11.07.16, 10:06

Wachsende Zinsen in Norwegischen Kronen

Autor: Hussam Masri

Die derzeitige Diskussion um das EU-Referendum in Großbritannien hat den medialen Blick vermehrt auch auf Norwegen gelenkt. Gilt doch das skandinavische Königreich als ein mögliches Vorbild für die anstehenden Verhandlungen bei einem tatsächlichen Vollzug des Brexit. Norwegen ist kein EU-Mitglied, wohl aber Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Als solches nimmt es am europäischen Binnenmarkt sowie am Schengen-Raum teil und beteiligt sich umgekehrt an der Finanzierung der EU.

Seinen Reichtum verdankt Norwegen der Ölwirtschaft, die seit den 1970er Jahren nach der Entdeckung der großen Öl- und Gasfelder vor den Küsten heranwuchs. Mit Weitsicht wurden Überschüsse zugunsten der lediglich 5,2 Millionen Einwohner einem Staatsfonds zugeführt, der mit seinen umgerechnet mittlerweile rund 800 Mrd. Euro weltweit investiert.

Nicht zuletzt wegen dieses Vermögens gehört Norwegen zu den lediglich noch zwölf Staaten, die von der Ratingagentur Standard & Poor's mit der Bestnote AAA geführt werden. Allerdings steht die Wirtschaft mit ihrer bedeutenden Ölindustrie unter einer starken Abhängigkeit von der Entwicklung der Rohölpreise. So hat der starke Ölpreisverfall bis Januar des laufenden Jahres seine Spuren hinterlassen und bereits die Arbeitslosenquote steigen lassen. Umso mehr dürfte sich Norwegen über die aktuelle Erholung freuen, die dem Rohöl der Nordseesorte Brent derzeit wieder Notierungen um 50 US-Dollar je Barrel beschert.

Eine weitere Ölpreiserholung könnte auch Norwegens Währung etwa im Verhältnis zum Euro wieder Auftrieb geben. Zudem sehen Analysten die Möglichkeit, dass die Norwegische Krone angesichts der Brexit-Unsicherheiten den Investoren wie zu Zeiten der Griechenland-Krise als sicherer Hafen dienen könnte.

Allerdings hat auch Norwegens Zentralbank in den vergangenen Jahren den Pfad der geldpolitischen Lockerung beschritten und den Leitzins im März auf einen neuen Tiefststand von 0,50 Prozent gesenkt. Doch das EWR-Mitglied ermöglicht trotzt seines Triple-A-Ratings immer noch deutlich höhere Renditen im festverzinslichen Bereich als beispielsweise Deutschland. Ist die Rendite fünfjähriger Anleihen hierzulande mit aktuell -0,62 Prozent bereits deutlich in den negativen Bereich gerutscht, ermöglicht eine fünfjährige norwegische Staatsanleihe eine Rendite von 0,570 Prozent.

Fünf Jahre Anlagehorizont mit wachsenden Zinsen in Norwegischen Kronen

Die DekaBank Norwegische-Krone Stufenzins-Anleihe 07/2021 richtet sich an Anleger, die in den kommenden fünf Jahren von dem derzeit höheren Zinsniveau in Norwegen profitieren möchten und eine zumindest stabile oder möglichst sogar positive Entwicklung der Norwegischen Krone gegenüber dem Euro erwarten.

Die fest definierten Zinsen werden jährlich Anfang Juli ausgezahlt und wachsen von 1,00 Prozent p.a. nach dem ersten Laufzeitjahr stufenweise auf 1,25 Prozent nach dem fünften und letzten Laufzeitjahr. Gemessen am Emissionspreis in Höhe von 100,00 Prozent des Nennbetrags erreicht die mittlere jährliche Rendite dadurch ein Niveau von 1,121 Prozent.

Zu beachten ist hierbei, dass alle Zahlungsströme der Anleihe in Norwegischen Kronen erfolgen, sodass sich die Schwankungen des Wechselkurses zum Euro positiv oder negativ auf das Ergebnis der Anlage auswirken. Bei der Investition des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Norwegischen Kronen ist zunächst das anfängliche Austauschverhältnis relevant. Läge der Wechselkurs beispielweise bei 9,30 EUR/NOK, müssten pro Stück der Stufenzins-Anleihe 107,5269 Euro für den Erwerb aufgewendet werden.

Nachfolgend kann eine Stärke der Norwegischen Krone gegenüber dem Euro die Rendite erhöhen oder eine Kronen-Schwäche die Rendite vermindern. Auch ein Verlust ist insgesamt möglich, wenn der Euro gegenüber der norwegischen Währung aufwertet und der EUR/NOK-Wechselkurs somit steigt. Nicht nur die automatisch gezahlten Zinsen fließen nämlich in Norwegischen Kronen an den Anleger, sondern auch die Rückzahlung des Nennbetrags am 02.07.2021 erfolgt in der ausländischen Währung.

Da es sich bei der Rückzahlung um den größten Zahlungsstrom zugunsten des Anlegers handelt, ist vor allem der Wechselkurs nach fünf Jahren für das Anlageergebnis von Bedeutung. Ist das Austauschverhältnis von den oben zu Beginn angenommenen 9,30 EUR/NOK durch eine erwünschte Kronen-Stärke zum Beispiel auf 8,00 EUR/NOK gesunken, wäre der zurückgezahlte Nennbetrag von 1.000,00 Norwegischen Kronen nun 125,00 Euro wert. Umgekehrt könnte der Anleger nach der Umrechnung in Euro aber auch einen deutlichen Verlust bei der Rückzahlung erleiden. Ein solches Negativszenario läge beispielsweise vor, wenn für einen Euro am Laufzeitende 10,60 Norwegische Kronen zu zahlen wären, sodass der erhaltene Nennbetrag pro Stufenzins-Anleihe nur noch 94,3396 Euro einbringen würde.

Neben der Gefahr von Währungsverlusten durch einen steigenden EUR/NOK-Wechselkurs ist auch das Emittentenrisiko zu beachten. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin könnte die Stufenzins-Anleihe nicht wie geplant bedient werden und es würden Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Die DekaBank Norwegische-Krone Stufenzins-Anleihe 07/2021 mit der WKN DK0HK0 steht vom 11.07.2016 bis zum 29.07.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Norwegische Kronen) ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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