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01.06.12, 13:08

LBBW Aktienmarktkommentar vom 01.06.2012

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  Landesbank Baden-Württemberg  
Marktkommentar

Die Kapitalmärkte in dieser Woche

Die Euro-Schuldenkrise hat die Aktienmärkte wieder fest im Griff. Belastet wurden die Börsen zum einen von der Angst einer Eskalation im spanischen Banken- sektor. Weder der Bericht der EU-Kommission, strauchelnde Banken mit Hilfe des ESM direkt mit frischem Kapital zu versorgen, noch der Vorschlag des EWU-Währungs- kommissars Olli Rehn, Madrid bis zum Jahr 2014 Zeit zu lassen, seine Staats- verschuldung unter Kontrolle zu bringen, konnten die Anleger beruhigen. Zum anderen kamen aus Italien schlechte Nachrichten. Das Land konnte zwar fünf- und zehnjährige Anleihen im Volumen von 5,7 Mrd. Euro verkaufen, musste dafür aber höhere Zinsen zahlen als zuletzt.   Werner Bader, LBBW

Für Kurseinbußen sorgte zudem das im Mai quer durch Europa eingebrochene Wirtschaftsklima. Das von der EU-Kommission erhobene Stimmungsbarometer bei Verbrauchern und Firmen sank von 92,9 Punkte auf 90,6 Zähler, den schlechtesten Wert seit Oktober 2009. Die gestiegene Unsicherheit spiegelt sich auch am Rentenmarkt wider. Hier setzte sich die Flucht aus spanischen und italienischen Staatsanleihen weiter fort. Ferner fiel der Euro auf ein Zweijahrestief. Nicht zuletzt deuteten in Griechenland Umfragen auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Befürwortern und Gegnern der Sparauflagen bei der Wahl am 17. Juni hin. Das Linksbündnis Syriza, das die Sparzusagen nicht einhalten will, hat zuletzt deutlich aufgeholt. Ein Ausstieg Griechenlands aus dem Euro ist damit vorerst nicht auszuschließen. Solange die Angst vor Griechen-Gau, europäischem Konjunkturfiasko und Zuspitzung der Lage in Italien und Spanien anhält und alle positiven Faktoren wie günstige Bewertung und mangelnde Anlagealternativen überlagert, ist an den Börsen nicht mit einer schnellen Kurserholung zu rechnen. In diesem Jahr könnte sich die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away..but remember to come back in September“ damit wieder einmal bewahrheiten.

Quelle: Werner Bader, Leiter LBBW Retail Research
Stand: 01.06.2012

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