03.11.16, 09:02

Ertragsmöglichkeiten auch bei antriebsschwachen Daimler-Aktien

Autor: Hussam Masri

Den Großteil seiner Umsätze erzielt Daimler mit der PKW-Sparte Mercedes-Benz Cars. Nach Analystenangaben fielen hier in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gut 58 Prozent der Erlöse an. Doch mit einem Umsatzanteil von zusammen rund 24,5 Prozent spielen auch LKWs und Busse eine wichtige Rolle für die Stuttgarter. Daher blieben die Erfolgsmeldungen bei der jüngsten Präsentation der aktuellen Unternehmenszahlen nicht ganz ungetrübt. Während nämlich das Autogeschäft brummt, haben die Bereiche Daimler Trucks und Daimler Buses mit Umsatzrückgängen zu kämpfen.

China ist mittlerweile auch für Daimler zum größten Einzelmarkt herangewachsen. Dort konnte Mercedes-Benz laut Analysten mit 345.000 verkauften Einheiten von Januar bis September sogar 29,5 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum absetzen. Dieser Zuwachs trug wesentlich zum 6,5-prozentigen Umsatzanstieg der PKW-Sparte auf 65,3 Mrd. Euro im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2015 bei.

Dass es bei den Lastwagen hingegen nicht rund läuft, zeigte sich vor allem im dritten Quartal. Wie Medien berichten, rutschte der Spartenumsatz hier um 19 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro ab und der operative Gewinn brach um 41 Prozent ein. Konzernlenker Zetsche sah sich dadurch sogar gezwungen, den Ausblick für das Gesamtjahr zu senken. Beim Absatz soll es nicht mehr ein deutliches, sondern lediglich ein leichtes Plus geben. Und beim Umsatz rechnet der Vorstandschef nur noch mit einem Wert "in der Größenordnung des Vorjahres".

Medienmeldungen zufolge machte das Management bei der Gewinnprognose jedoch keine Abstriche und konnte die Analystenerwartungen im dritten Quartal übertreffen. "Damit stellen wir erneut unter Beweis, dass unsere eingeschlagene Strategie richtig ist", erklärte Dieter Zetsche daher selbstbewusst.

Aussicht auf 7,00 Prozent jährliche Zinsen bei sinkenden Tilgungsschwellen

Mit dem DekaBank Daimler Express-Zertifikat Relax 11/2021 streben Anleger einen fest definierten Zinsertrag an, der bereits bei einer moderaten Schwäche des Basiswerts realisierbar sein kann. Der Zins in Höhe von 7,00 Prozent pro Jahr wird auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro bezogen, während der Schlusskurs des Basiswerts an den jährlichen Beobachtungstagen über die möglicherweise frühzeitige Rückzahlung entscheidet.

Im schnellstmöglichen Szenario könnte schon nach einem Jahr der bis dahin erzielte Zinsbetrag zusammen mit dem Nennbetrag automatisch auf das Anlegerkonto fließen. Dazu müsste die Daimler-Aktie am ersten Beobachtungstag, dem 16.11.2017, bei mindestens 95,00 Prozent ihres Startwerts schließen, wobei der Startwert dem Aktienschlusskurs vom 18.11.2016 entspricht.

Ansonsten bieten die drei nachfolgenden Beobachtungstage weitere Gelegenheiten zur Auslösung der vorzeitigen Rückzahlung. Dabei werden die Anforderungen an die Daimler-Aktie immer moderater, denn die Tilgungsschwelle sinkt jährlich um fünf Prozentpunkte. Folglich müsste der Schlusskurs des Basiswerts beispielsweise am vierten Beobachtungstag nur noch mindestens 80,00 Prozent des Startwerts erreichen, damit es zur vorzeitigen Rückzahlung kommt. Hierbei läge der auszuzahlende Zinsbetrag aufgrund der siebenprozentigen Verzinsung des Nennbetrags für vier Jahre mittlerweile bei 280,00 Euro je Zertifikat.

Sollte die Daimler-Aktie jedoch an jedem Beobachtungstag unter der jeweiligen Tilgungsschwelle schließen, bietet der Bewertungstag am 16.11.2021 eine letzte Möglichkeit, um das Zertifikat zum Erfolg zu führen. Die an den Basiswert gestellten Bedingungen sind bei dieser finalen Überprüfung noch einmal gelockert, denn die Daimler-Aktie muss nun lediglich bei mindestens 60,00 Prozent ihres Startwerts schließen. Ist diese Bedingung erfüllt, erhält der Anleger die größtmögliche Rückzahlung von 1.350,00 Euro je Zertifikat bestehend aus dem Nennbetrag und den innerhalb von fünf Jahren erzielten Zinsen.

Demnach kann das Zertifikat bei der Stichtagsbetrachtung am Bewertungstag einen Kursrückgang der Daimler-Aktie von bis zu 40,00 Prozent gegenüber dem Startwert verkraften. Eine Partizipation an steigenden Notierungen des Basiswerts ist allerdings nicht möglich, weil der Anleger bei der Rückzahlung neben dem maßgeblichen Zinsbetrag maximal den Nennbetrag überwiesen bekommt.

Ein Verlust entsteht hingegen, wenn es nicht zur vorzeitigen Rückzahlung gekommen ist und die Daimler-Aktie am Bewertungstag unter der 60-prozentigen Barriere schließt. In diesem Negativszenario muss der Anleger auf den maßgeblichen Zinsbetrag endgültig verzichten und erhält als Rückzahlung nach fünf Jahren eine anfangs festgelegte Anzahl an Daimler-Aktien ins Depot gebucht. Aktienbruchteile werden in bar ausgeglichen. Da die entsprechende Aktienposition einen Einstieg zum Basispreis in Höhe des Startwerts unterstellt und die 60,00-prozentige Barriere unterschritten ist, entsteht hierbei gegenüber dem Nennbetrag ein Verlust von mehr als 40,00 Prozent. Sogar ein Totalverlust ist möglich, da die übertragenen Daimler-Aktien wertlos sein könnten.

Zudem muss das Emittentenrisiko berücksichtigt werden, dem die mögliche Zinszahlung sowie die Rückzahlung des Nennbetrags unterliegen. Daraus ergeben sich Verlustgefahren bis hin zum Totalverlust, insbesondere wenn es zu einer Zahlungsfähigkeit der DekaBank käme.

Das DekaBank Daimler Express-Zertifikat Relax 11/2021 mit der WKN DK0H7E steht vom 31.10.2016 bis zum 18.11.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

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Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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