17.11.16, 10:02

1,00 Prozent p.a. Festzins in Britischen Pfund

Autor: Hussam Masri

Das Votum der Briten für einen Austritt aus der EU erwischte die meisten Börsianer am Morgen des 24.06.2016 auf dem falschen Fuß. Kurz zuvor war noch die Zuversicht gewachsen, dass vom Referendum keine bösen Überraschungen zu erwarten seien. Umso stärker war die Reaktion gerade auch beim Britischen Pfund, das am 24. Juni und in der Folgezeit im weltweiten Währungsgefüge deutlich an Wert verloren hat. Denn für die Wirtschaft in Großbritannien erwarteten Experten kräftige Einbußen.

Zuletzt zeigte sich jedoch, dass die britische Wirtschaft vorerst kaum gebremst wurde. So meldete das Statistikamt ONS für den Zeitraum Juli bis September ein überraschend starkes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent zum Vorquartal. Ökonomen hatten nur mit einer Steigerung um 0,3 Prozent gerechnet.

Allerdings erwarten Experten neue Unsicherheiten und Belastungen für die Wirtschaft, wenn Großbritannien und die EU im nächsten Jahr ihre Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen beginnen. Plangemäß will Regierungschefin Theresa May bis Ende März 2017 den offiziellen Antrag zum Austritt aus der Europäischen Union einreichen. Finanzminister Philip Hammond stellte daher trotz der guten Konjunkturdaten Schritte zur Unterstützung des Wachstums in Aussicht.

Die Bank of England hat nach ihrer Sitzung am 03.11.2016 jedoch laut Medienberichten das Signal zu weiteren Zinssenkungen vorerst zurückgezogen und den Leitzins auf dem bereits erreichten Rekordtief von 0,25 Prozent unverändert gelassen. Notenbankchef Mark Carney erklärte, dass Veränderungen in beiden Richtungen möglich seien.

Marktbeobachtern zufolge konnte das Britische Pfund jüngst von den Äußerungen des obersten Währungshüters sowie vom Urteil des High Court profitieren. Brexit-Gegner hatten vor diesem Oberen Zivilgericht in London geklagt und wurden bestätigt. Demnach muss das Parlament dem Beginn der EU-Austrittsverhandlungen zustimmen, wobei die oppositionelle Labour-Partei bereits Bedingungen gestellt hat und ihre Zustimmung an eine Aufrechterhaltung des Zugangs Großbritanniens zum EU-Binnenmarkt knüpft. Auch wenn Beobachter durch das Urteil keine Verhinderung des EU-Austritts erwarten, lasse es zumindest einen harten Brexit mit dem gefürchteten Verlust des EU-Binnenmarkt-Zugangs unwahrscheinlicher werden.

Mit einer festen Verzinsung von 1,00 Prozent p.a. auf die Währungschancen und Währungsrisiken des Britischen Pfund setzen

Die DekaBank 1,00% Britisches-Pfund Festzins-Anleihe 12/2020 richtet sich an Anleger, die den Nennbetrag für vier Jahre fest verzinst in Britischen Pfund investieren möchten. Die Verzinsung beträgt 1,00 Prozent p.a. und wird auf den Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Britischen Pfund (GBP) bezogen. Damit bietet diese Festzins-Anleihe eine höhere Verzinsung und kürzere Laufzeit, als aktuell beispielsweise bei Bundesanleihen möglich ist.

Alle Zahlungsströme der Anleihe erfolgen in der Fremdwährung, sodass die Entwicklung des EUR/GBP-Wechselkurses deutliche Auswirkungen in positiver oder negativer Hinsicht auf das Resultat des Investments haben kann. Daher wird vorausgesetzt, dass potentielle Anleger eine tendenziell positive Haltung zum Britischen Pfund gegenüber dem Euro vertreten.

Aktuell (Stand: 07.11.2016) sind 0,89 Britische Pfund für einen Euro erhältlich. Die automatische, jährliche Zinszahlung in Höhe von 1,00 Prozent p.a. jeweils im Dezember erfolgt in der Fremdwährung. Hier hat der jeweils gültige EUR/GBP-Wechselkurs bei der Umrechnung in Euro bereits eine Bedeutung. Vor allem aber bei der Rückzahlung des Nennbetrags von 1.000,00 Britischen Pfund am 07.12.2020 entscheidet der Umrechnungskurs in Euro, ob und in welchem Umfang ein Währungsgewinn oder Währungsverlust entstanden ist.

Im Positivszenario hat das Britische Pfund gegenüber dem Euro zugelegt, sodass der EUR/GBP-Wechselkurs niedriger als zu Anfang notiert. So könnte die Umrechnung zum Beispiel nach vier Jahren zu 0,70 EUR/GBP erfolgen, nachdem sie wie oben angenommenen ursprünglich bei 0,89 EUR/GBP lag. Durch die Stärkung des Britischen Pfund würde nun neben den Zinserträgen ein Währungsgewinn resultieren. Der Gegenwert des zurückgezahlten Nennbetrags von 1.000,00 GBP entspräche in unserem Beispiel 1.428,57 Euro (= 1.000,00 / 0,70).

Umgekehrt verliert das Britische Pfund im Negativszenario gegenüber dem Euro an Wert, erkenntlich an einem Anstieg des EUR/GBP-Wechselkurses. Beispielsweise könnte am Rückzahlungstermin, dem 07.12.2020, ein Niveau von 1,08 EUR/GBP erreicht sein. Die Rückzahlung von 1.000,00 Britischen Pfund würde dann nur noch 925,93 Euro einbringen (= 1.000,00 / 1,08). Bei der Rückzahlung des Nennbetrags würde der Anleger einen Verlust erleiden, der in diesem Beispiel auch nicht mehr durch die vereinnahmten Zinsen auszugleichen wäre.

Außerdem ist das Emittentenrisiko zu beachten, welches die ausstehenden Zinszahlungen sowie die Rückzahlung betrifft. Insbesondere wenn es zu einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin der Anleihen käme, könnten Verluste bis zum Totalverlust resultieren. Deshalb sollten Anleger bei der Wahl eines Zertifikats auch immer auf die Bonität des herausgebenden Instituts achten. Die aktuellen Ratings können auf der Homepage der Emittentin nachgelesen werden.

Die DekaBank 1,00% Britisches-Pfund Festzins-Anleihe 12/2020 mit der WKN DK0H9K steht vom 14.11.2016 bis zum 02.12.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Britische Pfund je Stück) ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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