Autor: Hussam Masri
Rückwärtsgewandte Renditebetrachtungen erlauben zwar keine Prognosen für die Zukunft, enthüllen jedoch gerade bei Aktienanlagen regelmäßig die Überlegenheit eines langfristigen Anlagehorizonts. Hätten Anleger beispielsweise am 07.03.2000 denkbar ungünstig zum jemals bisher erreichten, historischen Höchstkurs in den europäischen Leitindex EURO STOXX 50® investiert, wären bis zum nachfolgenden, ebenfalls historischen Crash-Tief am 12.03.2003 knapp 67 Prozent Verlust angefallen. Analysen zeigen, dass je nach Laufzeit des Investments ein solch bislang außergewöhnliches Verlustszenario jedoch deutlich reduziert werden kann. Insbesondere bei lang laufenden, defensiven Express-Zertifikaten kann der Anleger die Chance einer vorzeitigen Rückzahlung aber auch die einer finalen Rückzahlung zum Nennbetrag deutlich erhöhen. Fallende Tilgungsschwellen während der Laufzeit begünstigen dieses Szenario zusätzlich.
Beachtet man nun die Tatsache, dass der EURO STOXX 50® jetzt schon deutlich unter seinem Höchststand in 2015 notiert und ist davon überzeugt, dass die europäischen Standardwerte in den kommenden Jahren nicht völlig kollabieren werden, dürften gute Aussichten für mittelfristige, defensiv ausgestaltete Investments bestehen.
Flankiert wird das gegenwärtige Marktgeschehen zudem von der expansiven Politik der europäischen Zentralbank. Deren Chef Mario Draghi gibt sich in seinen öffentlichen Äußerungen weiterhin fest entschlossen, mit niedrigsten Zinsen und Anleihekäufen die geringe Inflation anzuheben und letztlich die Konjunktur zu stützen. Dennoch sollte ein defensives Investment möglichst auch in einem Szenario mit weiteren Marktverlusten erfolgreich abschneiden können.
Sinkende Hürden und 50 Prozent finaler Puffer zur Realisierung von 4,00 Prozent Zinsertrag pro Jahr
Betrachtet man zunächst die Minimalbedingung, die letztendlich zu einem Gewinn mit dem DekaBank Express-Zertifikat Relax 02/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® führt, wird der defensive Charakter dieser Anlage deutlich.
Es genügt hierbei, wenn der EURO STOXX 50® Index am 17.02.2022 bei wenigstens 50,00 Prozent seines Startwerts vom 19.02.2016 schließt. Nach sechs Jahren darf sich somit das Bluechip-Barometer also sogar halbieren. Gemessen an den aktuellen Niveaus im Bereich von 3.000 Punkten läge die Barriere in der 1.500er Region deutlich unter den Crash-Tiefs der Jahre 2003 (1.847,62 Punkte) und 2009 (1.765,49 Punkte).
Bei Einhaltung der finalen Bedingung werden im Februar 2022 pro Zertifikat der Nennbetrag von 100,00 Euro und der maximal erreichbare Zinsbetrag von 24,00 Euro automatisch an den Anleger überwiesen. Mehr Gewinn kann auch bei einer Klettertour des EURO STOXX 50® Index allerdings nicht anfallen. An einer positiven Kursentwicklung des Basiswerts nimmt der Anleger nämlich nicht teil.
Da es sich hier aber um ein Zertifikat aus der Express-Familie handelt, besteht zusätzlich die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung des Zertifikats. Wenn sich der EURO STOXX 50® nach den jüngsten Verlusten stabil oder positiv entwickeln sollte, könnte sogar schon nach einem Jahr die Nennbetragsrückzahlung plus 4,00 Prozent Zinsertrag winken.
Über die mögliche Auslösung der schnellen Rückzahlung entscheidet indes die Überprüfung des Basiswerts an den jährlichen Beobachtungstagen. Sobald der EURO STOXX 50® Index an einem der Prüftermine auf oder über der sogenannten Tilgungsschwelle schließt, wird die Rückzahlung ausgelöst. Pro vergangenem Laufzeitjahr liefert das Zertifikat dann 4,00 Euro Zinsen sowie den investierten Nennbetrag von 100,00 Euro.
Die zu behauptende Tilgungsschwelle wird währenddessen jährlich reduziert und zielt damit auf eine wachsende Wahrscheinlichkeit zur vorzeitigen Rückzahlung ab. Müssen am 17.02.2017 noch 100,00 Prozent des anfänglichen EURO STOXX 50®-Niveaus vom 19.02.2016 behauptet werden, sind es nachfolgend je fünf Prozentpunkte weniger. Beispielsweise liegt die Tilgungsschwelle am 17.02.2020 nur noch bei 85,00 Prozent und führt nach einer Behauptung zur Auszahlung von 116,00 Euro aus Nennbetrag und Zinsen für vier verstrichene Jahre.
Der Verlustfall tritt ein, wenn keiner der jährlichen Beobachtungstage zur vorzeitigen Rückzahlung führte und wenn der Basiswertkurs zudem bei der finalen Bewertung am 17.02.2022 die 50-prozentige Barriere unterschreitet. Der prozentuale Wertverlust des EURO STOXX 50® von mehr als 50,00 Prozent gegenüber dem Startwert wirkt sich nun vollständig als Reduzierung des Nennbetrags aus. Ferner ist die Chance auf den Zinsertrag vertan, sodass insgesamt ein mehr als 50-prozentiger Verlust für den Anleger entsteht. Sogar ein Totalverlust kann nicht ausgeschlossen werden, wenn der europäische Standardwerte-Index auf null sinken sollte.
Außerdem bringt das Emittentenrisiko eine Totalverlustgefahr mit sich. Käme es zu einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank, wären auch alle ausstehenden Express-Zertifikate Relax von dieser Zahlungsunfähigkeit betroffen.
Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 02/2022 bezogen auf den EURO STOXX 50® mit der WKN DK0GL4 steht vom 01.02.2016 bis zum 19.02.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Euro je Stück ohne Ausgabeaufschlags emittiert.
* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.
Die angegebene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de
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