06.06.16, 10:26

Auch moderat sinkende Allianz-Kurse können zum Erfolg führen

Autor: Hussam Masri

Wer seine Kassen für mögliche Firmenkäufe füllt, könnte bei der Suche nach sinnvollen Übernahmezielen unter einen gewissen Zeitdruck geraten. Schließlich machen größere Geldbestände angesichts von Niedrigst- und Negativzinsen keine allzu große Freude. Mit diesem "Luxusproblem" hat derzeit offenbar die Allianz zu tun. "Wenn wir nicht sinnvoll in organisches oder anorganisches Wachstum investieren können, erwerben wir Aktien zurück", erklärte Vorstandschef Oliver Bäte kürzlich in einem Interview. Es wäre der erste Aktienrückkauf in der Geschichte von Europas größtem Versicherungskonzern, der nicht zuletzt der Zielerreichung im Rahmen der selbstverordneten Erneuerungsagenda zupasskäme. Bis 2018 will die Allianz demnach ihren Gewinn pro Aktie im Mittel um fünf Prozent jährlich steigern. Das wird in der Regel mit weniger ausstehenden Aktien leichter und die Aktionäre dürften sich über eine unmittelbar kursstützende Wirkung eines Rückkaufprogramms freuen.

Ihre Attraktivität in Zeiten der Niedrigzinsen unterstreicht die Allianz-Aktie zudem durch ihre relativ hohe Dividendenrendite, die mit rund 4,9 Prozent bei der jüngsten Ausschüttung von je 7,30 Euro zur Top-Liga im DAX gehört. In den beiden kommenden Jahren erwarten Analysten zudem leichte Dividendensteigerungen.

Währenddessen konnte der Versicherungsriese die Erwartungen der Analysten mit seinen Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016 deutlich übertreffen. Statt der prognostizierten 1,55 Mrd. Euro erreichte der Quartalsgewinn netto 2,2 Mrd. Euro und lag damit 20,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim operativen Ergebnis wären Analysten im Mittel mit 2,58 Mrd. Euro zufrieden gewesen. Tatsächlich legte die Allianz aber 2,8 Mrd. Euro vor, die allerdings einem Rückgang von 3,5 Prozent zum Vorjahresquartal entsprechen. Belastend wirkte hierbei die Sparte Leben-Kranken, die sich mit sinkenden Beitragseinnahmen operativ verschlechtert hat. Und auch wenn bei der Tochter PIMCO die Netto-Mittelabflüsse im ersten Quartal weiter abnahmen, führten im Bereich Asset Management nun negative Währungseffekte zu einer Ergebnisverschlechterung.

Folglich bleibt Vorstandschef Bäte bei seiner zurückhaltenden Zielvorgabe für das Gesamtjahr. In einem unsicheren Umfeld mit rückläufigen Kapitalanlagerenditen, einer Marktsättigung im Bereich der Lebensversicherungen und regulatorischen Anforderungen für die Eigenmittelausstattung von Versicherungsunternehmen (Solvency II) erscheint die angestrebte Behauptung der Vorjahreszahlen ambitioniert genug. So soll das operative Ergebnis 2016 eine Größenordnung von 10,5 Mrd. Euro plus/minus 500 Mio. Euro erreichen.

Sinkende Voraussetzungen für mögliche 4,00 Prozent Zinsen pro Jahr

Die erwartete hohe Dividendenrendite der Allianz-Aktie ist ein wesentliches Element, das helfen kann, Zertifikate mit hohen möglichen Zinserträgen zu konstruieren. So zielen Anleger mit dem DekaBank Allianz Express-Zertifikat Relax 06/2021 auf einen möglichen Zinsertrag von 4,00 Prozent pro Jahr bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro ab. Die Besonderheit dieses Zertifikats ist, dass die Schwelle für eine (vorzeitige) Rückzahlung inklusive Zinsen mit der Zeit immer weiter sinkt. Das Produkt richtet sich also an Anleger, die zwar von einer stabilen bis positiven Entwicklung der Allianz-Aktie überzeugt sind, aber auch moderat sinkende Notierungen nicht ausschließen und dabei Ertragsmöglichkeiten nutzen möchten. Von steigenden Notierungen der Allianz-Aktie kann der Anleger hingegen nicht profitieren, denn maximal liefert das Zertifikat als Auszahlung den Nennbetrag sowie die fest definierten Zinsen.

Die zunehmend gelockerten Erfolgsbedingungen in Form von sinkenden Tilgungsschwellen  zeigen sich am deutlichsten, wenn das Zertifikat die gesamte fünfjährige Laufzeit bis zum Bewertungstag, dem 22.06.2021, beanspruchen sollte. Dann genügt es bereits, wenn die Allianz-Aktie nur noch auf oder über der Barriere von 50,00 Prozent ihres Startwerts vom 24.06.2016 schließt. Ist zumindest diese Bedingung erfüllt, erhält der Anleger den Nennbetrag von 1.000,00 Euro sowie den maßgeblichen Zinsbetrag von 200,00 Euro für die vergangenen fünf Laufzeitjahre automatisch überwiesen. Um diese Ertragschance nutzen zu können, sollte der Anlagehorizont die gesamte fünfjährige Laufzeit umfassen.

Eine eher stabile Entwicklung der Allianz-Aktie kann aber auch schon deutlich früher zur Rückzahlung mit Ertrag führen. Die Entscheidung darüber fällt an den jährlichen Beobachtungstagen, die bereits schrittweise geringere Anforderungen über die sinkenden Tilgungsschwellen an den Basiswert stellen. Am Beobachtungstag nach dem ersten Laufzeitjahr müsste der Schlusskurs der Allianz-Aktie bei mindestens 95,00 Prozent des Startwerts notieren, damit der Nennbetrag von 1.000,00 Euro nebst 40,00 Euro Zinsen zurückgezahlt wird. Am zweiten Beobachtungstag im Juni 2018 sind zur Auslösung der vorzeitigen Rückzahlung nur noch 90,00 Prozent des Startwerts zu behaupten. Im darauffolgenden Juni sinkt die Tilgungsschwelle auf 85,00 Prozent. Und nach vier Jahren genügt ein Schlusskurs der Aktie von 80,00 Prozent des Startwerts zur vorzeitigen Rückzahlung, wobei der maßgebliche Zinsbetrag nun schon auf 160,00 Euro angewachsen wäre.

Wird an keinem der Beobachtungstage die vorzeitige Rückzahlung ausgelöst und somit auch kein Zinsbetrag gezahlt, gilt der beschriebene Abgleich mit der 50-prozentigen Barriere am Bewertungstag. Sollte diese dann doch unterschritten werden, weil die Allianz-Aktie mehr als 50,00 Prozent unter ihrem Startwert vom 24.06.2016 notiert, erleidet der Anleger einen Verlust. Auf eine Zinszahlung muss in diesem Verlustszenario gänzlich verzichtet werden und außerdem erhält der Anleger nun statt einer Rückzahlung des Nennbetrags eine anfangs festgelegte Anzahl an Allianz-Aktien. Aktienbruchteile werden in bar ausgeglichen. Da die zu übertragende Aktienanzahl den Kauf zum anfänglichen Kursniveau unterstellt, notiert folglich die erhaltene Position nun über 50,00 Prozent im Verlust. Die übertragenen Aktien könnten auch wertlos sein, wodurch selbst ein Totalverlust nicht auszuschließen ist.

Ferner muss das Emittentenrisiko beachtet werden. Hier drohen ebenfalls Gefahren bis hin zum Totalverlust, wenn die DekaBank vor der Fälligkeit des Zertifikats zahlungsunfähig wird, da hiervon sowohl die Zinszahlung als auch die Rückzahlung des Nennbetrags oder die Lieferung der Allianz-Aktien betroffen wäre.

Das DekaBank Allianz Express-Zertifikat Relax 06/2021mit der WKN DK0HB1 steht vom 06.06.2016 bis zum 24.06.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.010,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 10,00 Euro angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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