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19.06.26, 17:10

Erzeugerpreise setzen Anstieg fort

Vorleistungen treiben Erzeugerpreise


Die Erzeugerpreise sind im Mai 2026 weiter gestiegen. Im Monatsvergleich haben die Preise um 0,3 % zugelegt und zum Vorjahr um 2,2 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sie sich vor allem wegen teurerer Vorleistungsgüter (+4,2 %). Auch Energie (+2,5 %), Investitionsgüter (+2,0 %) und Gebrauchsgüter (+2,0 %) lagen über Vorjahresniveau. Verbrauchsgüter waren dagegen günstiger (-1,7 %). Ohne Energie stiegen die Erzeugerpreise binnen Jahresfrist um 2,3 %, gegenüber April um 0,7 %. Der Anstieg kommt nicht überraschend, denn in den monatlichen Umfragen unter Unternehmen hatte rund jedes dritte Unternehmen Preiserhöhungen signalisiert.

Wie weiter am Persischen Golf?


Die geplanten US-Gespräche mit iranischen Unterhänd-lern über ein Abkommen zur Beendigung des Nahost-Konflikts finden am Freitag nicht statt. Die Schweiz teilte mit, die Verhandlungen seien verschoben; US-Vizepräsident J.D. Vance sagte seine Reise ab. Damit wächst die Unsicherheit über eine dauerhafte Waffenruhe. Iran hatte nach einem 14-Punkte-Abkommen technische Gespräche in Aussicht gestellt, verlangte jedoch zunächst Zeichen für die Umsetzung durch die USA. Der Krieg, begonnen am 28. Februar mit US- und israelischen Angriffen auf Iran, hat Tausende Tote gefordert, Energiepreise getrieben und Märkte verunsichert. Israel, nicht Teil der Gespräche, setzt Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon fort. In den USA kritisieren Republikaner Zugeständnisse an Iran, darunter Sanktionserleichterungen und freigegebene Vermögenswerte. Offene Streitpunkte bleiben Irans Atomprogramm, Raketen und die Lage an der Straße von Hormus.

Machtkampf in London voraus

Der prominente Labour-Politiker und Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, steht nach einem Wahlsieg vor der Rückkehr ins britische Parlament. Mit dem Gewinn des Wahlkreises Makerfield in Nordwestengland mit 24.927 Stimmen ebnet sich der als "König des Nordens" bekannte Politiker den Weg für eine mögliche Ablösung von Premierminister Keir Starmer. Der Kandidat der populistischen Partei Reform UK von Nigel Farage wurde mit 15.696 Stimmen Zweiter. Mit seinem Sieg kann Burnham eine parteiinterne Wahl um den Vorsitz anstoßen - eine "letzte Chance zur Veränderung", wie er sagte. Der amtierende Premierminster Starmer steht seit den Kommunalwahlen, die mit einer krachenden Niederlage für Labour endeten, in der Kritik. Allerdings kann er nur von einem Mitglied des Unterhauses abgelöst werden.


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