10.11.16, 13:04

Der EURO STOXX 50® bestimmt die Höhe der möglichen Express-Erträge

Autor: Hussam Masri

Nachdem die Aktienmärkte den Brexit-Schock von Ende Juni relativ schnell verdaut haben, wirken die Börsen seit Ende August in engen Handelsspannen zunehmend festgefahren. Verwunderlich ist das nicht, da die Börsianer von zahlreichen Unsicherheitsfaktoren belastet sind. Sobald das Resultat der wichtigen US-Präsidentschaftswahl feststeht, erwarten Medien einen verstärkten Fokus auf die Zinsentscheidung der Fed im Dezember. Analysten zweifeln einerseits kaum an einer Zinsanhebung in den USA, halten aber auch deren vorläufiges Ausbleiben beispielsweise im Falle eines Wahlsiegs von Donald Trump für möglich. Währenddessen führen die kletternden Ölpreise zu wachsenden Inflationsraten diesseits des Atlantiks und lassen in Medienberichten die Frage aufkommen, wann die EZB von ihrer ultralockeren Geldpolitik langsam Abstand nehmen könnte.

Im Rahmen eines aktienmarktbezogenen Investments können in dieser Ausgangslage große Puffer für eventuelle Börsenrückschläge hilfreich sein, während das Marktniveau zur Generierung überdurchschnittlicher Zinserträge nutzbar ist.

Berechnung potenzieller Zinserträge auf Basis des Börsenniveaus bei 28 Prozent Puffer

Wie hoch die jährlich angestrebte Zinszahlung beim DekaBank Express-Zertifikat VarioZins Spezial 02/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® ausfallen kann, entscheidet das Kursniveau des europäischen Aktienmarkts. Um nämlich den jeweiligen Zinsbetrag zu berechnen, wird der aktuelle Schlusskurs des EURO STOXX 50® Index (Basiswert) am einmal jährlich stattfindenden Beobachtungstag mit 0,30 Prozent multipliziert. Würde der Basiswert zum Beispiel am ersten Beobachtungstag, dem 16.11.2017, bei 3.055 Punkten schließen, käme eine automatische Zinszahlung von 6,11 Euro (= 3.055 x 0,0030) pro Zertifikat zustande. Diese würde dem Anleger eine 9,16-prozentige Verzinsung des Nennbetrags von 100,00 Euro bescheren.

Damit die mögliche Zinszahlung aber erfolgen kann, muss der EURO STOXX 50® im Zins-Beobachtungszeitraum stets über der Barriere geschlossen haben. Dieser Zins-Beobachtungszeitraum erstreckt sich jeweils über ein Jahr vor dem aktuellen Beobachtungstag, während die Barriere bei 72,00 Prozent des Startwerts fixiert ist. Dabei entspricht der Startwert dem Schlusskurs des EURO STOXX 50® vom 09.12.2016. Folglich darf der europäische Standardwerte-Index gegenüber dem anfänglichen Niveau um fast 28,00 Prozent sinken, ohne die Zinszahlung zu gefährden. Andererseits entfällt beim Anleger der jährliche Zinsbetrag, wenn der Basiswert im einjährigen Zins-Beobachtungszeitraum mindestens einmal unter der Barriere geschlossen hat. In diesem Fall könnte frühestens am nächsten Beobachtungstag wieder eine Zinszahlung ausgelöst werden.

Bis zu fünf Zinszahlungen auf Basis des Börsenniveaus sind mit dem Express-Zertifikat VarioZins Spezial bei einer unversehrten 72-Prozent-Barriere über die gesamte Laufzeit möglich. Es kann jedoch ebenso wie bei einem klassischen Express-Papier zur vorzeitigen Rückzahlung kommen. Darüber entscheidet der Schlusskurs des EURO STOXX 50® am jeweiligen Beobachtungstag im Abgleich mit der Tilgungsschwelle auf Höhe des Startwerts. Sobald die Tilgungsschwelle an einem Beobachtungstag erreicht oder überschritten ist, erhält der Anleger den Nennbetrag von 100,00 Euro je Zertifikat zurück. Frühestens könnte dies schon nach einem Jahr aufgrund einer mindestens behaupteten Tilgungsschwelle am ersten Beobachtungstag der Fall sein. Da der Anleger maximal den Nennbetrag erhält, kann er nicht von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren.

Aufgrund der Modalitäten zur Berechnung des jeweiligen Zinsbetrags und zur frühzeitigen Rückzahlung ist zu bedenken, dass zwar hohe Notierungen des EURO STOXX 50® über dem Startwert einen entsprechend hohen Zinsbetrag hervorbringen können. Dieser hohe Zinsbetrag würde dem Anleger jedoch nur einmal zugutekommen, denn in einem solchen Positivszenario mit einer Börsenhausse löst die überschrittene Tilgungsschwelle auch automatisch die vorzeitige Rückzahlung aus.

Kommt es allerdings zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, hängt die Rückzahlung vom Kursverlauf des EURO STOXX 50® im fünften Zins-Beobachtungszeitraum ab. Liegt der tägliche Schlusskurs während des letzten Laufzeitjahres stets über der Barriere von 72,00 Prozent des Startwerts, erfolgt die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 100,00 Euro.

Wird die Barriere im letzten Laufzeitjahr mindestens einmal berührt oder unterschritten, ergeben sich zwei Varianten, für die der Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungstag, dem 07.02.2022, maßgeblich ist. Schließt der Kurs des Basiswerts am Bewertungstag (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, der 100 Prozent des Startwerts entspricht, wird das Zertifikat ebenfalls zum Nennbetrag von 100,00 Euro zurückgezahlt. Liegt der Referenzpreis hingegen unter dem Basispreis, wird zur Berechnung der Rückzahlung der Referenzpreis zum Basispreis ins Verhältnis gesetzt und mit dem Nennbetrag multipliziert. In diesem Fall erleidet der Anleger mit dem Investment insgesamt einen Verlust, wenn eventuell bereits erhaltene Zinszahlungen die Reduktion des Nennbetrags nicht ausgleichen können. Sogar ein Totalverlust ist möglich, da ein Stand des EURO STOXX 50® von null Punkten sowie ein Entfall aller angestrebten Zinszahlungen nicht auszuschließen sind.

Außerdem umfasst das Emittentenrisiko die möglichen Zinszahlungen und die Rückzahlung des Nennbetrags. Demzufolge drohen insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust.

Das DekaBank Express-Zertifikat VarioZins Spezial 02/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® mit der WKN DK0H79 steht vom 31.10.2016 bis zum 09.12.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 101,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 1,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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