Autor: Hussam Masri
Die Unternehmen der Ölbranche haben unter dem Einbruch der Rohölnotierungen seit Mitte 2014 gelitten. Das gilt auch für den französischen Konzern TOTAL, der nicht nur die Exploration und Förderung ("Upstream") betreibt, sondern durch seine Aktivitäten bis hin zur Vermarktung über das eigene Tankstellennetz ("Downstream") auch deutschen Autofahrern bekannt ist. Analysten honorieren, dass das Management frühzeitig mit Kostensenkungen und Investitionskürzungen auf die nachgebenden Rohstoffnotierungen reagiert hat, statt lediglich auf eine Erholung des Ölpreises zu hoffen.
Dieses Vorgehen scheint sich auszuzahlen. Laut Medienberichten lagen die Geschäftszahlen im dritten Quartal 2016 über den Konsensprognosen. So habe das bereinigte Nachsteuerergebnis mit 2,07 Mrd. US-Dollar die Markterwartungen in Höhe von 1,93 Mrd. US-Dollar übertroffen. Im Vorjahresvergleich entspricht dies aber dennoch einem Rückgang um fast 25 Prozent.
Um die Dividendenzahlungen stabil zu halten, hat TOTAL neben den Kostensenkungen zum Beispiel auf den Verkauf von Beteiligungen und eine Wahldividende ("Scrip dividend") durch die Übertragung von neuen Aktien gesetzt. Diesen Fokus auf anhaltend hohe Ausschüttungen an die Aktionäre beurteilen Analysten positiv und prognostizieren für die kommenden beiden Jahre eine Dividendenrendite von 5,4 Prozent.
5,75 Prozent Zinsen pro Jahr bereits bei moderat sinkenden Aktienkursen
Das DekaBank Total Express-Zertifikat Memory mit Airbag 01/2022 verbindet die Aussicht auf eine Zinszahlung von 5,75% auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Jahr unter moderaten Marktbedingungen mit der Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung.
Demnach könnte die vorzeitige Rückzahlung des Nennbetrags schon nach einem Jahr erfolgen, wobei in diesem Fall auch der Zinsbetrag von 57,50 Euro je Zertifikat nur einmal anfallen würde. Dafür müsste die TOTAL-Aktie am ersten Beobachtungstag, dem 18.01.2018, auf oder über der Tilgungsschwelle schließen. Hierbei entspricht die Tilgungsschwelle dem Startwert, also dem Schlusskurs des Basiswerts vom 20.01.2017. Nach dem gleichen Prinzip bieten die nachfolgenden jährlichen Beobachtungstage drei weitere Gelegenheiten, um die Rückzahlung bei einer seitwärts oder aufwärts gerichteten Tendenz der TOTAL-Aktie vorzeitig auszulösen. Da der Anleger neben dem Zins maximal den Nennbetrag erhält, kann sich eine positive Aktienkursentwicklung nicht ertragssteigernd für den Anleger auswirken.
Bleibt die vorzeitige Rückzahlung aus, steht am jeweiligen Beobachtungstag ausschließlich die Zinszahlung im Mittelpunkt. Diese erfolgt, wenn der Schlusskurs des Basiswerts wenigstens auf oder über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts liegt. Und falls die TOTAL-Aktie bei der Überprüfung am Beobachtungstag unter der Barriere schließen sollte, ist der jährliche Zinsbetrag von 57,50 Euro je Zertifikat noch nicht zwingend verloren. Das "Memory"-Element kann nämlich das Nachholen eventuell entgangener Zinsen bewirken. Denn sobald die Barriere an einem späteren Beobachtungstag mindestens behauptet wird, fließen neben dem aktuellen Zinsbetrag alle zuvor nicht gezahlten Zinsbeträge an den Anleger. Daher würde es genügen, wenn die TOTAL-Aktie am Bewertungstag, dem 18.01.2022, auf Höhe der 75-prozentigen Barriere oder darüber schließt. In diesem Fall könnten zu guter Letzt alle zuvor eventuell verhinderten Zinszahlungen neben dem aktuellen Zins und dem Nennbetrag zur Auszahlung gebracht werden.
Sollte hingegen eine Verletzung der 75,00-prozentigen Barriere am Bewertungstag vorliegen, erhält der Anleger statt des Nennbetrags in bar nun eine anfangs festgelegte Anzahl an TOTAL-Aktien sowie einen Barausgleich für Aktienbruchteile. Der Airbag kann in diesem Negativszenario hilfreich sein, da sich der prozentuale Verlust der übertragenen Aktienposition im Vergleich zum Nennbetrag gegenüber der 75,00-Prozent-Barriere bemisst. Außerdem könnten zuvor bereits Zinsen geflossen sein. Die finale Zinszahlung sowie die Nachholung eventuell entgangener Zinszahlungen entfallen jedoch aufgrund der am Bewertungstag unterschrittenen Barriere. Und im schlechtesten Fall kann auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden, da alle Zinszahlungen ausgefallen sein könnten und eine Wertlosigkeit der übertragenen TOTAL-Aktien möglich ist.
Ferner ergeben sich Gefahren bis hin zum Totalverlust durch das Emittentenrisiko, da die Zinsbeträge und der Nennbetrag insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank nicht wie geplant ausgezahlt werden könnten.
Das DekaBank Total Express-Zertifikat Memory mit Airbag 01/2022 mit der WKN DK0JZU steht vom 02.01.2017 bis zum 20.01.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.
*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.feri-fund-awards.de; www.zertifikateawards.de
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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