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DAX-Check: Teure Sachwerte
Vor kurzem hat das Flossbach von Storch Research Institute festgestellt, dass die Entwicklung der Vermögenspreise im Jahr 2015 mit einem Plus von 7,8 Prozent so stark wie nie zuvor ausgefallen ist. Bei den wohlhabendsten deutschen Haushalten betrug dieser Zuwachs sogar 10,4 Prozent. Dabei haben die Vermögenspreise nicht etwa wegen eines massiven Anstiegs der Finanzvermögen derart stark zugelegt. Vielmehr verdankt sich dieses Phänomen in erster Linie einem Wertzuwachs der Sachvermögen deutscher Haushalte um 9,5 Prozent. Ganz besonders verteuerten sich Immobilien und zwar um 5,9 Prozent. Aber auch der Zuwachs bei den Aktienkursen fiel im Schnitt mit einem Plus von 5,8 Prozent positiv aus. Wer jedoch während dieser Zeit im Aktienmarkt engagiert war, weiß, unter welch‘ schwierigen Umständen dieser Gewinn erzielt wurde. Daran hat sich auch in diesem Jahr bislang nichts geändert. Wenn man allerdings der Entwicklung der Vermögenspreise die Verbraucherpreisinflation gegenüberstellt, die Ende 2015 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland gerade einmal ein Plus von 0,3 Prozent aufwies und zuletzt im Februar im Jahresvergleich sogar nur noch bei 0 Prozent lag, kann man durchaus ins Grübeln kommen. Und wenn man gleichzeitig bedenkt, dass die Europäische Zentralbank im selben Zeitraum massive quantitative Lockerungsprogramme auf den Weg gebracht hat, könnte man sich durchaus die Frage stellen, ob diese Maßnahmen tatsächlich bei denen gefruchtet haben, für die sie ursprünglich gedacht waren. Natürlich verdankt sich die viel zu niedrige Inflationsrate in erster Linie den schwachen Ölpreisen, auf die die Zentralbank keinen direkten Einfluss hat. Aber wem nutzt eine weitere Senkung des Einlagezinses, wenn die Fiskalpolitik die dadurch entstehenden Zinsvorteile bei der Neuverschuldung nicht an diejenigen weitergibt, die für einen Anstieg der Verbraucherpreise sorgen könnten? Aber es gibt noch mehr Dinge, die derzeit zu denken geben: Fortgeweht wie dunkle Wolken am Horizont scheinen die Untergangsszenarien zu sein, die die Börsianer noch vor gut zehn Tagen heftig umgetrieben hatten. Stattdessen freut man sich über die Erholungsrallye am Ölmarkt, setzt auf konjunkturstützende Maßnahmen in China – alles Dinge, die eigentlich keine echte Überraschung darstellen sollten. Unterdessen hat der DAX im Rahmen seiner Erholung weitere wichtige Hürden aus dem Weg geräumt und ist nun auf dem Weg in Richtung 10.080/85, dem Niveau, bis zu dem wir immer noch lediglich von einer Zwischenrallye sprechen würden. Auf der anderen Seite darf, um die laufende Erholung nicht zu gefährden, der Bereich um 9.440/45 nicht mehr unterlaufen werden. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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