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DAX-Check: George is back
Er ist wieder da: George Soros hat sich in der Finanzwelt zurückgemeldet und handelt höchstpersönlich. Das konnte man in diversen deutschen Medien nachlesen, und alle beriefen sich dabei auf einen Artikel des Wall Street Journal. Was Soros sagt, hat für viele Anleger immer noch Gewicht. Kein Wunder, dass die Leute aufhorchen, wenn der Altmeister in Gold und Goldminenaktien investiert und sich gleichzeitig gegen den US-Aktienmarkt stellt. Denn viele erinnern sich noch an den schwarzen Mittwoch im September 1992, als Soros mit einer Wette gegen das Englische Pfund eine Milliarde Dollar verdient hatte. Nun ist der 85 Jahre alte Milliardär also zurückgekehrt. Und seine jüngsten Engagements machen durchaus Sinn. Denn sein Ausblick auf die globalen Entwicklungen habe sich während der vergangenen sechs Monate verdüstert, ist zu lesen. Soros ist besorgt, weil die fortgesetzte konjunkturelle Schwäche in China für deflationären Druck sowohl in den USA als auch weltweit sorgen würde. Auch wenn er nicht an den Brexit glaubt: Wenn Großbritannien die EU verließe, wäre ein Zerfall der Gemeinschaft praktisch unvermeidbar. Dennoch sind einige Caveats auch aus der Verhaltensökonomik angebracht. Zum einen ist Soros bereits im ersten Quartal dieses Jahres in den Goldmarkt eingestiegen, so dass es sich nicht um künftige Investments handelt, sondern vielmehr um solche, bei denen keiner weiß, wann sie genau vorgenommen wurden. Ketzerisch könnte man also behaupten, dass daher auch niemand weiß, wie profitabel diese Positionen sind. Der Multimilliardär hat demnach nicht erst jetzt am Handelstisch Platz genommen. Vielmehr soll er die Investments seines als auch des Vermögens seiner Angestellten – die Rede ist von insgesamt etwa 30 Milliarden Dollar – immer schon genauestens beobachtet und sich auch immer wieder ins Tagesgeschäft seiner Fondsmanager eingemischt haben. Auch sollte man nicht vergessen, dass der Altmeister des Börsenparketts in der Vergangenheit auch nicht immer richtig lag. Und: Wie ein US-Blogger (The Reformed Broker) richtig festgestellt hat: Der gute George hat, um 1992 am Sturz des englischen Pfundes eine Milliarde Dollar zu verdienen, einen Eventualverlust von 10 Milliarden in Kauf genommen. Aber die Börsianer brauchen ihre Mythen und Helden. Unterdessen hat der DAX sein Risikolimit an der Unterseite verletzt, weswegen der Aufwärtsimpuls von vor gut zwei Wochen wie befürchtet als Fehlsignal klassifiziert werden muss. Damit fällt der DAX in eine alte Konsolidierung (9.455 – 10.105) zurück, verbunden mit dem Risiko, dass die Unterseite dieses Feldes angetastet werden könnte. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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