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E.ON will 2012 wieder aufholen!
Die E.ON AG gehört zu den weltweit größten privaten Strom- und Gasunternehmen. Im Konzern arbeiten momentan etwa 78.000 Mitarbeiter. E.ON ist in 6 regionale Vertriebsgesellschaften für Deutschland gegliedert und in den Geschäftsfeldern Stromerzeugung, Gasproduktion und -transport sowie Strom- und CO2-Handel tätig. Nach einem schlechten Jahresergebnis in 2011 ist dieses Jahr wieder eine Verbesserung der Geschäftslage zu erwarten. Verlustgeschäfte durch den russischen Vertragspartner Gazprom und verpasste Nutzungen der eigenen Größen- und Verbundvorteile drückten auf die Ergebnisse. Dies spiegelte sich auch in der Konzernbilanz und im Aktienkurs der vergangenen Monate wider. Die Zahlen des 1. Quartals zeigen wieder ein positives Bild des Konzerns. Nach eigenen Angaben steigerte sich der Umsatz gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahrs um 28,3% und das EBITDA um 8,6%. Der nachhaltige Konzernüberschuss sei in diesem Vergleichszeitraum von 1,32 auf knapp 1,67 Mio. EUR gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung um 27%. Die erwarteten Kennzahlen für 2012 und 2013 deuten auf eine Geschäftserholung hin. Kostensenkungen, unter anderem durch zentrale Verwaltung des Personal- und Rechnungswesens und andere geplante Effizienzsteigerungen sollen die Rentabilität des Konzerns in den kommenden Jahren erhöhen. Für einen außerordentlichen Effekt könnten Schadenersatzforderungen in Höhe von etwa 10 Mrd. EUR sorgen, die E.ON aufgrund des geplanten Atomausstieges gegenüber der Bundesregierung durchzusetzen versucht. Der Cashflow je Aktie steigert sich laut Erwartungen um ca. 15% auf 4,01 EUR in 2012 und auf 4,17 EUR in 2013. 2011 betrug dieser 3,47 EUR je Aktie. Des weiteren zielt E.ON auf eine Reduzierung des Verschuldungsgrades, was den Konzern weniger anfällig gegenüber Bonitätsherabstufungen macht und die Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt verringern würde. Das für 2012 erwartete EBITDA liegt laut Bloomberg mit 10 Mrd. EUR rund 40% über dem Vorjahreswert. Generell muss man berücksichtigen, dass das Erreichen dieser Kennzahlen von mehreren Faktoren abhängig ist. Der Erfolg von E.ON bei der Anpassung an den globalen Erdgasmarkt und die Frage, ob der Konzern sich in den Wachstumsmärkten wie Brasilien, Türkei und Indien durchsetzen kann, sind noch unsicher. Zudem steht die Branche der Energieversorger politischen Risiken gegenüber, sowohl aufgrund nationaler Regulierung wie auch in Bezug auf die Durchsetzung von EU-Richtlinien. Bei einem aktuellen Kurs von 15,25 EUR bewerten derzeit 24 Analysten bei Bloomberg die E.ON-Aktie mit "KAUFEN" und 14 Analysten mit "HALTEN". Lediglich 4 Analysten auf Bloomberg setzen E.ON auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 18,48EUR. Discount-Zertifikat auf E.ON
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