Autor: Hussam Masri
In ihren Stresstests prüft die Europäische Bankenaufsicht EBA, ob die wichtigsten Geldinstitute auch im Falle konjunktureller Einbrüche weiterhin ausreichend kapitalstark bleiben. Eventuell notwendige Aufstockungen der harten Kernkapitalquoten sollen dadurch frühzeitig erkennbar werden, damit sich Schieflagen wie zu Zeiten der Finanzkrise künftig nicht wiederholen.
Dass die Deutsche Bank beim diesjährigen Stresstest besser abgeschnitten hat als von vielen Marktteilnehmern befürchtet, wurde laut Medienberichten mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Mit einer harten Kernkapitalquote von 7,80 Prozent im angenommenen Krisenszenario sei man "mit einem besseren Ergebnis aus dem Test herausgekommen als 2014, obwohl der diesjährige Test anspruchsvoller war", kommentierte Vorstandschef John Cryan die Ergebnisse. Doch unter den 51 europaweit untersuchten Instituten belegt der hiesige Branchenprimus lediglich den 42. Platz. Dieses vergleichsweise schwache Abschneiden liegt nach Aussage von Risikovorstand Stuart Lewis unter anderem an den juristischen Altlasten des Instituts. Seit 2012 hätten Rechtsfälle die Deutsche Bank mehr als 12 Mrd. Euro gekostet und aktuell habe man 5,5 Mrd. Euro dafür zurückgestellt.
Die Auswirkungen der Altlasten und des schwierigen Branchenumfelds sowie die Kosten für die Restrukturierung haben sich währenddessen in den Zahlen zum zweiten Quartal des laufenden Jahres gezeigt. Mit einem Konzernergebnis von lediglich 20 Mio. Euro nach Steuern schrammte der Konzern nur knapp an einem Verlust vorbei. Analysten sehen hierin eine klare Verfehlung der Markterwartungen, nachdem das Institut im Vorjahresquartal noch 818 Mio. Euro verdiente. Deutsche Bank-Chef Cryan warnte daraufhin: "Sollte das derzeit schwache wirtschaftliche Umfeld anhalten, müssen wir bei Geschwindigkeit und Intensität unseres Umbaus noch ehrgeiziger werden."
Sinkende Tilgungsschwellen und 50 Prozent Puffer am Laufzeitende bei möglichen 8,50 Prozent Zinsen pro Jahr
Die Deutsche Bank-Aktie ist im laufenden Jahr der bisher schwächste DAX-Titel. Zwischenzeitlich haben sich die Notierungen gegenüber dem Jahresschluss 2015 bereits halbiert. Und die Börsianer gehen weiterhin von starken Schwankungen aus. Auch auf der Liste der höchsten impliziten Volatilitäten im DAX nimmt die Deutsche Bank-Aktie daher die aktuelle Spitzenposition ein. Dieser Aspekt spricht einerseits für erhebliche Risiken, ist aber andererseits hilfreich, um Zertifikate mit hohen möglichen Zinserträgen unter moderaten Bedingungen auszustatten.
Folglich kann das DekaBank Deutsche Bank Express-Zertifikat Relax 08/2022 die Chance auf einen Zinsertrag von 8,50 Prozent pro Jahr bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro in Aussicht stellen. Als Mindestbedingung zur Realisierung dieses Ertrags müsste die Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag, dem 24.08.2022, auf oder über der Barriere in Höhe von 50 Prozent ihres Schlusskurses vom 26.08.2016 schließen. Somit würde selbst ein 50-prozentiger Verlust des Deutsche Bank-Aktienkurses am Ende der sechsjährigen Laufzeit noch die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags zusammen mit dem dann maßgeblichen Zinsbetrag von 510,00 Euro ermöglichen.
Zusätzlich zum Blick auf das Laufzeitende bietet das Express-Zertifikat Relax auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung inklusive einer Zinszahlung frühestens nach einem der ersten fünf Laufzeitjahre. Dazu müsste der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage mindestens die jeweilige Tilgungsschwelle erreichen, wobei diese von 95,00 Prozent des Startwerts, das heißt des Schlusskurses der Deutsche Bank-Aktie am 26.08.2016 in jährlichen Fünf-Prozentpunkt-Schritten auf 75,00 Prozent am fünften Beobachtungstag sinkt. Auch leicht nachgebende Notierungen des Basiswerts würden folglich zur vorzeitigen Rückzahlung ausreichen. Würde die Deutsche Bank-Aktie beispielsweise den Abgleich mit der 80-prozentigen Tilgungsschwelle am Beobachtungstag im August 2020 erfolgreich bestehen, kämen pro Zertifikat 1.340,00 Euro aus dem Nennbetrag und dem maßgeblichen Zinsbetrag zur Auszahlung. Von steigenden Kursen des Basiswerts profitiert der Anleger allerdings nicht, da er maximal den Nennbetrag und den fest definierten maßgeblichen Zinsbetrag erhält.
Sollte jedoch die Schlusskursbeobachtung an keinem Beobachtungstag zur vorzeitigen Rückzahlung führen und der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag die 50-prozentige Barriere unterschreiten, erleidet der Anleger einen Verlust. Anleger erhalten in diesem Fall nicht nur keine Zinszahlung, sondern die Rückzahlung erfolgt auch lediglich durch Übertragung einer festgelegten Anzahl an Deutsche Bank-Aktien, die einen Kauf zum Startwert unterstellt. Aktienbruchteile werden dabei in bar ausgeglichen. Die übertragenen Aktien könnten auch wertlos sein, wodurch selbst ein Totalverlust nicht auszuschließen ist.
Zudem drohen Gefahren bis hin zum Totalverlust durch das Emittentenrisiko, da insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank weder die Zinszahlung noch die Rückzahlung des Nennbetrags oder die Lieferung der Deutsche Bank-Aktien wie geplant erfolgen könnten.
Das DekaBank Deutsche Bank Express-Zertifikat Relax 08/2022 mit der WKN DK0HRR steht vom 08.08.2016 bis zum 26.08.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.
*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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