
Ölpreise erholen sich leicht, Goldpreis unter Druck
Vontobel News

Rohöl: OPEC will Förderbremse verlängern
Die Ölpreise setzten ihre Ende vergangener Woche begonnene Erholung zum Auftakt in die neue Handelswoche zunächst fort. Brent erreichte fast wieder die Marke von 50 US-Dollar je Barrel. Grund der verbesserten Stimmung am Ölmarkt sind Aussichten auf eine Verlängerung der Förderbegrenzung über Mitte des Jahres hinaus. Der saudische Energieminister Khalid al-Falih betonte zu Wochenbeginn, die Förderstaaten seien bereit, die Förderkürzung im zweiten Halbjahr aufrechtzuerhalten.
Al-Falih erwartet, dass der weltweite Ölmarkt wieder ins Gleichgewicht kommt und zu einem „gesunden Zustand“ zurückkehren wird. Seit Januar ist die Produktionskürzung der OPEC in Kraft, an der sich auch das Nicht-OPEC-Mitglied Russland beteiligt. Der Kreml hat sich ebenfalls bereit erklärt, eine Fortsetzung der Förderbremse mitzutragen.
In den letzten Wochen hatte es vermehrt Hinweise gegeben, dass das Ölkartell erwägt, an ihrem Jahrestreffen am 25. Mai die Fortsetzung der Drosselungen zu beschließen. Dennoch hat sich die Stimmung am Ölmarkt zuletzt wieder eingetrübt. Das weltweit hohe Angebot an Rohöl drückt auf die Preise. Verantwortlich dafür war vor allem die gestiegene Ölförderung in den USA. Der Optimismus zu Beginn des Jahres ist größtenteils verflogen.
Discount-Zertifikate auf Brent Crude Oil Future
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Cap |
Discount* |
max. Rendite** |
Laufzeit |
Akt. Kaufpreis* |
Details
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|---|
| VN72YA |
USD 52,00 |
7,02% |
10,28% |
26.10.2017 |
EUR 43,03 |
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| VN725Y |
USD 55,00 |
4,80% |
13,91% |
26.10.2017 |
EUR 44,04 |
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| VN725Z |
USD 58,00 |
3,18% |
18,14% |
26.10.2017 |
EUR 44,73 |
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Goldpreis bleibt unter Druck
Der Preis für die Feinunze Gold notierte zu Wochenbeginn weiter in der Nähe des vergangene Woche erreichten Siebenwochentiefs. Der überraschend gute Arbeitsmarktbericht in den USA hatte am letzten Freitag keine Auswirkungen auf die Gold-Notierung. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, wurden im vergangenen Monat 211.000 Stellen neu geschaffen. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs um 194.000 gerechnet, nach 98.000 im März. Die Arbeitslosenquote sank überraschend auf 4,4 Prozent.
Die starken Jobdaten unterstreichen die Sicht, dass die US-Notenbank wie angekündigt an ihren Zinsanhebungsplänen festhalten wird. Die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinsanhebung bei dem nächsten Treffen der Federal Reserve Bank (Fed) im Juni ist laut FedWatch-Tool der CME auf 87,7 Prozent gestiegen. Steigende US-Zinsen gelten gemeinhin als negativ für das zinslose Edelmetall Gold.
Hinzu kommen die mit der Wahl Emmanuel Macrons zum nächsten französischen Präsidenten weiter gesunken politischen Risiken für die Eurozone. Die Sorge, dass die euro- und europakritische Marine Le Pen die Wahl gewinnen könnte, hatte den Goldpreis in den Wochen vor der ersten Wahlrunde unter anderem gestützt und am 17. April 2017 bei 1292,80 US-Dollar je Feinunze ein Fünfmonatshoch erreichen lassen.
Bonus Cap-Zertifikate auf Gold (Troy Ounce)
| WKN |
Cap |
Barriere |
Laufzeitende |
Bonusrendite** |
Aktueller Briefkurs* |
Details
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|---|
| VN8DL5 |
USD 1.600,00 |
USD 1.100,00 |
16.03.2018 |
8,42% |
EUR 135,07 |
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| VN8DL8 |
USD 1.600,00 |
USD 1.150,00 |
15.12.2017 |
9,40% |
EUR 133,91 |
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| VN8DL4 |
USD 1.500,00 |
USD 1.100,00 |
16.03.2018 |
6,19% |
EUR 129,33 |
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Kupferpreis erleidet Talfahrt
Die Industriemetalle erleben derzeit eine Berg- und Talfahrt. Vergangene Woche standen die Notierungen gehörig unter Druck, bevor es gegen Wochenende zu einer kurzen Stabilisierungsphase kam. Zu Wochenbeginn hat sich nun wieder Verkaufsstimmung eingestellt. So kostete die Tonne Kupfer am Montag nur noch 4.460 US-Dollar. Zum Vergleich: Anfang Mai stand die Notierung noch bei 5.800 US-Dollar.
Die Commerzbank sieht eine Ursache für den Preisrückgang darin, dass die in den USA versprochenen Investitionen in die Infrastruktur in der aktuellen Tagespolitik kaum noch eine Rolle spielen. „Die Rohstoffmärkte sind enttäuscht“, beschrieb Weinberg die Stimmung. Im Wahlkampf hatte US-Präsident Trump massive Investitionen in die zum Teil marode Infrastruktur versprochen, wozu starke Mengen an Rohstoffen benötigt würden.
Zuletzt ist es auch in China zu einer Verlangsamung der Baukonjunktur gekommen. Darauf deuten die Handelsdaten der chinesischen Zollbehörde für April hin, die schwach ausfielen. Demnach wurden im letzten Monat nur 300.000 Tonnen Kupferraffinade importiert, so wenig wie zuletzt vor sechs Monaten. Die Importe lagen zudem ein Drittel unter dem Vorjahresniveau.
*) Stand: 09.05.2017
**Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.
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