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Markt-Check: Konjunkturelle Dynamik lässt vielerorts nach
rückBlick: IWF senkt Wachstumsprognosen Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor gestiegenen Gefahren für die Stabilität der weltweiten Finanzmärkte gewarnt. Demnach hätten sich die Risiken im zurückliegenden halben Jahr wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten, fallender Rohstoffpreise sowie den Sorgen um China erhöht. Vorsichtiger ist der IWF daher auch bei seinen Einschätzungen zur Entwicklung der Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr, was sich in den gesenkten Prognosen widerspiegelt. Hat er im Januar noch ein weltweites Wachstum von 3,4 % erwartet, geht der IWF nun von einem Zuwachs von 3,2 % aus. Die Prognose für 2017 nahm er von 3,6 % auf 3,5 % zurück. Auch für die meisten Länder und Regionen, darunter auch die USA und die Eurozone. wurden die Erwartungen gesenkt. China im Zielkorridor Zuversichtlicher ist der IWF indes für China. Statt des bislang vorausgesagten Anstiegs der Wirtschaftsleistung von 6,3 % wird mit einem Plus von 6,5 % gerechnet. Dieser Wert entspricht dem unteren Ende des von der chinesischen Regierung ausgegebenen Planziels für das Gesamtjahr von 6,5 % bis 7 %. Im ersten Quartal 2016 lag das Wachstum zum Vorjahreszeitraum mit 6,7 % innerhalb der Zielspanne. Gleichwohl hat sich die Wachstumsdynamik im Reich der Mitte erneut abgeschwächt. Zum Vorquartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 1,1 % zu. Im Schlussquartal 2015 waren es 1,5 %. Mit seinem BIP-Wachstum zum Jahresauftakt übertrifft China aber weiterhin die Entwicklungen in den USA und der Eurozone. Während sich das US-Wachstum erneut abschwächte und im ersten Quartal auf 0,1 % zum Vorquartal sank, zog die konjunkturelle Dynamik im gemeinsamen Währungsraum von 0,3 % auf 0,5 % an. Innerhalb der Eurozone sticht die Entwicklung der deutschen Wirtschaft heraus, die zum Jahresauftakt mit einem Plus von 0,7 % etwas stärker Fahrt aufgenommen hatte. Im Schlussquartal 2015 lag das Wachstum bei 0,3 %. Schwache US-Berichtssaison Die generellen wirtschaftlichen Aussichten bleiben dennoch gedämpft, wie einige harte Fakten und Frühindikatoren verdeutlichen. In den USA waren die Firmenergebnisse im ersten Quartal mäßig ausgefallen. Zwar konnten die im Vorfeld deutlich nach unten revidierten Marktprognosen oftmals übertroffen werden. Dennoch setzte sich im S&P 500® die Tendenz aus den Vorquartalen fort, in denen im Durchschnitt rückläufige Umsätze und Gewinne verzeichnet wurden. Zudem sind die Unternehmen zunehmend vorsichtig bei ihren Ausblicken. Diese Entwicklung schlägt sich auch in der landesweiten Stimmung nieder. Im April war der Markit-Einkaufsmanagerindex für die USA auf das niedrigste Niveau seit sechseinhalb Jahren gefallen. Etwas pessimistischer sind auch die Firmenlenker aus Deutschland. Im April hatte der viel beachtete ifo Geschäftsklimaindex nach der Erholung im März wieder einen kleinen Rückgang verzeichnet. Leicht negativ ausgefallen ist ferner das Frühjahrsgutachten für Deutschland. Darin hatten die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognose 2016 von 1,8 % auf 1,6 % gesenkt. Sie gehen jedoch davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auf einem stabilen Wachstumspfad bleibt. ausBlick: Zinswende in den USA macht erneut Pause Angesichts der weltweiten konjunkturellen Unsicherheiten sowie der Risiken für die Stabilität an den Finanzmärkten dürften die Notenbanken im Fokus bleiben, allen voran die aus den USA. Im April hatte die Fed wie erwartet keine geldpolitischen Maßnahmen getroffen. Zudem sendete sie keine klaren Signale, wann die im Dezember 2015 mit einem ersten kleinen Zinsschritt eingeläutete Zinswende fortgesetzt wird. Ob die US-Notenbank daher auf der nächsten Sitzung im Juni an der Zinsschraube drehen wird, bleibt offen. Die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt scheint aktuell jedoch gering. Draghi beklagt mangelnden Reformeifer Die EZB hat im April ebenfalls keine neuen geldpolitischen Maßnahmen beschlossen. Allerdings wurden technische Details zu dem auf der März-Sitzung angekündigten Kauf von Unternehmensanleihen beschlossen. Die Papiere mit „ausreichender Bonität“ sollen ab Juni im Rahmen des monatlichen Wertpapierkaufprogramms erworben werden. Notenbankchef Mario Draghi bekräftigte zudem, dass die Leitzinsen für längere Zeit auf dem aktuellen oder sogar auf einem niedrigeren Niveau bleiben dürften, um die konjunkturelle Entwicklung zu unterstützen und die Inflation in der Eurozone in Richtung des Preisziels zu heben. Die EZB geht zwar davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt, aber nach wie vor die Abwärtsrisiken überwiegen. Weiterhin Unsicherheiten bestehen demnach insbesondere bezüglich der Weltwirtschaft und der geopolitischen Risiken. Mit Blick auf die Eurozone beklagte der EZB-Präsident zuletzt den mangelnden Reformeifer einiger Mitgliedstaaten und mahnte angesichts der momentanen Niedrigzinsphase mehr Tempo an. Er reagierte damit auch auf die zunehmende Kritik an der extrem lockeren Geldpolitik. Kritiker bemängeln, dass sich die Hoffnungen auf Strukturreformen insbesondere in Südeuropa nicht erfüllt hätten. Sie warnen zudem vor den ökonomischen Kosten, die mit dem Andauern der Niedrigzinspolitik steigen. Hellas, Spanien und Brexit An den europäischen Finanzmärkten könnten in den nächsten Wochen zunehmend politische Themen für Gesprächsstoff sorgen und eventuell die Kurse bewegen. Anleger sollten daher wachsam sein. In Griechenland steht wieder einmal die desolate Finanzlage im Mittelpunkt. Die Regierung in Athen muss sich mit den Gläubigern einigen, damit weitere Hilfsgelder fließen und das Land nicht pleitegeht. Zudem wird in Spanien neu gewählt. Darüber hinaus findet im Juni die Abstimmung in Großbritannien über einen Austritt des Landes aus der EU (Brexit) statt. |
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