
Rückschlagsgefahren für die Ölpreise: Die Ölpreise zeigten sich in der vergangenen Woche unbeständig. An diesem Montag zogen die Notierungen aber wieder spürbar an. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Januar stieg am Montag bis auf 54,45 US-Dollar. Eindeutige Impulse blieben zum Wochenstart zunächst aus. Etwas Unterstützung erhielten die Preise durch Nachrichten aus Libyen, wo zwei Ölfelder nicht wie erwartet wieder in Betrieb gehen konnten.
Ansonsten sind die Augen der Marktteilnehmer weiterhin auf die vom Ölkartell OPEC und anderen Förderstaaten beschlossenen Produktionskürzungen gerichtet. Nun ist auch offensichtlich, dass das kräftige Anstieg der Ölpreise nach dem OPEC-Deal zu einem guten Teil von spekulativen Finanzanlegern verstärkt worden war. Dies zeigen neue CFTC-Daten zu den Positionierungen am Rohölmarkt. Die Spekulanten haben die Netto-Long-Positionen bei WTI in der Woche zum 13. Dezember demnach um 32.200 auf 274.800 Kontrakte ausgeweitet. Das ist der vierte Wochenanstieg in Folge gewesen. Während dieses Zeitraums hätten sich die Wetten auf einen steigenden WTI-Preis mehr als verdoppelt, betonten Rohstoffanalysten der Commerzbank.
Angesichts des hohen Optimismus der Finanzanleger besteht nach Erachten der Experten eine Rückschlagsgefahr für die Ölpreise, sollten die Ölproduzenten die versprochenen Produktionskürzungen nicht oder nur teilweise umsetzen. Ric Spooner, Experte beim Finanzdienstleister CMC Markets, ist indes der Meinung, dass der preisliche Spielraum nach den Beschlüssen der OPEC-Staaten und weiterer Förderländer nach unten begrenzt sei.
Sorgen bereitet vor allem die steigende US-Ölproduktion. Denn durch die höheren Preise wird das Bohren nach Schieferöl in den USA mehr und mehr profitabel, was aber ein höheres Ölangebot in der Zukunft bedeutet. Nach Angaben des Ölfeldausrüsters Baker Hughes stieg die Zahl der aktiven Ölbohrungen in der letzten Woche um 12 auf 510. Das war der 26. Anstieg in den letzten 29 Wochen. Die Zahlen liegen inzwischen fast wieder auf dem Niveau des Vorjahres.
Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.
Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Faktor-Zertifikaten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.
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