15.09.16, 08:38

2,00 Prozent Verzinsung in Australischen Dollar

Autor: Hussam Masri

Die Wirtschaft Australiens ist stark vom Rohstoffmarkt abhängig, denn ihre wichtigsten Exportgüter sind Kohle, Eisenerz, Gold, Erdöl/Erdöl-Produkte sowie Erdgas. Dementsprechend nimmt Australien eine Sonderstellung unter den Industrienationen ein und weist ein vergleichsweise hohes Zinsniveau auf, obwohl die bedeutenden Ratingagenturen wie für Deutschland Bestnoten vergeben. Daran hat auch die jüngste Leitzinssenkung der Reserve Bank of Australia von 1,75 Prozent auf das historische Tief von 1,50 Prozent wenig geändert. Ebenso liegt die Rendite dreijähriger australischer Staatsanleihen bei rund 1,45 Prozent, während sich beispielsweise die Rendite dreijähriger Deutscher Bundesanleihen längst im Minusbereich festgesetzt hat.

Für den Australischen Dollar aber erwies sich die Leitzinssenkung Anfang August trotz des bestehenden Renditevorsprungs vorerst als belastend. Schließlich war der Schritt der Notenbank eine Antwort auf schwache Wirtschaftsdaten. Die Eintrübung zeigte sich etwa an der im Juni auf 5,8 Prozent gestiegenen Arbeitslosenquote und einer Inflationsrate von lediglich 0,4 Prozent im zweiten Quartal. Analysten rechnen jedoch mittelfristig mit einem tendenziell starken Australischen Dollar gegenüber dem Euro und argumentieren mit der Zinsdifferenz. Demnach werde die australische Zentralbank voraussichtlich keine weitere Zinssenkung durchführen und Ende 2017 die Leitzinswende nach oben einleiten. Im starken Kontrast dazu ist laut Analystenprognosen keine vorzeitige Wende in der Geldpolitik der EZB absehbar. Demnach sollen in Europa Anleihekäufe bis in die zweite Jahreshälfte 2017 und die Nullzinspolitik bis Mitte 2020 vorherrschend bleiben.

2,00 Prozent p.a. Festzins mit den Währungschancen und Währungsrisiken des Australischen Dollars

Die DekaBank 2,00 % Australischer-Dollar Festzins-Anleihe 09/2019 ermöglicht für knapp drei Jahre eine feste Verzinsung des Nennbetrags in Höhe von 2,00 Prozent p.a. Dabei umfasst der Nennbetrag 1.000,00 Australische Dollar (AUD), sodass alle Zahlungsströme der Anleihe in der Fremdwährung erfolgen. Eine eher positive Haltung potentieller Anleger zum Australischen Dollar gegenüber dem Euro wird daher vorausgesetzt.

Zur Investition des Nennbetrags wären beim aktuellen Wechselkursniveau von rund 1,4700 EUR/AUD (Stand: 05.09.2016) 680,27 Euro pro Anleihe aufzuwenden. In den folgenden drei Jahren fließt dann automatisch jeweils am 06. September eine Zinszahlung von 2,00 Prozent p.a. auf das Anlegerkonto. Dabei wird der Zins auf den Nennbetrag von 1.000,00 Australischen Dollar bezogen und in Euro umgerechnet. Ein gleichbleibender oder sinkender EUR/AUD-Wechselkurs im Sinne einer Stärkung des Australischen Dollars würde sich hierbei positiv auswirken.

Die größte Bedeutung für einen Erfolg oder Misserfolg mit der Festzins-Anleihe hat aber der Wert des Australischen Dollars gegenüber dem Euro am Rückzahlungstermin, dem 06.09.2019. Mit der Rückzahlung des Nennbetrags erhält der Anleger nämlich den größten Zahlungsstrom in der Fremdwährung, sodass die Entwicklung des EUR/AUD-Wechselkurses starke Auswirkungen haben kann. Nur wenn der Wechselkurs im Vergleich zum Kaufzeitpunkt unverändert ist, hat die Währungsumrechnung keine Bedeutung. Hat der Australische Dollar aber im Positivszenario an Stärke gewonnen und notiert der EUR/AUD-Wechselkurs zum Beispiel gegenüber dem oben angenommenen Startniveau (1,4700 EUR/AUD) deutlich tiefer bei nur noch 1,2500 EUR/AUD, entsteht neben den Zinserträgen ein Währungsgewinn. Denn der zurückgezahlte Nennbetrag hätte nun einen Gegenwert von 800,00 Euro.

Ebenso besteht jedoch das Risiko eines Währungsverlustes bei einer Schwäche des Australischen Dollars gegenüber dem Euro. Ist der Wechselkurs beispielsweise zum 06.09.2019 auf 1,6900 EUR/AUD geklettert, entspricht die Rückzahlung nur noch 591,72 Euro. Dementsprechend würde der Anleger einen Verlust erleiden. Und in diesem exemplarischen Negativszenario wären auch die vereinnahmten Zinsen nicht ausreichend, um die Einbußen bei der Umrechnung des Nennbetrags in Euro auszugleichen. Das Investment läge also insgesamt im Minus.

Ferner ist das Emittentenrisiko zu beachten. Insbesondere wenn es zu einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin der Anleihen käme, wären die noch ausstehenden Zinszahlungen sowie die Rückzahlung betroffen. Hieraus könnten Verluste bis zum Totalverlust resultieren.

Die DekaBank 2,00 % Australischer-Dollar Festzins-Anleihe 09/2019 mit der WKN DK0HXX steht vom 12.09.2016 bis zum 30.09.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Australische Dollar je Stück) ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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