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08.02.18, 13:30

Europäische Rohstoffaktien bieten Nachholpotenzial

Autor: Hussam Masri

Das hohe Weltwirtschaftswachstum kommt mittlerweile auch in steigenden Rohstoffpreisen zum Ausdruck, die seit 2011 eine fünfjährige Abschwungphase durchlaufen hatten. Beispielsweise konnte der Rohstoffindex S&P GSCI seit Anfang 2016 gut ein Drittel seiner vorherigen Verluste wieder ausgleichen, sodass sich das Umfeld für die großen Rohstoffkonzerne deutlich aufgehellt hat. Die harten Einschnitte, mit denen die Unternehmen ihre Überkapazitäten und ihre hohe Verschuldung reduziert haben, zahlen sich nun aus. Steigende Rohstoffpreise lassen die Gewinnmargen wieder wachsen und stützen die Konzernbilanzen durch Höherbewertungen der vorhandenen Ressourcenkapazitäten.

Ein aktuelles Beispiel für die jüngste Erholungsdynamik liefert der STOXX® Europe 600 Basic Resources-Kursindex, der Mitte Januar  seinen seit vielen Jahren nicht erreichten Höchststand verzeichnen konnte. Mit derzeit 22 Einzelwerten dient der Index als Barometer der in Europa ansässigen Rohstoffunternehmen. Das Trio der wichtigsten Indexmitglieder bilden der weltweit größte Rohstoffhändler Glencore, der Bergbau-Gigant Rio Tinto und der australisch-britische Rohstoff-Riese BHP Billiton, die zusammen rund zur Hälfte das Auf und Ab des STOXX® Europe 600 Basic Resources bestimmen. Der mittlerweile neunjährigen Hausse der Aktienmärkte hinkt der Index trotz der Erholung seit 2016 hinterher, sodass Analysten ein gewisses Nachholpotenzial unterstellen und das immer noch relativ günstige Bewertungsniveau des Sektors im Vergleich zum Gesamtmarkt hervorheben.

Auf Zinsjagd mit sinkenden Tilgungsschwellen und 45 Prozent endfälligem Barrierenpuffer

Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 04/2024 bezogen auf den STOXX® Europe 600 Basic Resources zielt auf einen fest definierten Zinsertrag in Höhe von 4,10 Euro für die jeweilige Beobachtungsperiode, der bei einer gegebenenfalls vorzeitigen Rückzahlung oder am Laufzeitende nach etwas mehr als sechs Jahren realisiert werden kann. Ob es vorzeitig zur Rückzahlung kommt, entscheidet sich an den Beobachtungstagen, die jährlich im April stattfinden und eine Behauptung der jeweiligen Tilgungsschwelle fordern.

Am ersten Beobachtungstag, dem 17.04.2019, liegt diese Tilgungsschwelle bei 100,00 Prozent des Startwerts, der am Schlusskurs des als Basiswert dienenden STOXX® Europe 600 Basic Resources-Kursindex vom 23.02.2018 fixiert wird. Wenn der Basiswert nun bereits auf oder über der Tilgungsschwelle schließt, erhält der Anleger je Zertifikat den vorzeitigen Rückzahlungsbetrag von 100,00 Euro sowie den Zinsbetrag von 4,10 Euro.

Andernfalls könnte die Rückzahlung an einem der vier weiteren Beobachtungstage im Jahresrhythmus ausgelöst werden, wobei die jeweils zu behauptende Tilgungsschwelle jährlich um 5,00 Prozentpunkte sinkt. Am fünften und letzten Beobachtungstag, dem 19.04.2023, muss der STOXX® Europe 600 Basic Resources zur Tilgungsschwellenbehauptung beispielsweise nur noch bei 80,00 Prozent des Startwerts schließen. Dann erhält der Anleger nach gut fünf Jahren den vorzeitigen Rückzahlungsbetrag von 100,00 Euro sowie den entsprechenden Zinsbetrag von 20,50 Euro je Zertifikat (= 5 x 4,10 Euro).

Verstreichen hingegen alle Beobachtungstage mit Basiswertschlusskursen unter der jeweiligen Tilgungsschwelle, gibt es am Bewertungstag, dem 19.04.2024, noch eine letzte Gelegenheit zur Realisierung des Zinsbetrags. Jetzt muss der STOXX® Europe 600 Basic Resources als Erfolgsbedingung lediglich auf oder über der Barriere schließen, die bei 55,00 Prozent des Startwerts liegt. Gelingt die Barrierenbehauptung, erhält der Anleger in dieser Fallkonstellation nach gut sechs Jahren je Zertifikat eine Gesamtauszahlung in Höhe von 124,60 Euro, die sich aus der Rückzahlung des Nennbetrags von 100,00 Euro und dem größtmöglichen Zinsbetrag von 24,60 Euro (= 6 x 4,10 Euro) zusammensetzt.

Mehr als den Nennbetrag und den Zinsbetrag von maximal 24,60 Euro pro Zertifikat kann der Anleger in keinem Szenario erhalten. Eine Partizipation an eventuell steigenden Notierungen des Basiswerts ist somit nicht möglich. Stark sinkende Basiswertkurse können bei der Rückzahlung jedoch zu Verlusten führen. Diese treten auf, wenn es nicht zur vorzeitigen Rückzahlung gekommen ist und wenn der STOXX® Europe 600 Basic Resources am Bewertungstag, dem 19.04.2024, unter der Barriere schließt. In diesem Fall bestimmt das Verhältnis zwischen dem gesunkenen Schlusskurs des Basiswerts und dem Startwert die Rückzahlung. Der Anleger nimmt im Negativszenario also vollständig an den Indexverlusten teil und erhält wegen der unterschrittenen Barriere weniger als 55,00 Prozent des ehemals investierten Nennbetrags zurück. Zudem entfällt die Auszahlung des Zinsbetrags. Auch ein Totalverlust ist möglich, da der STOXX® Europe 600 Basic Resources-Kursindex auf null Punkte sinken kann.

Ferner betrifft das Emittentenrisiko den möglichen Zinsertrag sowie die Rückzahlung. Dies bedeutet, dass es insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen kann.

Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 04/2024 bezogen auf den STOXX® Europe 600 Basic Resources mit der WKN DK0PGQ steht vom 05.02.2018 bis zum 23.02.2018* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 101,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 1,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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