
Die Preise für die Rohöl-Referenzsorten Brent und WTI starteten zunächst mit Verlusten in die neue Handelswoche, nachdem sie in der vergangenen Woche jeweils zweistellig geklettert waren. Doch im Handelsverlauf zu Wochenbeginn kamen die Öl-Bullen zurück in den Markt und trieben die Preise wieder an. Brent erreichte am Montag in der Spitze 55,30 US-Dollar je Barrel und markierte damit zugleich ein frisches 16-Monatshoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediäre stieg ebenfalls deutlich auf 52,40 US-Dollar je Barrel — ein 16½-Monatshoch. Das Ölkartell OPEC hatte sich Mitte vergangener Woche überraschend einig und resolut gezeigt. Beschlossen wurde eine Produktionskürzung um 1,2 Mio. Barrel pro Tag ab dem 1. Januar 2017, wodurch der Ölmarkt im ersten Halbjahr 2017 nicht mehr überversorgt ist, sondern sogar ein Defizit aufweisen könnte. „Die Entscheidung hilft, den weltweiten Lagerüberhang schneller abzutragen“, betont Marktanalyst Jochen Stanzl. Mittelfristig werde sie aber nur dazu führen, dass die USA Marktanteile gewinnen, vor allem wenn Trump die Umweltschutzauflagen für den Fracking-Sektor lockern sollte. Doch wird die OPEC den Worten auch Taten folgen lassen? Ganz sicher sei dies nicht, warnten Rohstoffexperten der Commerzbank. So planten Saudi-Arabien und Kuwait, zwei seit Jahren geschlossene Ölfelder in der neutralen Zone in Kürze wieder in Betrieb zu nehmen. Auch das Nicht-OPEC-Land Russland produziere weiter auf Rekordniveau. „Da die von Moskau in Aussicht gestellte Kürzung um 300.000 Barrel pro Tag vom Novemberniveau aus gelten soll, würde Russland damit im ersten Halbjahr 2017 noch immer deutlich mehr Rohöl produzieren als bis vor wenigen Monaten“, stellen die Analysten der Commerzbank fest.
Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.
Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.
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