22.07.16, 10:15

Extra-Check: Placomusophilie - auf der Jagd nach den heißbegehrten Deckeln

Champagner gehört, je nach Jahrgang und Hersteller, zu den teuersten Getränken der Welt. Die meisten Menschen achten hierbei vor allem auf die Qualität des prickelnd flüssigen Inhalts.
Extra-Check: Placomusophilie - auf der Jagd nach den heißbegehrten Deckeln

Champagner gehört, je nach Jahrgang und Hersteller, zu den teuersten Getränken der Welt. Die meisten Menschen achten hierbei vor allem auf die Qualität des prickelnd flüssigen Inhalts. Doch es gibt auch Sammler, die ihr Augenmerk auf ganz etwas anderes richten – auf den metallenen Deckel, welcher auf dem Korken sitzt. Manche dieser Kappen übertreffen sogar den Wert der Flasche um ein Vielfaches.

Deckel und Korken
Seinen Ursprung hat der Deckel aus Metall, der auch Capsule genannt wird, im 19. Jahrhundert. Damals suchten Winzer nach einer Möglichkeit, ihre Champagnerflaschen wirklich dicht zu verschließen. 1844 hatte Adolphe Jacquesson die Idee, den Korken mittels eines Metallplättchens und eines Drahtkorbs, dem sogenannten Agraffe, fest in den Flaschenhals zu drücken. Auf diesem Weg konnte keine Kohlensäure mehr entweichen. Das Champagnerhaus Pol Roger verzierte 1906 zum ersten Mal die Capsule eines seiner Champagner. Von da an entdeckten auch andere Hersteller die Möglichkeit, die Deckel kunstvoll zu gestalten und als Werbeträger zu verwenden.

Eine neue Sammelleidenschaft verbreitete sich – die Placomusophilie war geboren. Anfangs war das Sammeln der metallenen Deckel hauptsächlich auf das Heimatland des Champagners, Frankreich, begrenzt. Doch inzwischen frönen auch in Deutschland und anderen Ländern immer mehr Anhänger dieser Leidenschaft.

Kunst auf kleinstem Raum
Manche dieser Deckel sind wahre Kunstwerke, handbemalt und mit Gold überzogen. Aber nicht nur die Gestaltung ist für Sammler ausschlaggebend. Ähnlich wie bei anderen Sammelobjekten spielen auch bei den Champagnerdeckeln Herkunft, Anzahl der Exemplare und insbesondere wie gut sie erhalten sind eine wichtige Rolle. So existieren beispielsweise von einem Deckel aus dem Jahr 1923 des Hauses Pol Roger angeblich nur noch sieben Exemplare – dementsprechend heißbegehrt sind diese Stücke. Im Jahr 2012 wurden sie auf rund 3.200 Euro taxiert.

Heute, vier Jahre später, dürften diese Deckel noch an Wert gewonnen haben. Auf der alle zwei Jahre in Le Mesnil-sur-Oger in der Champagne stattfindenden Messe für Champagnerdeckel- Sammler sollen im vergangenen März laut Presseberichten einzelne Deckel mit einem Wert von bis zu 10.000 Euro ausgestellt gewesen sein.

Wer Interesse an diesem Hobby hat, kann auf eBay oder auf Sammlerbörsen erste Erfahrungen machen. Gerne rücken auch Winzer auf höfliche Nachfrage den einen oder anderen Deckel heraus. Doch vor lauter Begeisterung für die metallenen Deckel sollte man nicht den köstlichen Inhalt der Flaschen vergessen.

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