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05.05.17, 11:15

Ölpreise weiter auf dem Rückzug, Gold fällt ebenfalls

Die Ölpreise sind leicht schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen hat der Goldpreis sukzessive nachgegeben.

Ölpreise weiter auf dem Rückzug, Gold fällt ebenfalls

Vontobel News

Rohölpreise weiter auf dem Rückzug

Die Ölpreise sind leicht schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Als Preisbelastend erwiesen sich Meldungen, die auf ein größeres Angebot hindeuten. So wurde die Ölproduktion in Libyen nach der Wiederinbetriebnahme des landesweit größten Ölfeldes auf 760.000 Barrel pro Tag ausgeweitet. Das ist das höchste Niveau seit über drei Jahren. Zudem hat das größte OPEC-Mitgliedsland Saudi-Arabien die Verkaufspreise für Asien im Juni weiter gesenkt, wie die Commerzbank berichtet. Der Rabatt lasse trotz der Produktionsbremse auf einen fortgesetzten Kampf um Marktanteile auf dem asiatischen Markt schließen, so die Experten.

Derweil dürfte beim Ölkartell OPEC Einigkeit darüber herrschen, die Produktionskürzungen über Ende Juni hinaus bis zum Jahresende zu verlängern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies auch tatsächlich geschieht, bewerten die meisten Marktexperten als hoch. Thorsten Proettel, Investmentanalyst der LBBW etwa geht davon aus, dass die OPEC am 25. Mai die Vereinbarung zu der Förderbremse verlängern wird, was seiner Meinung nach die Preise weiter stabilisieren sollte. Ob die OPEC es allerdings auch schafft, die Verlängerung der Förderkürzungen ähnlich vielversprechend umzusetzen, wie gegenwärtig mit einer Umsetzungsquote von über 90 Prozent, bleibt freilich abzuwarten.

Die Rohstoffanalysten der HSH Nordbank befürchten, dass eine Verlängerung vergebene Liebesmüh wäre. Es sei davon auszugehen, dass die Verlängerung der Produktionskürzungen einen erneuten Preisanstieg auf ca. 60 US-Dollar je Barrel auslösen dürfte. Stabilisiere sich aber der Ölpreis auf diesem Niveau, dürften hier die Anreize der US-Schieferölindustrie am höchsten sein, die Fördermenge auszuweiten. Sollten sich die Ölpreise bei rund 60 US-Dollar/Barrel einpendeln, erwarten die Experten eine Ausweitung der US-Ölfördermenge auf mehr als 10,7 Mio. Barrel pro Tag erwarten, was rund 1,5 Mio. Barrel höher wäre als gegenwärtig. Die OPEC dürfte als Antwort darauf die eigene Fördermenge ausweiten, womit die gegenwärtig unternommenen Anstrengungen zunichtegemacht werden, so die Erwartung.

Discount-Zertifikate auf Brent Crude Oil Future

WKN Cap Discount* max. Rendite** Laufzeit Akt. Kaufpreis* Details
VN72YA USD 52,00 7,93% 9,55% 26.10.2017 EUR 43,54
VN725Y USD 55,00 5,48% 12,85% 26.10.2017 EUR 44,69
VN725Z USD 58,00 3,72% 16,86% 26.10.2017 EUR 45,51

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Gold: Überhang der spekulativen Long-Positionen belastet

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen hat der Goldpreis sukzessive nachgegeben. Kletterte die Notierung zuvor bis auf rund 1.290 US-Dollar je Unze, steht der Preis derzeit in der Region bei 1.255 US-Dollar und handelt damit aber noch immer über der wichtigen 200-Tagelinie. Das gelbe Metall befindet sich damit in etwa auf dem preislichen Niveau, das es vor dem Bekanntwerden von Wahlprognosen hatte, gemäß denen sich in der ersten Runde der Wahlen mit Jean-Luc Mélenchon und Marine Le Pen gleich zwei Vertreter der Extreme hätten durchsetzen können und marktliberale Kräfte in der zweiten Runde damit ausschalten. Die Gefahren, die von den französischen Wahlen ausgehen können, werden von den Anlegern momentan mit Achselzucken quittiert. Die Aktienmärkte tendieren in Richtung neuer Höchststände, und der Goldpreis nur leicht nach unten. Steigende Aktienmärkte deuten tendenziell auf einen höheren Risikoappetit hin, was die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold eigentlich schmälern sollte. Investoren sehen in der derzeitigen Situation aber offenbar keinen rechten Anlass, sich verstärkt der Rolle des Goldes als sicherer Hafen in Krisenzeiten bewusst zu werden bzw. hinzugeben. Nach Angaben der Rohstoffanalysten der Commerzbank lastet ein massiver Überhang an spekulativen Long-Positionen auf dem Gold-Preis. Die Finanzanleger haben demnach ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 28. April das sechste Mal in Folge ausgeweitet. Mit gut 160.000 Kontrakten habe der Optimismus der spekulativen Finanzanleger in der letzten Berichtswoche das höchste Niveau seit den US-Wahlen Anfang November 2016 erreicht, so die Experten. Die zuletzt aufgebauten Long-Positionen inzwischen im Minus und dürften daher zum Verkauf stehen, was entsprechend Druck auf die Preise ausüben. Ausgehend vom aktuellen Niveau ist derzeit kaum mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Die Analysten von Goldman Sachs erwarten, dass der Goldpreis in den kommenden drei Monaten auf 1.200 US-Dollar je Unze sinken wird. Sie verweisen auf das solide US-Wirtschaftswachstum, das es der Notenbank Fed ermöglicht, den Leitzins weiter anzuheben, was die Realzinsen nach oben treiben dürfte und Gold damit weniger attraktiv wird. Andererseits - so Goldman Sachs - sollte ein etwaiger Preisrückgang nicht allzu ausgeprägt sein, da Gold mit Blick auf das letztlich noch sehr niedrige Zinsniveau gut unterstützt bleibe.

Bonus Cap-Zertifikate auf Gold (Troy Ounce)

WKN Cap Barriere Laufzeitende Bonusrendite** Aktueller Briefkurs* Details
VN8DL5 USD 1.600,00 USD 1.100,00 16.03.2018 8,24% EUR 136,23
VN8DL8 USD 1.600,00 USD 1.150,00 15.12.2017 13,41% EUR 135,36
VN8DL4 USD 1.500,00 USD 1.100,00 16.03.2018 6,40% EUR 130,25

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Kupfer: Preise steigen trotz schwacher China-Daten

Die April-Einkaufsmanagerdaten in China haben durch die Bank enttäuscht. So ist der offizielle PMI für das Verarbeitende Gewerbe im Reich der Mitte unerwartet von 51,8 auf 51,2 Punkte gefallen. Der private Caixin-PMI ging sogar auf 50,3 Zähler zurück. Damit deuten diese wichtigen Frühindikatoren auf eine Konjunkturabkühlung in den kommenden Monaten hin, befürchten die Analysten der Commerzbank. „Die Erwartungen der Marktteilnehmer, die mehrheitlich wegen weiterer Konjunkturimpulse in China und den USA auf steigende Kupferpreise setzen, dürften also enttäuscht werden“. Doch der Kupferpreis, der normalerweise sensibel auf solche richtungsweisenden Daten reagiert, konnte zu Wochenbeginn sogar zulegen und auch den gesamten Metallsektor mit nach oben ziehen. Eine Erklärung bieten die Schätzungen der International Copper Study Group (ICSG), die am Freitag präsentiert wurden. Demnach dürfte der Kupfermarkt in diesem Jahr ein Angebotsdefizit von 147.000 Tonnen aufweisen, gefolgt von einem Defizit von sogar 169.000 Tonnen im nächsten Jahr. Dies sei eine deutliche Abkehr von der Schätzung im Oktober, als die ICSG noch einen Überschuss von 160.000 Tonnen für dieses Jahr vorausgesagt habe, stellen die Analysten fest.
*) Stand: 04.05.2017

**Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Faktor-Zertifikaten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.

Die Termsheets zu den Produkten stehen für Sie zum Download auf zertifikate.vontobel.com bereit.
Alle unsere Neuemissionen finden Sie unter:
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Telefon: 00800 93 00 93 00 (gratis)
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Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.

Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten. Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

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