14.07.16, 16:41

Zwei Jahre feste Zinsen mit der Deutsche Bank Bonitätsanleihe

Autor: Hussam Masri

Niedrigzinsen und die lahmende Konjunktur setzen der europäischen Bankenbranche seit Jahren zu. Nun sind auch noch die Unsicherheit nach dem Brexit-Votum sowie die Furcht vor faulen Krediten in den Portfolios italienischer Banken hinzugekommen. Davon bleibt selbst der Branchenprimus hierzulande nicht unberührt. Medien berichten, dass die Deutsche Bank ein Kreditvolumen von 13 Mrd. Euro in Italien ausstehen hat.

Hinzu kommen die hausgemachten Probleme des Instituts. So sind unerfreuliche Nachrichten etwa über Rechtsstreitigkeiten auch rund ein Jahr nach dem Amtsantritt von Vorstandschef John Cryan nicht aus den Schlagzeilen verschwunden. Es gelang Cryan auch bisher nicht, Gerüchte über eine nötige Kapitalerhöhung gänzlich zu entkräften.

Passend zu dieser Vielfalt an Problemfeldern merkt das Management an, dass im laufenden Jahr 2016 der Schwerpunkt der Restrukturierung liege. Die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen des Strategieprogramms 2020 könnte daher zu einem höheren Verlust im Gesamtjahr führen. Analysten bekräftigen folglich, dass dem Gewinn im ersten Quartal keine allzu hohe Bedeutung beizumessen sei. "Auch die nächsten Monate werden nicht leicht sein", lässt Cryan die Belegschaft wissen, nachdem für 2015 mit 6,8 Mrd. Euro der höchste Verlust in der Geschichte der Deutschen Bank verbucht werden musste.

Angesichts der schwierigen Lage sehen Analysten zwar für die nächsten Quartale noch keine Transparenz bezüglich des Ergebnispotenzials, erwarten aber für 2016 unter dem Strich ein positives Konzernergebnis von 620 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2017 soll es dann sogar wieder eine Dividende von 0,40 Euro je Aktie laut Analystenprognose geben.

Nur zwei Jahre investieren mit festen Zinsen in Höhe von 1,00 Prozent p.a.

Negative Renditen bei festverzinslichen Wertpapieren sind in der vorherrschenden Niedrigzinsphase keine Seltenheit mehr. Das zeigt sich zum Beispiel an Bundesanleihen mit einer zweijährigen Laufzeit. Hier liegt die Rendite aktuell bei -0,7 Prozent. Einen positiven Kontrast dazu bildet die DekaBank 1,00 % Deutsche Bank Bonitätsanleihe 07/2018 mit ihrem festen Zinsertrag von 1,00 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro bei einem ebenfalls zweijährigen Anlagehorizont. Zeitgleich mit der zweiten Zinszahlung ist am 11.07.2018 die vollständige Rückzahlung des investierten Nennbetrags vorgesehen.

Entscheidend für die Rückzahlung ist jedoch, dass bei der Deutsche Bank AG als Referenzschuldnerin bis zum 04.07.2018 kein sogenanntes Kreditereignis eintritt. Ein solches Kreditereignis liegt bei einer Insolvenz, einer Nichtzahlung, einer Restrukturierung von Verbindlichkeiten oder bestimmten staatlichen Eingriffen in Bezug auf den Referenzschuldner vor. Eine Nichtzahlung in diesem Sinne tritt beispielsweise ein, wenn der Referenzschuldner Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern aus Verbindlichkeiten wie beispielsweise Anleihen, Schuldscheinen oder Krediten, nicht ordnungsgemäß erfüllt. Als Restrukturierung würde zum Beispiel eine Laufzeitverlängerung von Krediten gelten.

Die Deutsche Bank Bonitätsanleihe richtet sich daher an Anleger, die vom Ausbleiben eines Kreditereignisses in den kommenden zwei Jahren überzeugt sind und somit die Zinszahlungen und die Rückzahlung wie vorgesehen erfolgen werden. Kommt es jedoch zu einem Kreditereignis, sind jegliche Zinszahlungen von da an ausgeschlossen und der Anleger erhält statt des Nennbetrags einen deutlich niedrigeren Barausgleichsbetrag, der anhand eines standardisierten Verfahrens aus dem ermittelten Marktwert einer Verbindlichkeit der Deutsche Bank AG ermittelt wird. U.a. aufgrund dieser Wertermittlung kann die Emittentin die Laufzeit der Anleihe über den vorgesehenen Rückzahlungstermin um bis zu max. 90 Bankgeschäftstage verlängern. Ein Totalverlust ist möglich, da der ermittelte Marktwert auch null betragen kann.

Neben dem spezifischen Referenzschuldnerrisiko ist ebenfalls das Emittentenrisiko zu beachten, dass die geplanten Zinszahlungen und die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags gefährden können. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank würden Verluste drohen, die bis zum Totalverlust reichen können.

Die DekaBank 1,00 % Deutsche Bank Bonitätsanleihe 07/2018 mit der WKN DK0HM0 steht vom 12.07.2016 bis zum 29.07.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.000,00 EUR je Nennbetrag ohne Ausgabeaufschlag** emittiert.

* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

** Bei Erwerb innerhalb der Zeichnungsfrist wird kein Ausgabeaufschlag erhoben. Bei Erwerb nach Beendigung der Zeichnungsfrist ist im jeweiligen Erwerbspreis je Anleihe ein Ausgabeaufschlag in Höhe von 2,00 % des jeweiligen Veräußerungspreises, der für die bankarbeitstägliche Rückgabe von der Emittentin festgelegt wird, enthalten.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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