09.03.16, 12:58

Zertifikate-Kolumne: Mit Airbag auf den EURO STOXX 50® setzen

Autor: Hussam Masri

Nach dem miserablen Jahresstart können die Börsianer endlich wieder aufatmen. Seit Mitte Februar hat sich die angespannte Stimmung zusehends beruhigt. Das zeigen die großen Aktienindizes, die gegenüber ihren vorläufigen Jahrestiefs schon deutlich zulegen konnten. So ging es auch für den europäischen Leitindex EURO STOXX 50® bergauf. Und an der Wallstreet liegt der Dow Jones Anfang März nur noch knapp unter dem Jahresendstand 2015.

Als Triebfedern des positiven Stimmungsumschwungs fungieren wieder einmal die Notenbanken, speziell die Europäische Zentralbank. Da die Inflation nicht zuletzt wegen des Ölpreisverfalls weiterhin sehr niedrig ist, richten sich mittlerweile alle Blicke auf die nächste EZB-Sitzung am 10. März. Die Erwartungen sind hoch, da Notenbankchef Draghi die Aussicht auf weitere geldpolitische Lockerungen mehrfach öffentlich ins Spiel gebracht hat. Beobachter äußern die Vermutung, dass die EZB beispielsweise den Einlagenzins von derzeit minus 0,3 Prozent weiter senken und ihr Anleihe-Kaufprogramm ausweiten könnte.

Ein Ende der Liquiditätsschwemme, die auch an die Aktienmärkte strömt, ist folglich kaum absehbar. Analysten erwarten vor Ende 2018 keine Zinswende in Europa. Die Bedeutung von Dividendenpapieren zur Flucht aus dem Zinstal dürfte also vorerst nicht abnehmen.

Partizipation an steigenden Indexständen und Sicherheitspuffer gegen schwächelnde Börsen

Mit dem DekaBank Airbag-Zertifikat mit Cap 03/2020 bezogen auf den EURO STOXX 50® setzen Anleger auf eine positive Entwicklung des europäischen Aktienmarkts in den kommenden vier Jahren. Sollte die Börse stattdessen ins Minus rutschen, kann der integrierte Sicherheitspuffer zur Abfederung oder gar zum Ausgleich einer negativen Marktperformance beitragen.

Bereits während der vierjährigen Laufzeit wird der Zertifikatswert positiv von steigenden und negativ von sinkenden Kursen des EURO STOXX 50® Index beeinflusst. Die Partizipation an einer Aufwärtsbewegung des Basiswerts greift jedoch erst am Bewertungstag in vollem Umfang. Daher sollte sich der Anlagehorizont bis zum 31.03.2020 erstrecken. Ebenso steht der Sicherheitspuffer bis zum Airbag-Level ausschließlich am Bewertungstag auf dem Prüfstand. Es existiert also keine fortlaufend beobachtete Barriere, die bei vorübergehend stark sinkenden Notierungen des Basiswerts negative Auswirkungen nach sich ziehen könnte.

Im bestmöglichen Szenario erreicht das Zertifikat Ende März 2020 einen Rückzahlungsbetrag von 150,00 Euro und realisiert somit eine positive Wertentwicklung von 50,00 Prozent bzw. 50,00 Euro gegenüber dem investierten Nennbetrag in Höhe von 100,00 Euro. Die am Laufzeitende maximal mögliche Rendite p.a. beträgt dementsprechend 10,66 Prozent. Damit dieses angestrebte Ergebnis eintritt, muss der EURO STOXX 50® Index bei der finalen Bewertung am 24.03.2020 mindestens 50,00 Prozent über seinem Startwert vom 24.03.2016 schließen. An Steigerungen von bis zu 50% des EURO STOXX 50® Index gegenüber dem Startwert nimmt der Anleger daher uneingeschränkt teil. Die Partizipationsrate beträgt somit 100,00 Prozent bis zum maximal erreichbaren Höchstwert des Zertifikats von 150,00 Euro. Da der Cap bei 150,00 Prozent liegt, nimmt der Anleger an einer weitergehenden, noch stärkeren Entwicklung des Basiswerts jedoch nicht teil

Kommt es dagegen zu Verlusten des Basiswerts, tritt der Sicherheitspuffer des Airbag-Zertifikats in den Fokus. Hierbei können Börsenrückgänge schadlos ausgestanden werden, wenn die 35,00-prozentige Pufferzone bis zum Airbag-Level am 24.03.2020 nicht verlassen wird. Der investierte Nennbetrag von 100,00 Euro wird also unvermindert zurückgezahlt, wenn der Basiswert am 24.03.2020 nicht unterhalb von 65,00 Prozent des Startwerts schließt.

Stärker gesunkene Notierungen des EURO STOXX 50® Index am Bewertungstag hingegen führen zu einem Verlust für den Anleger. Die negative prozentuale Wertentwicklung, die nun den Nennbetrag reduziert, wird allerdings gegenüber dem niedrigen Airbaglevel gemessen. Die Verlustschwelle beginnt erst ab einem EURO STOXX 50® Wert unterhalb von 65% des Startwerts.

Im ungünstigsten Szenario einer Wertlosigkeit jedoch lägen Basiswert und Zertifikat wieder gleichauf. Würde der europäische Standardwerte-Index nämlich auf null Punkte am Bewertungstag sinken, könnte auch für das Zertifikat kein Rückzahlungsbetrag festgestellt werden. Das Investment würde hier mit einem Totalverlust enden.

Darüber hinaus besteht für den Anleger das Emittentenrisiko. Sollte die DekaBank als Emittentin des Airbag-Zertifikats zahlungsunfähig werden, kann der Anleger einen Verlust bis hin zum Totalverlust erleiden.

Das DekaBank Airbag-Zertifikat mit Cap 03/2020 bezogen auf den EURO STOXX 50® mit der WKN DK0GTN steht vom 07.03.2016 bis zum 24.03.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (100,00 Euro) ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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