Nach rechts weisender Zeigefinger (Handrücken) Jetzt zu den Quartalsupdates anmelden: Zum volkswirtschaftlichen und fundamentalen Update mit UniCredit, zum technischen Update mit HSBC sowie zum Krypto-Update mit 21Nexus anmelden!
10.06.26, 10:07

Der blinde Fleck in Ihrem Portfolio? (Folge 1)

Eine noch junge Assetklasse gewinnt zunehmend institutionelle Aufmerksamkeit. Warum viele Vermögensverwalter dennoch zögern. Und was sich inzwischen verändert hat.

Sie haben in Ihrer Karriere schon einige Trends kommen und gehen sehen. Sie wissen, wie man zwischen substanziellen Entwicklungen und kurzlebigem Lärm unterscheidet. Und Sie haben gelernt: Nicht jede neue Anlageidee verdient einen Platz im Portfolio Ihrer Mandanten.

Dieses Urteilsvermögen ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis jahrelanger disziplinierter Arbeit nach klaren Prinzipien: Risiken strukturieren, Entscheidungen systematisch treffen, Prozesse transparent halten. Genau das unterscheidet professionelle Vermögensverwaltung von Spekulation.

Und doch gibt es eine Frage, die immer häufiger auftaucht. In Mandantengesprächen. In Fachartikeln. In den Strategiepapieren großer institutioneller Häuser. Eine Frage, die viele erfahrene Vermögensverwalter bislang mit einem knappen Verweis auf Volatilität und fehlende Regulierung beiseitegeschoben haben.

Die Frage nach digitalen Assets.

„Was halten Sie eigentlich von Bitcoin?"

Das Unbehagen ist verständlich. Wer Bitcoin in seinen Anfangsjahren beobachtet hat, hat extreme Kursschwankungen gesehen, regulatorische Graubereiche erlebt und nicht selten den Eindruck gewonnen, dass es sich um ein Phänomen für eine andere Zielgruppe handelt und nicht für Mandanten, deren Vertrauen man über Jahrzehnte aufgebaut hat.

Doch hier lohnt ein kurzer Blick in die Geschichte. Als die ersten ETFs aufkamen, reagierten viele erfahrene Berater ähnlich: zu passiv, zu günstig, kein wirklicher Beratungsbedarf. Heute ist kaum ein Mandantengespräch denkbar, in dem ETFs keine Rolle spielen. Nicht weil Berater sie herbeigewünscht hätten, sondern weil Mandanten sie mitgebracht haben.

Die entscheidende Frage ist also nicht, ob digitale Assets ein Thema werden. Sie ist, wann Ihre Mandanten Sie danach fragen und ob Sie dann eine Antwort haben, die Ihren eigenen Ansprüchen genügt.

Denn Ihr größtes Risiko bei diesem Thema ist nicht die Volatilität der Assetklasse. Es ist die Lücke zwischen dem Moment, in dem die Frage kommt und dem Moment, in dem Sie darauf wirklich vorbereitet sind.

 

- Kein Investment Advice -

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.