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16.07.12, 14:28

onemarkets Wochenkommentar: Charts und Chefs geben Kaufsignale

Charts und Chefs gegen Kaufsignale 

 

Die Wirtschaftsdaten in der zurückliegenden Woche zeichnen ein gemischtes Bild für die Weltwirtschaft. Chinas Wachstumsrate sank im zweiten Quartal auf 7,6 Prozent – dem tiefsten Stand seit drei Jahren. US-Verbraucher sind pessimistisch wie seit sieben Monaten nicht mehr und US-Konzerne zeigen sich zurückhaltend bei Neueinstellungen. Gleichzeitig erreicht das Insider-Barometer des Handelsblatts den höchsten Stand seit Februar. Das heißt: Top-Manager und Großaktionäre nutzten die günstigen Kurse deutscher Titel zum Kauf. "Herkömmliche Investoren sehen bei den Unternehmen eher die Probleme, die Insider, die das Unternehmen besser kennen, richten den Blick auf die Chancen", erklärt Olaf Stotz, Professor an der privaten Hochschule Frankfurt School of Finance and Management gegenüber dem Handelsblatt.

 

In der vergangenen Woche schienen zahlreiche Anleger den Insidern gefolgt zu sein. Insbesondere Deutsche Aktienbarometer präsentierten sich stark. So stieg der DAX® in dem Beobachtungszeitraum vom 6. bis 13. Juli 2012 über zwei Prozent. Damit näherte sich das Barometer wieder der Obergrenze des seit Anfang Juli 2012 gebildeten Seitwärtstrends. Hält das Aufwärtsmomentum in der laufenden Woche an, könnte die Widerstandsmarke bei 6580,73 Punkten überwunden und Notierungen im Bereich von 6.900 Punkten anvisiert werden. Im Bereich von 6.343 Punkten weist der Index eine solide Unterstützung auf.

 

Der EURO STOXX® 50 sucht derzeit noch seine Richtung. In der zurückliegenden Woche pendelte das Aktienbarometer noch in einer engen Bandbreite zwischen 2.214,46 und 2.260,19 Punkte. Ein Aufwärtstrend zeichnet sich frühestens bei Überschreiten der 200-Tage-Durchschnittslinie 2.326,52 Punkten ab.

 

Deutsches Betongold steht derzeit hoch im Kurs. In einigen Metropolen gibt es kaum mehr erschwingliche Wohnungen und Häuser. Das spiegelt sich bei entsprechenden Aktien wider. Der FTSE® EPRA/NAREIT Deutschland Net Total Return Index überwand im Beobachtungszeitraum die Höchststände vom Juni 2011. Damit ist der Weg aus technischer Sicht frei bis 804,24 Punkte (aktuell: 768,75 Punkte). Der EURO STOXX® Media Return überschritt inzwischen die Widerstandsmarke bei 280 Punkten. Die nächste Hürde liegt nun bei 300,75 Punkten.

 

Außerordentliches Aufwärtsmomentum zeigt derzeit der europäische Telekommunikationssektor. Inzwischen hat der EURO STOXX® Telecommunication Net Return Index den seit Mitte Mai 2011 gebildeten Abwärtstrend nach oben durchbrochen und nähert sich der nächsten Hürde bei 547,87 Punkten. Mit einem KGV von knapp neun und einer Dividendenrendite von zehn (laut Bloomberg) sind die dort enthaltenen Titel wie die Deutsche Telekom attraktiv bewertet, so dass die Chance auf einen Ausbruch über diese nächste Widerstandsmarke durchaus gut ist. Dennoch sollten Anleger angesichts der allgemeinen Unsicherheit mit Rückschlägen rechnen.

 

 

Stand: Schlusskurse vom Freitag, 13. Juli 2012, 17:30 Uhr

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