09.05.16, 13:48

Dem Zinstief mit dem Australischen Dollar entkommen

Autor: Hussam Masri

Im Zuge der allgemeinen BRIC-Euphorie nach der Finanzkrise, rückten Länder stärker in den Fokus, die den Boom in den aufstrebenden Märkten durch ihre Rohstofflieferungen erst ermöglichen. Erwirtschaftet ein Land einen erheblichen Teil seines Bruttoinlandsprodukts mit dem Export von Rohstoffen, wird seine Währung oft als Rohstoffwährung bezeichnet. Auch der Australische Dollar gilt als eine solche Rohstoffwährung. Kohle, Eisenerz, Gold, Erdöl/Erdöl-Produkte sowie Erdgas sind die wichtigsten Exportgüter "Down Under".

Die Weltkonjunktur hat daher eine große Bedeutung für den Wert des Australischen Dollars im globalen Währungsgefüge, denn die australische Wirtschaft prosperiert und leidet tendenziell mit der Nachfrage- und Preisentwicklung der Rohstoffe. So gelten beispielsweise die Sorgen um das Wachstum im rohstoffhungrigen China und damit um das Wachstum weltweit als negative Nachrichten für den Australischen Dollar.

Unter den Industrienationen nimmt Australien folglich als Konjunkturindikator eine gewisse Sonderstellung ein. Zwar vergeben die bedeutenden Ratingagenturen wie für Deutschland Bestnoten. Doch der Leitzins der Reserve Bank of Australia liegt seit einem Jahr nach mehreren Zinssenkungen immer noch bei 2,00 Prozent. Und die Renditen zehnjähriger australischer Staatsanleihen rangieren im Bereich von 2,5 Prozent, während etwa die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen eher dem Nullniveau nahestehen.

Diesen Renditeaufschlag trotz solider Staatsfinanzen, politischer Stabilität und einer im Kern gesunden Wirtschaft Australiens erklären Beobachter mit der großen Abhängigkeit des Wirtschaftswachstums und der Inflationsrate von den Entwicklungen am Rohstoffmarkt. Daher gilt der Australische Dollar nicht als klassische Fluchtwährung in Krisenzeiten, wenngleich die hohen Renditen Anleger locken. Dementsprechend sollten die bisherigen Zinssenkungen der Zentralbank bis Mai 2015 auch einem Aufwertungsdruck des "Aussie" entgegenwirken, damit der Export nicht unter einer zunehmend starken Währung leidet.

3,00 Prozent p.a. fest definierter Zins in Australischen Dollar

Das überdurchschnittliche Marktzinsniveau einer fremden Währung lässt sich zum Beispiel mit einer Festzins-Anleihe nutzen. Alle Zahlungsströme, also der anfängliche Kauf zum Nennbetrag, die laufenden Zinsen sowie die Rückzahlung des Nennbetrags am Ende der Laufzeit erfolgen dabei in der betreffenden Fremdwährung. Für deren künftige Entwicklung gegenüber dem Euro wird daher eine grundsätzlich positive Haltung vorausgesetzt.

Somit richtet sich die DekaBank Australischer-Dollar Festzins-Anleihe 04/2020 an Anleger, die in den kommenden vier Jahren einen festen Zins von 3,00 Prozent bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Australischen Dollar (AUD) erzielen möchten und von der australischen Währung mindestens eine Stabilität gegenüber dem Euro erwarten.

Zum Beispiel müssten auf dem aktuellen Wechselkursniveau von rund 1,5500 EUR/AUD (Stand: 09.05.2016) bei der Emission 645,16 Euro pro Anleihe aufgewendet werden. Der Nennbetrag von 1.000,00 Australischen Dollar wird daraufhin bis zum 30.04.2020 zu 3,00 Prozent p.a. verzinst. Ausgezahlt werden die Zinserträge erstmals am 02.05.2017 und in drei weiteren jährlichen Zahlungen jeweils am 30. April. Auf dem Anlegerkonto landet dabei der in Euro umgerechnete Zinsbetrag, sodass bereits während der Laufzeit eine stabile bis positive Wertentwicklung des Australischen Dollars zum Euro erwünscht ist. Zum Ausdruck käme eine solche Entwicklung durch einen sinkenden EUR/AUD-Wechselkurs.

Vor allem aber strebt der Anleger am 30.04.2020 einen hohen Wert des Australischen Dollars an, weil mit der Rückzahlung des Nennbetrags der größte Zahlungsstrom in der Fremdwährung ansteht. Notiert der EUR/AUD-Wechselkurs nun beispielsweise wie zu Beginn bei 1,5500 EUR/AUD, entspricht die Rückzahlung mit je 645,16 Euro exakt dem Einstiegsniveau. Sollte das Austauschverhältnis der Währungen hingegen auf 1,2500 EUR/AUD gefallen sein, erhöht sich die Rückzahlung auf 800,00 Euro. Hierbei entstünde also ein deutlicher Währungsgewinn neben den Zinserträgen.

Liegt der Wechselkurs hingegen am 30.04.2020 bei 1,7500 EUR/AUD, würde die Rückzahlung der Festzins-Anleihe nur noch 571,43 EUR betragen. Der Anleger würde in diesem Fall einen Verlust erleiden. Es gilt also das Währungsrisiko zu beachten, dass bei einem EUR/AUD-Wechselkurs besteht. Hierbei kann ein Währungsverlust entstehen, der sogar die vereinnahmten Zinsen übertrifft. In einem solchen Fall erleidet der Anleger mit dem Investment insgesamt einen Verlust.

Verlustgefahren bestehen daneben durch das Emittentenrisiko. Im Szenario einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin der Anleihen könnten demnach weder die Zinsen noch der Nennbetrag wie geplant ausgezahlt werden und Verluste bis zum Totalverlust resultieren.

Die DekaBank Australischer-Dollar Festzins-Anleihe 04/2020 mit der WKN DK0G6X steht vom 09.05.2016 bis zum 27.05.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Australische Dollar je Stück) ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit dieser Werbeinformation ist ausgeschlossen. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.