Autor: Hussam Masri
In der anhaltenden Niedrigzinsphase richtet sich die Gunst der Anleger verstärkt auf Aktientitel, die sich bisher als verlässliche Dividendenlieferanten erwiesen haben. Besondere Aufmerksamkeit verschaffen sich dabei Unternehmen, die ihre Gewinnausschüttungen je Aktie über längere Zeiträume hinweg sogar jährlich steigern konnten und damit zu den "Dividendenaristokraten" zählen. In Deutschland hat sich der Gesundheits-Konzern Fresenius einen Platz im Kreise dieser Werte erarbeitet.
Nach unternehmenseigenen Angaben wurde die Ausschüttung an die Aktionäre auf der diesjährigen Hauptversammlung zum 23. Mal in Folge angehoben. Und Analysten prognostizieren für die kommenden drei Jahre weiter steigende Dividenden. Wohlgemerkt zeichnet sich die Fresenius-Aktie aber nicht durch eine hohe Dividendenrendite aus. Die Analystenschätzungen liegen auch für die nächsten drei Jahren nur im Bereich um etwa 1,00 Prozent. Vom Ergebnis je Aktie schüttet der Konzern nämlich meist nur rund ein Fünftel aus. Gerade diese zurückhaltende Ausschüttungspolitik kann dem Unternehmen jedoch einen Spielraum verschaffen, um die Märkte mit jährlichen Dividendenanhebungen zu erfreuen.
Erst im Sommer musste Fresenius einen Führungswechsel verkraften, nachdem der langjährige Vorstandschef Ulf Schneider zu Nestlé abwanderte. Der neue Unternehmenslenker und bisherige Finanzvorstand Stephan Sturm setzte jedoch schon zwei Monate nach seinem Amtsantritt ein klares Signal für die Fortführung des Wachstumskurses. Mit der angekündigten Übernahme von Spaniens größter privater Krankenhausgruppe Quirónsalud für 5,76 Mrd. Euro zur Erweiterung der Konzernsparte Helios will Sturm "ein noch breiteres Fundament für weiterhin kräftiges Wachstum" legen. Analysten kommentieren das Vorhaben positiv und erwarten weitere Rekordergebnisse für Fresenius, weisen aber auch auf die akquisitionsbedingt stark angestiegene Verschuldung als Risikofaktor hin.
Zu den Zahlen für das dritte Quartal 2016 merkte Vorstandschef Sturm an, dass "wiederum alle Unternehmensbereiche in allen Regionen" mit organischem Wachstum zu dem "erneut deutlichen Ergebniszuwachs" beigetragen hätten. Der Konzernumsatz wuchs im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 7,34 Mrd. Euro und das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis kletterte nach Aussage von Analysten um rund 16 Prozent auf 1,154 Mrd. Euro. Daraufhin habe das Management seinen Ausblick für das Gesamtjahr am unteren Ende leicht angehoben. Währungsbereinigt soll das Konzernergebnis im Gesamtjahr nun um 12 bis 14 Prozent statt bislang um 11 bis 14 Prozent zulegen.
2,00 Prozent p.a. Festzins und Teilrückzahlung schon nach einem Jahr
Die zweijährige Laufzeit der DekaBank 2,00 % Fresenius DuoRendite Aktienanleihe Pro 11/2018 stellt dem Anleger zwei marktunabhängige Zinszahlungen in Aussicht und setzt nur die Hälfte des Nennbetrags einem Marktrisiko aus. Nachdem nämlich in der ersten Zinsperiode der gesamte Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro zu 2,00 Prozent verzinst wurde, fließt am 30.11.2017 neben den aufgelaufenen Zinsen auch der halbe Nennbetrag automatisch auf das Konto des Anlegers. 500,00 Euro je Anleihe werden also völlig unabhängig von der Börsenentwicklung nach einem Jahr zurückgezahlt.
Anschließend ist der maßgebliche Nennbetrag auf 500,00 Euro reduziert, doch die Verzinsung bleibt bei den fest definierten 2,00 Prozent p.a. bestehen, bis am 30.11.2018 die zweite und letzte Zinszahlung ansteht. Damit der Anleger gleichzeitig auch den restlichen Nennbetrag von 500,00 Euro je Anleihe in bar zurückerhält, muss die als Basiswert fungierende Fresenius-Aktie am 23.11.2018, dem Bewertungstag, auf oder über der Barriere schließen. Die Barriere wiederum liegt bei 75,00 Prozent des Startwerts, also des Schlusskurses vom 25.11.2016, und räumt dem Basiswert somit Kursverluste von bis zu 25,00 Prozent gegenüber dem Startwert ohne negative Folgen für die Rückzahlung ein. Allerdings profitiert der Anleger nicht von steigenden Notierungen des Basiswerts, da er neben dem Zins maximal den verbliebenen Nennbetrag von 500,00 Euro zurückerhält.
Falls die Fresenius-Aktie aber am 23.11.2018 unter der 75-prozentigen Barriere schließt, erfolgt die Rückzahlung in Form von Aktien statt in bar. Ins Anlegerdepot werden nun Fresenius-Aktien nebst Barausgleich für nicht lieferbare Aktienbruchteile übertragen. Der aktuelle Börsenwert dieser Aktienposition liegt pro Aktienanleihe bei weniger als 375,00 Euro statt der investierten 500,00 Euro, weil die zu übertragende Aktienanzahl eine Investition zum Basispreis in Höhe des Startwerts unterstellt und dieses Niveau angesichts der verletzten Barriere um mehr als 25,00 Prozent unterschritten ist. Folglich erleidet der Anleger in diesem Negativszenario einen Verlust, den die erhaltenen Zinszahlungen nur teilweise abmildern können. Auch eine Wertlosigkeit der übertragenen Fresenius-Aktien ist möglich, sodass für die zweite Hälfte des Nennbetrags ein Totalverlust nicht auszuschließen ist.
Außerdem betrifft das Emittentenrisiko den vollen Nennbetrag und die festen Zinszahlungen, denn das Produkt könnte insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank nicht wie geplant bedient werden, sodass Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.
Die DekaBank 2,00 % Fresenius DuoRendite Aktienanleihe Pro 11/2018 mit der WKN DK0H8B steht vom 07.11.2016 bis zum 25.11.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,50 Prozent des Nennbetrags (1.005,00 Euro je Stück) inklusive eines Ausgabeaufschlags von 0,50 Prozent angeboten.
*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.