10.06.20, 19:29

4 vor 12 für die Verlustverrechnung bei Termingeschäften?

Dr. Henning Bergmann (DDV) im Gespräch mit Tobias Kramer (DZB)

In der ersten Ausgabe des neuen DZB Webtalks 4 vor 12 begrüßt Herausgeber Tobias Kramer den Geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Derivate Verbands, Dr. Henning Bergmann. Mit ihm spricht er über die für 2021 bereits beschlossenen Gesetzeslage einer stark eingeschränkten Möglichkeit der Verlustverrechnung bei Termingeschäften und den Chancen anlegerfreundlicher Änderungen im Zusammenspiel mit der Politik. Die Schwerpunkte im Gespräch sind:

  • Das aktuelle Entwurfsschreiben des Bundesfinanzministeriums zu Einzelfragen im Zusammenhang mit der Abgeltungssteuer und der Nicht-mehr-Zurechnung von Zertifikaten zu den Termingeschäften.
  • „Zertifikat“ ist kein eineindeutig definierter Begriff, sondern wird auch von Emittenten selbst sehr unterschiedlich verwendet. Welche Definition verwendet das Bundesfinanzministerium?
  • Gelten zum Beispiel „Hebel-, „Turbo-, „Knock Out-Zertifikate" oder auch die „Faktor-Zertifikate“ der Logik des Bundesfinanzministeriums folgend als „Zertifikat“ oder als "Optionsschein"?
  • Nachfrage zu Optionsscheinen: Nach den letzten vorliegenden Informationen sind Optionsscheine noch im Anwendungsbereich der neuen 10.000-Euro-Obergrenze. Gilt das nach wie vor und, falls ja, gibt es noch Hoffnung auf eine Meinungsänderung in "der Politik"?
  • Ein irritierender Punkt politischer Maßnahmen sind die wiederholten Angriffe auf „Privatanleger“. Gibt es eine Chance auf ein Einlenken der Politik, die Absicherung von Wertpapierdepots wie geplant zu erschweren?

 

 

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