|
|||
|
Markt-Check: Aktienmärkte zwischen Wachstumshoffnungen und Wachstumssorgen
rückBlick: Börsen erholen sich zum Quartalsende Die im Februar gestartete Erholung an den Aktienmärkten hat sich im März fortgesetzt. Viele Leitindizes beendeten den Börsenmonat im Plus, der DAX® erreichte sogar wieder die 10.000-Punkte-Marke. In den USA näherte sich der S&P 500® seinem Allzeithoch von Mai 2015. Steigende Notierungen gab es ferner an den Aktienbörsen der Emerging Markets, beispielsweise in Brasilien und China. Die Belastungsfaktoren, wie die Befürchtungen einer größeren globalen Konjunkturdelle, die zu Jahresbeginn noch für deutliche Kursrückgänge gesorgt hatten, rückten in den Hintergrund. Insbesondere die Befürchtungen hinsichtlich der Abwertung der chinesischen Währung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in China bewahrheiteten sich zunächst nicht. Zum einen waren die chinesischen Währungsreserven im Februar mit 28,6 Mrd. US-Dollar deutlich weniger rückläufig als in den beiden Vormonaten mit 99,5 bzw. 107,9 Mrd. US-Dollar. Die Erholung an den chinesischen Börsen sowie die Stabilisierung des Renminbi bremsten offenbar die Kapitalflucht, sodass die chinesische Notenbank weniger stark eingreifen musste, um den Kapitalabfluss und den Abwertungsdruck bei der Landeswährung einzudämmen. China mit ehrgeizigem Wachstumsziel Zum anderen dürfte zwar das Wachstumstempo der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft wohl weiterhin nachlassen, dennoch wird das Reich der Mitte nach Überzeugung von Regierungschef Li Keqiang seine hochgesteckten Wachstumsziele erfüllen können. Auf dem Volkskongress im März hatten die Genossen den neuen Fünfjahresplan abgesegnet, der bis zum Jahr 2020 ein jährliches Wachstum von 6,5 % vorsieht. Weil die chinesische Wirtschaft allerdings derzeit so langsam wächst wie seit 25 Jahren nicht mehr, will die Regierung mit verschiedenen Reformanstrengungen sowie Innovationen neue Impulse setzen. Zudem wies Li Keqiang Warnungen vor einer harten Landung zurück. Bei Anzeichen für ein Abrutschen der Wirtschaft werde die Führung zu innovativen Maßnahmen greifen, betonte er. Der Regierungschef erklärte ferner, dass die chinesische Wirtschaft gut in das neue Jahr gestartet sei. Die Führung in Peking hat für 2016 ein Wachstumsziel von 6,5 % bis 7 % ausgegeben, nach einem Wachstum von 6,9 % im Jahr 2015. ausBlick: Fed bleibt vorsichtig Die US-Notenbank (Fed) hat auf ihrer Sitzung im März abermals die Erhöhung der Leitzinsen vertagt. Sie reagierte damit auf die Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft. Den Leitzinsprognosen der US-Notenbanker ließ sich zudem entnehmen, dass eventuelle weitere Zinserhöhungen nur in kleineren Schritten und erst später kommen dürften als bislang erwartet. 2016 werden nur noch zwei Schritte erwartet, bislang waren es vier. Fed-Chefin Janet Yellen unterfütterte die vorsichtige Vorgehensweise mit ihren Aussagen von Ende März. Bei weiteren Zinsschritten sei eine vorsichtige Vorgehensweise garantiert, sagte sie und stellte gleichzeitig klar, dass die Fed erheblichen Spielraum für stimulierende Maßnahmen habe, falls dies nötig werden sollte. Allerdings scheint bei den US-Notenbankern grundsätzlich keine Einigkeit über den weiteren Kurs zu herrschen. Zuletzt hatten sich immer wieder Mitglieder zu Wort gemeldet und auf die robuste US-Wirtschaft sowie die Inflationsrisiken verwiesen, was weitere baldige Leitzinserhöhungen rechtfertigen könnte. Von der Konjunkturseite gab es unterdessen zuletzt gemischte Signale. Ein traditionell wichtiger Faktor für die Notenbank ist dabei der Arbeitsmarkt. Die diesbezüglichen letzten Daten für den Monat März waren solide. Weniger gut sieht es derzeit bei den Ergebnissen der US-Unternehmen aus. Im April startet die Berichtssaison zum ersten Quartal 2016. Nachdem die Gewinne bei den Firmen des S&P 500® in den Quartalen zuvor im Durchschnitt gesunken waren, gehen die Prognosen erneut von einem deutlichen Rückgang aus. Solides Wachstum für Deutschland erwartet Der ifo Geschäftsklimaindex hat sich im März wieder aufgehellt. Nach drei Rückgängen in Folge legte er wieder zu. Damit scheinen die Sorgen, dass es zu einer nachlassenden Wirtschaftsdynamik in Deutschland kommt, wieder gesunken zu sein. Unterdessen haben die sogenannten fünf Wirtschaftsweisen in ihrer Frühjahrsprognose festgestellt, dass der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland wegen der Abkühlung in China und anderen Exportmärkten etwas an Tempo verlieren könnte. Sie senkten daher ihre Wachstumsprognose 2016 von 1,6 % auf 1,5 %. Während der Export als Wachstumsmotor ausfallen dürfte, sollten sich jedoch die Verbraucher einmal mehr als Konjunkturstütze erweisen. Sie dürften nach Meinung der Forscher dank der offiziell niedrigen Teuerung und Tarifabschlüssen, die voraussichtlich auch 2016 über der Preissteigerungsrate liegen, mehr im Portemonnaie haben. 2015 hatten die Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % zugelegt. Das war die größte Steigerungsrate seit dem Jahr 2000. Unsicherheit bleibt Ob die Belastungsfaktoren, die zu Jahresbeginn für die stärkeren Kursrückgänge verantwortlich waren, dauerhaft überwunden sind, bleibt abzuwarten. Die Aktienmärkte sind jedenfalls wieder mit stärkeren Kursschwankungen in das zweite Quartal gestartet. Zudem können die Unsicherheiten um China jederzeit wieder aufflammen. Und auch die ausbleibenden Reformen in Südeuropa, die Diskussionen um weitere Hilfen für Griechenland sowie die politischen Unsicherheiten in Spanien und Portugal sollten Anleger in den kommenden Wochen im Blick behalten. |
|||
|
Den aktuellen Newsletter "imBlick" erhalten Sie kostenfrei auf WGZ-Zertifikate.de. Selbstverständlich können Sie sich auch für den Zertifikate-Newsletter bei uns registrieren! |
|||
| Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren entnehmen Sie bitte dem Basisprospekt, etwaigen Nachträgen sowie den dazugehörigen Endgültigen Bedingungen unter wgz-zertifikate.de/wp-prospekte. | |||
|
Ihre Investitionsentscheidung sollte auf der Grundlage eines individuellen Beratungsgesprächs mit Ihrer Hausbank erfolgen. Die WGZ BANK ist Zentralbank der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und Westfalen. Ihre Volksbank Raiffeisenbank vor Ort finden Sie unter http://vr.de. |
|||
|
|||
|
Fragen und Anregungen WGZ BANK AG Zertifikate-Infoline:+ 49 211 778-1334 zertifikate@wgzbank.de Ludwig-Erhard-Allee 20 40227 Düsseldorf |
|||
|
Rechtliche Hinweise: Diese Mitteilung dient ausschließlich Informations- und Werbezwecken. Diese Mitteilung ist durch die WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank (WGZ BANK) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Mitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden. Personen, die in den Besitz dieser Information und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Mitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Mit dieser Mitteilung ist die WGZ BANK insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines individuellen Beratungsgesprächs erfolgen. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren oder Finanzinstrumenten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur Emittentin, können dem jeweiligen Basisprospekt, etwaigen Nachträgen sowie den dazugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Diese Mitteilung ist keine Finanzanalyse. Sie stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die WGZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers der Mitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die WGZ BANK hat die Informationen, auf die sich diese Mitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die WGZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die WGZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Mitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Mitteilung im Zusammenhang stehen. Die Informationen bzw. Meinungen und Aussagen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde. |
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.