20.01.17, 12:15

Röhöl bleibt unter Druck - Goldinvestoren kehren zurück

Rohöl steht zu Beginn der neuen Woche unter Druck. Die Gold-Notierung ist zum Auftakt der neuen Handelswoche zeitweise auf ein 8-Wochenhoch bei knapp 1.210 US-Dollar je Feinunze gestiegen. Die indonesische Regierung hat vergangene Woche beschlossen, das bestehende Exportverbot von Nickelerzen aufzulockern.

Röhöl bleibt unter Druck - Goldinvestoren kehren zurück

Rohstoffkolumne

Rohöl steht zu Beginn der neuen Woche unter Druck. Brent fällt auf 55 US-Dollar/Barrel zurück, die US-Referenzsorte WTI auf gut 52 US-Dollar. Der Rohölpreis knüpft damit nahtlos an die schwache Performance der vergangenen Woche an. Die Preisregion von über 58 Dollar, die etwa die Nordseesorte Brent Anfang Januar noch innehatte, ist nun ein Stück weit entfernt.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer weiter auf die Umsetzung der angekündigten Produktionskürzungen durch OPEC- und große Nicht-OPEC-Förderstaaten. Unter Zugrundelegung bisheriger Aussagen der teilnehmenden Produzentenländer seien diese zu rund 70 Prozent erfüllt worden, so die Experten.

Doch die einzelnen Verlautbarungen der Produzenten sind nicht immer nachvollziehbar. So hat der Irak nach eigener Einschätzung seine Ölproduktion auf das vereinbarte Niveau so gut wie reduziert. Entsprechend sollten auch die Ölexporte im Januar verringert werden. Zuvor war aber angekündigt worden, dass die Ausfuhren im Februar ein neues Rekordniveau erreichen sollen. „Wenn die Kürzung nur von so kurzer Dauer ist, wird dies kaum ausreichen, den Ölmarkt ins Gleichgewicht zu bringen", hieß es in der Analyse der Commerzbank.

Faktor-Zertifikate auf WTI Oil Future

Basiswert WKN Richtung Faktor Akt. Kaufpreis* Details
WTI Light Sweet Crude Oil Future VN3MYG Long 8x EUR 3,89
WTI Light Sweet Crude Oil Future VS84BN Long 6x EUR 5,26
WTI Light Sweet Crude Oil Future VN3MYM Short 6x EUR 2,36
WTI Light Sweet Crude Oil Future VN3MYL Short 8x EUR 0,59
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Die Gold-Notierung ist zum Auftakt der neuen Handelswoche zeitweise auf ein 8-Wochenhoch bei knapp 1.210 US-Dollar je Feinunze gestiegen. Bereits im gesamten bisherigen Jahresverlauf verfolgt der Preis eine steile Aufwärtstendenz. Gründe hierfür könnten unter anderen die gestiegene Unsicherheit der Marktteilnehmer mit Blick auf die künftige Wirtschaftspolitik unter dem US-Präsidenten Donald Trump, aber auch der zeitweise schwächere US-Dollar sein. In der vergangenen Woche führte eine Pressekonferenz von Trump mit enttäuschend vagen Aussagen zu seinen Konjunktur-Vorhaben zu einer leichten Abwertung des Greenback und damit zu einem höheren Goldpreis.

Der World Gold Council (WGC) hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie einige Gründe benannt, die die Goldnachfrage im laufenden Jahr unterstützen sollen. Darunter zählen laut WGC erhöhte politische und geopolitische Risiken sowie Währungsabwertungen und steigende Inflationserwartungen. Der weitere Verlauf bleibt aber abzuwarten.

Unterstützung erhält das Edelmetall auch wieder von Investorenseite: Erstmals seit den US-Wahlen im November verzeichnete der weltweit größte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust aus den USA, Ende vergangener Woche wieder einen Zufluss. Daneben haben die spekulativen Finanzinvestoren laut CFTC-Statistik in der Woche zum 10. Januar erstmals seit neun Wochen wieder Netto-Long-Positionen aufgebaut.

Bonus Cap-Zertifikate auf Gold (Troy Ounce)

WKN Barriere Cap Rendite max* Laufzeit Akt. Kaufpreis* Details
VN5QEG 950 USD 1.400 USD 4,29% 15.12.2017 125,65 EUR
VN5QEL 1.000 USD 1.500 USD 6,52% 15.12.2017 131,85 EUR
VN5QEX 1.100 USD 1.300 USD 5,89% 15.09.2017 114,95 EUR
VN5QEP 1.050 USD 1.500 USD 9,03% 15.12.2017 128,85 EUR
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Die indonesische Regierung hat vergangene Woche beschlossen, das bestehende Exportverbot von Nickelerzen aufzulockern. Ziel des Exportverbots war es, die Minenunternehmen dazu zu bewegen, heimische Schmelzen aufzubauen, so dass ein größerer Teil der Wertschöpfungskette im Land verbleibt.

Laut Angaben des Energie- und Bergbauministeriums ist die nun wieder mögliche Ausfuhr von unverarbeiteten Erzen aber an Bedingungen geknüpft, wie die LBBW im Commodity Weekly berichtet. Demnach müssen die Minen einen gewissen Anteil der Erze in eigenen Schmelzereien verarbeiten. Darüberhinausgehende, geringwertige Nickelerz- und Bauxitbestände könnten dann wieder exportiert werden. Zudem müssen die Verarbeitungskapazitäten weiter ausgebaut werden. „Die Bedingungen scheinen insbesondere auf den heimischen Produzenten PT Antam zugeschnitten zu sein", so Investmentanalyst Achim Wittmann. Auch wenn das Ausmaß noch schwierig abzuschätzen sei, könnte das Erzangebot steigen.

Noch wird auf dem Nickelmarkt für dieses Jahr mit einem defizitären Angebot gerechnet. Indonesien war vor dem Exportverbot mit knapp 65 Mio. Tonnen der weltweit größte Nickelerz-Exporteur und der größte Lieferant für China. Nach der nun bekanntgegebenen Lockerung des Exportverbotes von Nickelerzen in Indonesien könnte hier jedoch Revisionsbedarf bestehen. Die Märkte haben bereits mit Preisabschlägen auf diese Nachrichten reagiert. Der Nickelpreis sackte in einer ersten Reaktion um über 6 Prozent ab.
*) Stand: 18.01.2017

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Faktor-Zertifikaten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.

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