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Markt-Check: Zunehmende Wachstumssorgen belasten die Stimmung
rückBlick: Das Börsenjahr 2016 bleibt volatil Nach dem stürmischen Jahresauftakt setzten sich die starken Kursbewegungen in den letzten Wochen fort. An den weltweiten Aktienmärkten fielen die Kurse bis Mitte Februar erneut deutlich, bevor eine Beruhigung einsetzte. In Europa standen vor allem Bankaktien unter Druck. Darüber hinaus gab es jedoch auch eine Fülle anderer Faktoren, die die Stimmung der Börsianer belasteten. Neben politischen Unsicherheiten im Nahen Osten trugen auch die ausbleibenden Strukturreformen in den europäischen Krisenstaaten sowie die Diskussion über einen sogenannten Brexit, also einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, zur Verunsicherung bei. Begleitet wurden die Turbulenzen an den Aktienmärkten zu Monatsbeginn von einem kräftigen Abwärtsimpuls beim Ölpreis. Die insgesamt krisenhaft anmutende Gemengelage führte zu einer verstärkten Nachfrage nach vermeintlich sicheren Anlagen wie Staatsanleihen hoher Bonität und Gold. In beiden Anlageklassen zogen die Preise an. In der zweiten Monatshälfte beruhigte sich die Lage an den Finanzmärkten dann jedoch wieder. Solides Wachstum in Deutschland Die deutsche Wirtschaft hat im Schlussquartal 2015 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einem Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,3 % zum Vorquartal lag der Zuwachs auf dem Niveau des dritten Quartals. Rückblickend auf das Gesamtjahr 2015 sprachen die Statistiker daher von einem soliden und stetigen Wirtschaftswachstum in Deutschland. Positive Impulse gingen zum Jahresende erneut von den Konsumausgaben des Staates und der privaten Haushalte aus. Eine anhaltend positive Konsumkonjunktur dürfte nach Ansicht der Deutschen Bundesbank auch die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal 2016 stützen. Ein Grund dafür ist die gute Arbeitsmarktlage. Darüber hinaus erwartet die Bundesbank erhebliche Kaufkraftgewinne der privaten Haushalte wegen des neuerlichen Ölpreisverfalls um die Jahreswende. Insgesamt sehen die Bundesbanker daher sogar Chancen für eine stärkere Wachstumsdynamik. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die Schwächephase bei der Auslandsnachfrage überwunden wird. Das könnte dann der Industriekonjunktur Auftrieb verleihen. Unternehmen werden vorsichtiger Unterdessen hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am ifo Geschäftsklimaindex, erneut eingetrübt. Der Frühindikator war im Februar auf 105,7 Zähler gesunken. Das war der dritte Rückgang hintereinander. Eine derartige Folge kann ein Hinweis auf einen bevorstehenden konjunkturellen Abschwung sein. Insbesondere die zukünftigen Geschäftsaussichten werden zunehmend skeptischer beurteilt, in der Einschätzung der aktuellen Lage zeigt sich allerdings noch kein Rückgang (siehe nebenstehende Grafik). Diese Entwicklung scheint sich auch in den teils vorsichtigen Aussichten der börsennotierten Firmen niederzuschlagen, die zuletzt ihre Bilanzen für 2015 präsentierten. Die Zahlen fielen meist solide aus. Viele Konzerne konnten von dem schwächeren Euro profitieren. Zuletzt ebenfalls eingetrübt haben sich die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. Beispielsweise sank der Frühindikator für den Industriesektor im Vergleich zum Vormonat von 52,3 auf 51,2 Zähler. Er verzeichnete damit den zweiten Rückgang in Folge und markierte zudem das niedrigste Niveau seit einem Jahr. ausBlick: Was macht die Fed? Und auch weltweit hat sich das Konjunkturumfeld zuletzt verschlechtert. Insbesondere die Schwellenländer haben mit Problemen zu kämpfen. Stabil verläuft hingegen noch die Entwicklung in den USA. So wurde zuletzt der Wert für das BIP-Wachstum im Schlussquartal 2015 auf 0,3 % nach oben revidiert. Kleine Lichtblicke gab es auch von der zuletzt schwächelnden US-Industrie. Im Januar konnten Industrieproduktion und Auftragseingänge bei langlebigen Wirtschaftsgütern wieder zulegen. Und auch der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil. Diese Entwicklungen könnten die US-Notenbank (Fed) in ihrer Annahme bestätigen, dass die USA ihren moderaten Wachstumskurs fortsetzten. Janet Yellen hatte bei ihren Anhörungen im US-Kongress im Februar entsprechende Äußerungen getätigt. Sie bekräftigte zudem ihr Vorhaben, den Kurs allmählicher geldpolitischer Anpassungen beizubehalten. Gleichwohl verringerte sich nach den Anhörungen Yellens die Markterwartung von weiteren Zinsanhebungen in diesem Jahr deutlich. Stattdessen keimten Diskussionen über Zinssenkungen auf, auch weil die Fed negative Leitzinsen ins Spiel brachte. Die Finanzmärkte dürften daher mit Spannung auf die Sitzung in der nächsten Woche (15. und 16. März) schauen. EZB mit Rundumschlag Im März bereits getagt hat die EZB. Im Vorfeld wurden die Inflationsdaten für Februar veröffentlicht. Die jährliche Teuerungsrate in der Eurozone war im Berichtsmonat wieder negativ. Dadurch verstärkten sich die Erwartungen weiterer geldpolitischer Schritte. Die Notenbank handelte und beschloss, für viele Beobachter überraschend, gleich eine Reihe von Maßnahmen. Sie senkte ihre drei Leitzinssätze. Der Hauptrefinanzierungssatz wurde von bislang 0,05 % auf 0,00 % angepasst. Beim Spitzenrefinanzierungssatz ging es von 0,30 % auf 0,25 % abwärts. Der Zinssatz für Einlagen der Geschäftsbanken sank von -0,3 % auf -0,4 %. Darüber hinaus weitete die EZB das Volumen ihres im März 2015 gestarteten Wertpapierkaufprogramms von 60 auf 80 Mrd. Euro monatlich aus. Zudem will die EZB nun außer Staatsanleihen, besicherten Bankanleihen und Kreditverbriefungen auch Anleihen von Firmen außerhalb des Bankensektors erwerben. Zum Rundumschlag gehörte ferner die Ankündigung, neue Langfristkredite zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Zentralbankgeld aufzulegen. |
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