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13.03.26, 09:00

USA öffnen Tür für russisches Öl

Der 30-Tage-Deal


Die USA haben Sanktionen gegen russisches Öl, das sich derzeit auf See befindet, vorübergehend gelockert. Dadurch können die betroffenen Lieferungen wieder an Abnehmer weltweit ausgeliefert werden. Die Regierung von Präsident Donald Trump reagiert damit auf den deutlichen Anstieg der Energiepreise infolge des Krieges mit dem Iran. Nach Angaben des US-Finanzministeriums gilt die Ausnahmeregelung ab sofort und ist auf 30 Tage bis zum 11. April befristet. Ziel des Schritts ist es, die Lage an den globalen Energiemärkten zu beruhigen und weiteren Preisdruck beim Öl zu begrenzen. Der Brent-Ölpreis zur Lieferung im Mai zeigt sich bislang unbeeindruckt und notiert am frühen Morgen weiter knapp oberhalb der Marke von 100 USD. An dieser Stelle verweisen wir auf unsere neueste Ausgabe Commodities Quarterly. Diese Ausgabe steht seit gestern Abend zur Verfügung.

Freitag, der 13.

Für Anleger am deutschen Aktienmarkt war Freitag, der 13., kein Unglückstag. Grundlage der Untersuchung sind 109 Datensätze beginnend im Jahr 1960. Entscheidend bleibt dabei der Trend. Oberhalb der 200-Tage-Linie liegt die Trefferquote für steigende Kurse am Ereignistag bei knapp 60 %, über fünf Tage bei gut 61 %. Noch besser fiel die Bilanz aus, wenn der Markt zum Zeitpunkt des Ereignisses über den gleitenden Durchschnitten der vergangenen 20, 50, 100 und 200 Tage notierte. In 40 Fällen stieg die Trefferquote auf 75 % am Ereignistag und auf 65 % über fünf Tage. Unterhalb der 200-Tage-Linie kippte die Statistik dagegen klar ins Negative. Nicht nur die Wahrscheinlichkeit für Verluste steigt dann - auch deren Ausmaß fällt im Schnitt größer aus. Zum Handelsschluss lag der DAX knapp 2,5 % unter der 200-Tage-Linie.

Heute im Fokus


Im makroökonomischen Fokus stehen heute zunächst die Januardaten zur Industrieproduktion im Euroraum. Nach dem Rückgang um 1,4 % im Vormonat erwarten wir eine Erholung um 0,8 %, während der Marktkonsens lediglich bei 0,5 % liegt. Die Veröffentlichung ist für 11:00 Uhr vorgesehen. Am Nachmittag verlagert sich der Blick auf die US-Konjunktur. Aufgrund der bereits vollzogenen Umstellung auf die Sommerzeit in den USA werden die Januardaten zu den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter bereits um 13:30 Uhr veröffentlicht. Anschließend folgen die zweite Schätzung des Bruttoinlandsprodukts für das vierte Quartal 2025 sowie die Januardaten zum persönlichen Einkommen. Zusätzlich stehen die Einschätzungen der großen Ratingagenturen im Fokus. Fitch überprüft die Bonität Frankreichs, Italiens und Spaniens. Moody's nimmt Deutschland und Griechenland in den Blick.


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