß Experten von Merrill Lynch hätten die makroökonomischen Rahmenbedingungen in den USA die Amerikaner wieder etwas ausgabenfreundlicher gestimmt. Dies könnte auch dem Markt für Umbauten und Renovierungen zu Gute kommen. Dieser ist im Heimwerker-Land USA eine 300-Mrd.-USD-Industrie. Allerdings sind die Entwicklungen in den Schwellenländern und im US-Immobilienmarkt von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängig, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Ferner sollten Anleger beachten, dass es sich hier um relativ junge Trends handelt. Index-Zertifikat auf DAXglobal® China Urbanization Performance-Index
Basket-Zertifikat auf China Railway
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