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Europa-Check: Mit Steuervorteil lädt Osborne zum Verweilen ein
Eine EU ohne Großbritannien ist nichts, worüber sich Europa freuen kann. Diese Ansicht spiegelt sich auch in verschiedenen Umfragen wider, die nach dem jüngsten Brexit-Referendum vorgenommen wurden. So zeigte sich auch am vergangenen Wochenende in Deutschland beim ZDF-Politbarometer, dass gut zwei Drittel der Bundesbürger einen Austritt Großbritanniens aus der EU bedauern würden. Einen langfristigen Schaden wird die Gemeinschaft aber wohl nicht nehmen. Eine klare Mehrheit der Befragten (63 Prozent) fürchtet keine negativen Konsequenzen – zumindest kein Auseinanderbrechen der EU. Dies ist sicher eine gesunde Einstellung, die auch durchaus als repräsentativ für andere der verbliebenen 27 EU-Staaten gelten mag. Es wäre momentan ohnehin besser, wenn die EU-Mitglieder jetzt näher zusammenrückten. Denn das Brexit-Votum ist kein fundamentales Ereignis, das die Märkte eine Woche in Bewegung gehalten und nun ad acta gelegt werden kann. Es wird uns noch über Jahre begleiten und auch die Strömungen an den Finanzmärkten beeinflussen. Die britische Wirtschaft wird wohl der erste erkennbare Leidtragende dieses Volksentscheids sein. Die Stimmung im Bau- und Immobiliensektor ist bereits spürbar abgekühlt; Investoren versuchten in den vergangenen Tagen, größere Summen aus diesem Bereich abzuziehen. Daraufhin wurden einige britische Gewerbeimmobilienfonds vorübergehend eingefroren, was unangenehme Erinnerungen an die Krise von 2008 weckte. Der britische Finanzminister George Osborne weiß vermutlich sehr genau, dass seinem Land der wirtschaftliche Abschwung droht. Wahrscheinlich kündigte er deswegen vollmundig eine Senkung der Körperschaftssteuer auf 15 Prozent an. Aber lassen sich Firmen wirklich allein von niedrigeren Steuern anlocken bzw. davon abhalten, das Vereinigte Königreich zu verlassen? Zwar mögen Unternehmen generell ein möglichst niedriges Steuerumfeld. Aber sie bevorzugen auch Rechtssicherheit sowie möglichst unbürokratische Strukturen. Ob ihnen Großbritannien das in den nächsten Jahren bieten kann, ist jedoch äußerst fraglich. Und im Zweifel, gelten für Unternehmen dieselben Regeln wie für Privatanleger: Anlageentscheidungen sollten niemals ausschließlich aus steuerlichen Gründen getroffen werden. Denn der vermeintliche Steuervorteil kann schnell dahinschmelzen. Auch Osborne sollte wissen: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler! Dem Euro-Leitindex hat das Angebot, das wir in der Widerstandszone zwischen 2.895 und 2.975 erwarteten, tatsächlich schwer zu schaffen gemacht und ein erneutes Abrutschen in Richtung 2.672er Jahrestief provoziert. Auf diese Begrenzungen richtet sich unser Hauptaugenmerk auch weiterhin. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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