
Die Ölpreise sind mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Für Belastung sorgen Meldungen aus dem Irak. Das OPEC-Mitglied gehört zu den weltweit größten Öl-Exporteuren und hatte seine Produktion im vergangenen Jahr weiter hochgefahren. Angaben des irakischen Ölministeriums zufolge wurden im Dezember rekordhohe 3,51 Mio. Barrel pro Tag ausgeführt.
Die Meldung widerspricht den Bemühungen der OPEC, Produktion und entsprechend auch die Exporte sukzessive zu kürzen. Das irakische Ölministerium teilte aber ausdrücklich mit, dass die Umsetzung der OPEC-Vorgaben und der ab diesem Monat geltenden Produktionskürzung um 210.000 Barrel nicht beeinträchtigt sei. Sein Land arbeite mit den anderen Produzenten daran, die Übersättigung des weltweiten Ölmarktes in den Griff zu bekommen, um so den Ölpreis zu stützen, sagte Ölminister Al-Luibi.
Der größte OPEC-Produzent Saudi-Arabien meldete Ende letzter Woche, seine Verpflichtungen aus dem Abkommen planmäßig umzusetzen. Andeutungen des mächtigsten OPEC-Mitglieds, wonach man unter gewissen Umständen zu darüber hinausgehenden Förderkürzungen bereit sei, sorgten am Ölmarkt für positive Resonanz. Saudi-Arabien trägt schon jetzt mit einer Reduktion von 486.000 Barrel pro Tag den Hauptanteil der von den OPEC-Staaten beschlossenen Kürzung.
Das nun wieder höhere Ölpreisniveau kommt US-Produzenten entgegen; diese fördern wieder mehr Schieferöl, wie aktuelle Daten des Dienstleisters Baker Hughes von vergangenem Freitag belegen. Demnach ist die Zahl der US-Förderanlagen die zehnte Woche in Folge gestiegen und liegt nun auf dem höchsten Niveau seit einem Jahr. Dies dürfte sich in einer steigenden US-Ölproduktion niederschlagen.
Wichtige Risiken:
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