
Rohöl steht zu Beginn der neuen Woche unter Druck. Brent fällt auf 55 US-Dollar/Barrel zurück, die US-Referenzsorte WTI auf gut 52 US-Dollar. Der Rohölpreis knüpft damit nahtlos an die schwache Performance der vergangenen Woche an. Die Preisregion von über 58 Dollar, die etwa die Nordseesorte Brent Anfang Januar noch innehatte, ist nun ein Stück weit entfernt.
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer weiter auf die Umsetzung der angekündigten Produktionskürzungen durch OPEC- und große Nicht-OPEC-Förderstaaten. Unter Zugrundelegung bisheriger Aussagen der teilnehmenden Produzentenländer seien diese zu rund 70 Prozent erfüllt worden, so die Experten.
Doch die einzelnen Verlautbarungen der Produzenten sind nicht immer nachvollziehbar. So hat der Irak nach eigener Einschätzung seine Ölproduktion auf das vereinbarte Niveau so gut wie reduziert. Entsprechend sollten auch die Ölexporte im Januar verringert werden. Zuvor war aber angekündigt worden, dass die Ausfuhren im Februar ein neues Rekordniveau erreichen sollen. „Wenn die Kürzung nur von so kurzer Dauer ist, wird dies kaum ausreichen, den Ölmarkt ins Gleichgewicht zu bringen", hieß es in der Analyse der Commerzbank.
Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.
Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Faktor-Zertifikaten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.
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